30.08., 12:30München
München ist einer von neun Pilotstandorten für das Bund-Länder-Projekt "G24", das Unternehmensgründungen beschleunigen soll – ab sofort können Einzelunternehmen Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung über einen digitalen Kombiantrag zentral beantragen.
Das neue Verfahren ermöglicht es, mehrere behördliche Prozesse über eine Plattform zusammengefasst einzuleiten. Gründerinnen und Gründer müssen ihre Daten künftig nur einmal eingeben statt mehrfach bei verschiedenen Stellen. Unter gruenden.gov.de ist der digitale Kombiantrag bereits erreichbar.
Neben München gehören Husum, Hamburg, Goslar, Aachen, Düsseldorf, Dresden, Fulda mit Petersberg und Mannheim zu den neun Pilotstandorten bundesweit. Die Freischaltung erfolgt schrittweise, sobald die technischen Voraussetzungen erfüllt sind.
Perspektive: Automatisierte Standardfälle
Bund und Länder bereiten derzeit ein Gründungsbeschleunigungsgesetz vor, um Gründungsprozesse weiter zu automatisieren. Das Ziel: Unternehmensgründungen sollen in geeigneten Standardfällen künftig innerhalb von 24 Stunden möglich sein. Dazu gehören einheitliche Datenschnittstellen, automatisierte Registerabfragen und eine gemeinsame Backend-Infrastruktur.
Quelle: Pressestelle Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 25. August 2026.
30.08., 12:30Darmstadt-Dieburg
Das Jobcenter des Landkreises Darmstadt-Dieburg hat am 1. April einen Unternehmertag organisiert, bei dem Arbeitssuchende und lokale Arbeitgeber direkt miteinander ins Gespräch kamen.
Beim Unternehmertag in Dieburg trafen Arbeitssuchende auf Vertreter verschiedener Branchen. Nach kurzen Unternehmensvorstellungen folgte eine offene Austauschrunde, in der Fragen gestellt und Kontakte geknüpft werden konnten.
Vielfältiges Angebot an Branchen
Teilnehmende Unternehmen stammten aus unterschiedlichen Bereichen: Ein McDonald's-Standort informierte über Arbeitszeitmodelle und Entwicklungschancen und beschäftigt nach eigenen Angaben rund 140 Mitarbeitende aus über 30 Nationen. Die Atent personal GmbH stellte ihr Dienstleistungsangebot vor, unter anderem mit Einsätzen im medizinischen und pflegerischen Bereich. Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. präsentierte Perspektiven im sozialen Sektor, und der Leiter des Jobcenters, Roman Gebhardt, erläuterte den Bewerbungsprozess bei der Kreisverwaltung.
Nach Darstellung der Dezernentin für Soziales und Jugend, Christel Sprößler, ermöglicht das Format Begegnungen auf Augenhöhe, die sowohl Chancen auf Beschäftigung eröffnen als auch gegenseitiges Verständnis stärken sollen.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 2. April 2026.
30.08., 01:30Darmstadt-Dieburg
Im Regionalprojekt "Ich lebe und arbeite in Otzberg 3" haben sich Arbeitssuchende und lokale Unternehmen zu einem Austausch getroffen.
Die Kreisagentur für Beschäftigung (KfB) und die Gemeinde Otzberg haben einen Unternehmertag organisiert, um Arbeitssuchende direkt mit regionalen Arbeitgebern ins Gespräch zu bringen. Die Veranstaltung fand im Rathaus Lengfeld statt.
An dem seit August 2025 laufenden Projekt nehmen derzeit 15 Personen teil – neun Frauen und sechs Männer. Die meisten verfügen über Ausbildungen, Studienabschlüsse oder einschlägige Berufserfahrung. Zwei Teilnehmende konnten bereits in Arbeit vermittelt werden, zwei weitere absolvieren Weiterbildungsmaßnahmen.
Vertreter lokaler Unternehmen wie des Kursana Domizil Otzberg nutzte die Gelegenheit zum direkten Austausch. Christel Sprößler, Kreisbeigeordnete des Landkreises Darmstadt-Dieburg, betont: "Unser Ziel ist es, den Menschen dort berufliche Perspektiven zu eröffnen, wo sie leben."
Bilanz des Regionalprojekts
Das Projekt "Ich lebe und arbeite in…" wird seit 2008 in den Kreiskommunen durchgeführt. Nach Angaben der Kreisverwaltung finden 30 bis 35 Prozent der Teilnehmenden während oder nach dem Projekt Arbeit, weitere 20 Prozent nehmen an Weiterbildungen teil oder engagieren sich ehrenamtlich. In 17 Jahren haben mehr als 600 Teilnehmende eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gefunden. Das Projekt in Otzberg läuft bis Anfang März 2026.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 3. Februar 2026.
