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BlaulichtKarlsruhe

07.08., 12:30

Mann bedroht Bahnmitarbeiter mit Pistole am Bahnübergang

An einem Bahnübergang in Karlsruhe soll ein unbekannter Mann am frühen Donnerstagmorgen einen Bahnmitarbeiter mit einer Schusswaffe bedroht haben.

Der Vorfall ereignete sich gegen 4:20 Uhr an einem Bahnübergang in der Landgrabenstraße. Ein 24-jähriger Bahnmitarbeiter war dort tätig, um die derzeit außer Betrieb befindliche Schrankenanlage mit Warnschildern und Signallampen zu sichern.

Nach Angaben der Bundespolizei näherte sich aus der Neue-Anlage-Straße ein unbekannter Mann, der eine Gesichtsmaske mit Horror-Hasen-Motiv trug. Der Mann versetzte zunächst ein Warnschild auf die Gleise und riss eine daran befestigte Signallampe ab, die er in Richtung des Mitarbeiters warf. Anschließend kehrte er mit einem Kürbis zurück und warf diesen ebenfalls auf den 24-Jährigen.

Bedrohung mit Pistole

Im weiteren Verlauf zog der Tatverdächtige eine schwarze Pistole und richtete diese aus kurzer Distanz auf den Bahnmitarbeiter, wobei er ihn nach Polizeiangaben mit dem Tod bedrohte. Danach flüchtete der Mann in Richtung Grünwinklerstraße. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifenwagen und einem Polizeihubschrauber blieb ohne Erfolg.

Der Gesuchte wird beschrieben als etwa 170–180 cm groß mit schlanker Statur. Er trug einen schwarzen Kapuzenpullover, schwarze Hose und einen schwarzen Rucksack. Die Bundespolizei Karlsruhe ermittelt wegen Bedrohung und sucht Zeugen unter Telefon 0721 12016-0.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Karlsruhe, Mitteilung vom 7. August 2026.

07.08., 01:00

Polizei fahndet nach Betrüger – Schockanruf bei Karlsruher Ehepaar

Nach einem Schockanruf im Juli haben Betrüger ein älteres Ehepaar in Karlsruhe um Schmuck und Bargeld im Wert mehrerer Hunderttausend Euro gebracht. Die Kriminalpolizei sucht nun öffentlich nach dem Tatverdächtigen.

Am Abend des 3. Juli 2026 täuschten Betrüger ein älteres Paar in Karlsruhe mit einem sogenannten "Schockanruf". Die Anrufer gaben vor, dass die Tochter der Eheleute einen tödlichen Verkehrsunfall verschuldet habe. Um eine Inhaftierung der Tochter abzuwenden, sollte eine Kaution bezahlt werden.

Das Paar übergab daraufhin eine Tasche mit Bargeld, Schmuck und Wertgegenständen im Wert von mehreren Hunderttausend Euro an einen unbekannten Geldabholer.

Fahndung mit Bildern

Das Betrugsdezernat der Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen. Die Beamten veröffentlichen nun Aufnahmen einer Überwachungskamera des mutmaßlichen Täters sowie Bilder des erbeuteten Schmucks. Die Fahndungsmaterialien und Fotos sind im Internet abrufbar. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter 0721 666-5555 entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Karlsruhe, Mitteilung vom 6. August 2026.

03.08., 12:30

14-Jährige aus Ettlingen vermisst

Die Polizei sucht nach der seit Juli vermissten Naya M. aus Ettlingen und bittet die Öffentlichkeit um Hinweise.

Die 14-jährige Naya M. wird seit dem 9. Juli 2026 vermisst. Das Mädchen sollte in einer Jugendeinrichtung untergebracht werden und hielt sich vorübergehend bei einer Pflegefamilie in Ettlingen auf. Von dort entfernte sie sich am 9. Juli und ist seither unbekannten Aufenthalts.

Die bisherigen Fahndungsmaßnahmen der Kriminalpolizei haben nicht zu ihrer Auffindung geführt. Ermittlungen deuten darauf hin, dass sich Naya M. derzeit möglicherweise im Raum Mannheim aufhält.

Personenbeschreibung: Das Mädchen ist etwa 160 cm groß, schlank und hat dunkle, lange Haare. Sie trägt ein Piercing in der Nase. Ein Foto ist unter https://fahndung.polizei-bw.de/tracing/karlsruhe-vermisstenfahndung-4/ abrufbar.

Hinweise zum Aufenthaltsort nimmt der Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721 666-5555 entgegen.

Quelle: Pressestelle Polizeipräsidium Karlsruhe, Mitteilung vom 3. August 2026.

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