29.08., 13:30Dresden
Sachsen startet seine 6. Bio-Erlebnistage – bis 4. Oktober zeigen über 80 Veranstaltungen auf Biohöfen und in Verarbeitungsbetrieben, wie ökologische Landwirtschaft funktioniert.
Landwirtschaftsstaatssekretär Ulrich Menke hat die 6. Sächsischen Bio-Erlebnistage am 29. August auf Gut Gamig in Dohna eröffnet. Unter dem Motto »Bio genießen. Region erleben« laden Bio-Höfe, Verarbeitungsbetriebe, Hofläden und gastronomische Einrichtungen landesweit ihre Besucherinnen und Besucher ein, die Herkunft regionaler Bio-Lebensmittel zu entdecken.
In Sachsen wird Biolandbau auf über zehn Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche betrieben – mit steigender Tendenz. Bei Hoffesten, Betriebsrundgängen, Ernteaktionen und Verkostungen können Besucher erleben, welche Arbeit hinter einem Bio-Produkt steckt. Besonders an Wochenenden gibt es Angebote für Familien und Fachpublikum.
Menke überreichte Gut Gamig einen Fördermittelbescheid über rund 17.700 Euro für die Modernisierung einer Getreidesiloanlage. Die Veranstaltungsreihe läuft bis zum 4. Oktober. Eine Übersicht aller Veranstaltungen ist unter bioerlebnistage.sachsen.de abrufbar.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 29.08.2026.
29.08., 12:30Lichtenberg
Das Bezirksamt Lichtenberg hat am 28. August 2026 mehrere Unternehmen des Bezirks ausgezeichnet.
Bei einer feierlichen Preisverleihung am Freitag, 28. August 2026, wurden die Lichtenberger Unternehmen des Jahres 2026 gewürdigt. Die Veranstaltung fand in der Hafenküche an der Rummelsburger Bucht statt.
Der jährliche Unternehmerabend wird von der bezirklichen Wirtschaftsförderung organisiert. An der Auszeichnung beteiligt waren Berlin Partner sowie der Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg e. V. (WKHL).
Quelle: Pressestelle Bezirksamt Lichtenberg, Mitteilung vom 29. August 2026.
29.08., 02:30Oldenburg
Eine Standortumfrage der Industrie- und Handelskammer zeigt, dass Unternehmen im Landkreis Oldenburg zufrieden sind – allerdings sehen sie Verbesserungsbedarf bei Kosten und Verwaltungsabläufen.
Der Landkreis Oldenburg erhält in einer aktuellen IHK-Standortumfrage die Gesamtnote 2,3 und schneidet damit leicht besser ab als der Durchschnitt des gesamten Oldenburger Landes (2,4). 86,2 Prozent der befragten Betriebe würden sich erneut für eine Ansiedlung im Landkreis entscheiden, während fast jedes fünfte Unternehmen einen Ausbau des eigenen Standortes plant.
Stärken und Schwächen
Unternehmen loben die Lebensqualität, die Anbindung an das überregionale Straßennetz sowie die Breitband- und Internetversorgung. Die Zufriedenheit mit verfügbaren Erweiterungsflächen liegt mit Note 3,0 knapp über dem regionalen Durchschnitt. Dagegen sehen Betriebe Handlungsbedarf bei Steuern, Abgaben und Energiekosten sowie bei der Dauer von Genehmigungsverfahren. Auch der Fachkräftemangel wird thematisiert – Unternehmen wünschen sich bessere Integration von Personen mit Migrationshintergrund und ein ausgebautes ÖPNV-Angebot.
An der Umfrage beteiligten sich 142 Unternehmen aus dem Landkreis. Insgesamt bewerteten 1.337 Betriebe aus dem Oldenburger Land 32 Standortfaktoren.
Quelle: Pressestelle Landkreis Oldenburg, Mitteilung vom 18. August 2026
29.08., 02:30
Die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer und der Netzbetreiber EWE NETZ haben ein gemeinsames Maßnahmenpapier vorgelegt, das auf eine Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren beim Stromnetzbau abzielt.
IHK und EWE NETZ setzen sich für einen schnelleren Stromnetzausbau in der Region ein. In ihrem Maßnahmenpapier "Fast-Track Netze" richten sie konkrete Forderungen an Bund, Land und Kommunen.
Verzahnung aller Netzebenen gefordert
Nach Darstellung beider Partner wächst der Bedarf an Netzkapazität durch den Ausbau erneuerbarer Energien, neue Industrieprojekte und zunehmende Elektrifizierung stark. Größere Anschlussvorhaben erfordern häufig Maßnahmen auf mehreren Netzebenen – vom örtlichen Verteilnetz bis zum 110-Kilovolt-Hochspannungsnetz. EWE NETZ investiert nach eigenen Angaben erheblich in den Ausbau der eigenen Netze, ist aber auch auf ausreichende Kapazitäten im vorgelagerten Hochspannungsnetz angewiesen.
Der IHK-Geschäftsführer für Energie fordert, dass "der Bund den Rechtsrahmen vereinfachen und verbindliche Fristen schaffen" müsse. Das Land sollte Verfahren standardisieren und parallel bearbeiten, Kommunen könnten durch frühzeitige Flächensicherung und Koordination von Tiefbaumaßnahmen wirken.
EWE-NETZ-Chef Torsten Maus betont, dass neue Anschlüsse schneller möglich werden müssten, wenn auch vorgelagerte Netzebenen sowie Planungs- und Genehmigungsverfahren Schritt halten.
Quelle: Pressestelle Industrie- und Handelskammer Oldenburg, Mitteilung vom 25.08.2026
28.08., 13:30Heidelberg
Am 12. September 2026 laden Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen in Kirchheim zu kostenlosen Aktionen und Kostproben ein.
21 Betriebe im Heidelberger Stadtteil Kirchheim beteiligen sich an der bundesweiten Aktion "Heimat shoppen" der Industrie- und Handelskammer. Die Stadt Heidelberg unterstützt die Initiative, die lokale Anbieter in den Fokus rücken soll.
Am Samstag, 12. September 2026, von 11 bis 16 Uhr, präsentieren die teilnehmenden Geschäfte, Restaurants und Dienstleister ihre Angebote. Das Programm reicht von kulinarischen Proben internationaler Küche über Wein-Tastings für Erwachsene bis zu Kräuter-Riechstationen für Kinder. Kostenlos werden auch Lymphmassagen, Hör-Checks und Augen-Screenings angeboten.
Die Aktion zielt darauf ab, die Bedeutung lokaler Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister für die Lebensqualität zu unterstreichen und gleichzeitig Belebung und Kundschaft in den Stadtteil zu bringen. Eingeladen sind Kundinnen und Kunden aus Kirchheim sowie aus anderen Heidelberger Stadtteilen und Besucherinnen und Besucher der Stadt.
Quelle: Pressestelle Stadt Heidelberg, Mitteilung vom 28. August 2026.
28.08., 13:30Bonn
Die IHK Bonn/Rhein-Sieg hat eine Auswertung der Kommunalsteuern in der Region vorgelegt und warnt vor überdurchschnittlichen Belastungen für Unternehmen.
Unternehmen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis zahlen nach einer Analyse der IHK höhere Gewerbesteuern als vielerorts in anderen Regionen Nordrhein-Westfalens oder in anderen Bundesländern. Bei der Gewerbesteuer sind die Sätze in diesem Jahr weitgehend stabil geblieben — mit einer Ausnahme: Bornheim erhöhte den Hebesatz von 515 auf 520 Punkte.
Deutlicher sind die Anstiege bei der Grundsteuer B. Erhöhungen meldete die IHK für Bornheim (679 auf 725 Punkte), Meckenheim (895 auf 950), Neunkirchen-Seelscheid (870 auf 1088), Siegburg (790 auf 815), Swisttal (800 auf 840) und Troisdorf (535 auf 640). Bonn und Ruppichteroth führten einen einheitlichen Hebesatz für Gewerbe und Wohnen ein.
IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille kritisierte, dass steigende Steuersätze keine Lösung für strukturelle Finanzprobleme der Kommunen seien. Sie erhöhten vielmehr das Risiko einer Abwanderung von Unternehmen — etwa ins benachbarte Rheinland-Pfalz mit niedrigeren Gewerbesteuerhebesätzen. Hille forderte Bund und Land auf, Kommunen durch Bürokratieabbau und Altschuldentilgung zu entlasten.
Quelle: Pressestelle IHK Bonn/Rhein-Sieg, Mitteilung vom 28. August 2026.
28.08., 12:30München
München ist einer von neun Pilotstandorten für das Bund-Länder-Projekt G24, das Unternehmensgründungen über einen digitalen Kombiantrag vereinfachen soll.
Ab sofort können Einzelunternehmen ihre Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung zentral über eine einzige Plattform einreichen. Der neue digitale Kombiantrag ist über gruenden.gov.de erreichbar und wird an den neun Pilotstandorten schrittweise freigeschaltet.
Das Projekt verbindet zwei bisherige Initiativen: die Initiative "Schneller Gründen" des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung sowie das Projekt "Gründen in 24 Stunden". Neben München gehören Husum, Hamburg, Goslar, Aachen, Düsseldorf, Dresden, Fulda mit Petersberg sowie Mannheim zu den Pilotstandorten.
Weitere Digitalisierungsschritte geplant
Bund und Länder arbeiten parallel an weiteren Verbesserungen: einheitliche Datenstandards, automatisierte Registerabfragen und eine gemeinsame Backend-Infrastruktur. Das geplante Gründungsbeschleunigungsgesetz soll langfristig ermöglichen, dass Unternehmensgründungen in Standardfällen vollautomatisiert und damit deutlich schneller ablaufen.
Quelle: Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 26. August 2026.
28.08., 12:30Delmenhorst
Eine aktuelle Standortumfrage der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer zeigt, dass die meisten Delmenhorster Betriebe ihrer Stadt treu bleiben, aber mit schlechteren Noten als vor vier Jahren bewerten.
Nach einer Umfrage der Oldenburgischen IHK unter 83 Delmenhorster Unternehmen würden 75 Prozent der Betriebe sich erneut für eine Ansiedlung in der Stadt entscheiden. Allerdings vergeben die befragten Firmen der Stadt nun die Schulnote 2,9, während die Bewertung 2022 noch bei 2,4 lag. Im Oldenburger Land insgesamt liegt die Note bei 2,4.
Bei der Expansion gibt es gemischte Signale: 28,4 Prozent der Betriebe planen einen Ausbau ihres Standorts, 50,6 Prozent wollen ihre Größe beibehalten. Etwa sechs Prozent rechnen mit einer Schließung, 14 Prozent mit Verkleinerung oder Verlagerung.
Stärken und Schwächen
Positiv bewerten die Unternehmen die Anbindung an überregionale Straßennetze, die Breitbandversorgung und die Nähe zu Kunden. Deutlicher Handlungsbedarf besteht nach Ansicht der Betriebe bei Steuern, Abgaben und Energiekosten. Auch die Dauer von Genehmigungsverfahren wird vielfach als zu lang kritisiert. Die Innenstadt-Attraktivität erhält die Note 3,7 – eine Verschlechterung gegenüber 3,4 im Jahr 2022. Große Defizite sehen die Unternehmen auch bei der Verfügbarkeit von Gewerbeflächen.
Quelle: Pressestelle Oldenburgische Industrie- und Handelskammer, Mitteilung vom 18. August 2026.
28.08., 12:30
Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg hat Dr. Mark Schoor als Technologietransfermanager eingestellt, um Forschungsergebnisse schneller in regionale Unternehmen zu bringen.
Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg hat Dr. Mark Schoor zur Verstärkung ihres Teams verpflichtet. In seiner Funktion als Technologietransfermanager soll er Verbindungen zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Betrieben der Region schaffen.
Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse und neue Technologien rascher in die Praxis umzusetzen und damit Unternehmen bei ihrer Entwicklung zu unterstützen.
Quelle: IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Mitteilung vom 21. Juli 2026
28.08., 12:30Darmstadt-Dieburg
Das Jugenheim ansässige OrthoCentrum setzt als einzige Klinik in Deutschland drei Robotersysteme zur Unterstützung bei Kniegelenk-Operationen ein — eine Entwicklung, die vor einem Vierteljahrhundert begann.
Das OrthoCentrum Jugenheim (OCJ) konzentriert sich auf Gelenkersatzoperationen an Knie, Hüfte und Schulter. Pro Jahr werden dort etwa 1.300 künstliche Hüft- und Kniegelenke eingesetzt. Ein Alleinstellungsmerkmal ist der Einsatz von drei Robotersystemen speziell zur Unterstützung von Kniegelenk-Operationen — weltweit nur wenige Häuser verfügen über diese Ausstattung.
Entwicklung über 25 Jahre
Die Robotik-Nutzung begann in den frühen 2000er Jahren mit navigationsgestützten Techniken, die sich später zur robotergestützten Chirurgie entwickelten. Der damalige Chefarzt Dr. Hanns-Edgar Hoffart entschied sich für die Teilnahme als Hospitationsklinik. Weitere solche Zentren waren in Bad Gandersheim und Wien. Vom ersten System "Galileo" bis zu den heute eingesetzten drei "Cori"-Geräten von Smith + Nephew hat sich die Technologie kontinuierlich weiterentwickelt.
Die Roboter-Assistenz ermöglicht präzisere, kleinere Schnitte, belastet Gewebe und Muskeln weniger und soll zu schnellerer Heilung und reduzierten Schmerzen beitragen. Entscheidend: Der Operateur behält vollständige Kontrolle — der Roboter ist ein hochpräzises Assistenzsystem, keine autonome Maschine. Die Bedienung erfolgt heute über ein Tablet im OP, das 3-D-Modell des Kniegelenks wird direkt während der Operation erzeugt, ohne vorheriges CT.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 17. Juli 2026.
28.08., 12:30
19 Kommunen aus allen sieben bayerischen Regierungsbezirken erhalten Förderbescheide für den Gigabitausbau.
Das Finanzministerium hat Fördermittel in Höhe von über 10,9 Millionen Euro an 19 Kommunen vergeben. Die Gelder stammen aus der Bayerischen Kofinanzierungs-Gigabitrichtlinie 2.0 und sollen den Ausbau von Glasfaserleitungen vorantreiben.
Nach Angaben des Ministeriums verfügen bayernweit bereits mehr als 99 Prozent der Haushalte über schnelles Internet (über 30 Mbit/s). Gigabitfähig erschlossen sind 76 Prozent der Haushalte; bei weiteren 7 Prozent ist ein Anschluss derzeit im Bau.
Bisherige Investitionen und Förderquoten
Seit 2014 hat der Freistaat Bayern über 2,7 Milliarden Euro in den Breitbandausbau investiert. Durch die Kofinanzierung hebt der Staat die Bundesmittel (üblicherweise 50 Prozent) auf ein höheres Niveau (oft 90 Prozent). Damit sinkt der Eigenanteil der Kommunen deutlich, was das Bundesprogramm für viele Städte und Gemeinden erst wirtschaftlich attraktiv macht.
Quelle: Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 28. August 2026
28.08., 12:30
Die Stadt Verden lädt am 15. September zu einem kostenlosen Online-Seminar über Preisgestaltung für Gründerinnen und Gründer ein.
Im Rahmen der Reihe Start@5 findet am Dienstag, 15. September um 17 Uhr eine Online-Veranstaltung statt. Thema ist die kostenorientierte Preiskalkulation für Unternehmensgründende.
Referentin Min von Cramer von der startklar Unternehmensentwicklung GmbH wird dabei zeigen, wie eine richtige Preisgestaltung aussieht. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die ein Unternehmen gründen oder planen und ihre Preisstruktur professionell aufbauen möchten.
Quelle: Pressestelle Stadt Verden, Mitteilung vom 28. August 2026
28.08., 12:30
Brandenburg fördert vier neue Forschungs- und Entwicklungsprojekte in der Landwirtschaft mit insgesamt mehr als 4,6 Millionen Euro.
Die vier Vorhaben der Europäischen Innovationspartnerschaft für Produktivität und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft (EIP-AGRI) verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischer Erfahrung aus Betrieben. Sie befassen sich mit Frostvorsorge im Obstbau, intelligenten Düngeempfehlungen, innovativen Lösungen für Tiergesundheit und Ansätzen der Kreislaufwirtschaft.
Das Landwirtschaftsministerium Brandenburg hat die Finanzierung aus EU- und Landesmitteln bewilligt. Nach Angaben der Behörde sollen die Projekte zu einer wettbewerbsfähigen, ressourcenschonenden und zukunftsorientierten Landwirtschaft beitragen.
Quelle: Pressestelle Ministerium für Landwirtschaft Brandenburg, Mitteilung vom 28.08.2026.
28.08., 12:30
Zum 12. Branchenforum Handel trafen sich knapp 280 Einzelhandelsbetriebe aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz, um über Konzepte für lebendigere Innenstädte auszutauschen.
Das Forum der Industrie- und Handelskammer brachte Händlerinnen und Händler zusammen, um Ideen für die Zukunft ihrer Quartiere zu entwickeln. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Innenstädte attraktiver gestaltet werden können.
Diskutiert wurden dabei neue und kreative Ansätze, die den Einzelhandel vor Ort stärken sollen. Das Treffen bot Gelegenheit zum Austausch über Herausforderungen und Lösungswege in der Branche.
Quelle: Pressestelle IHK, Mitteilung vom 22. August 2025
28.08., 12:30Emsland
Die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim berät am 2. September 2026 kostenlos Existenzgründer in Lingen.
Am 2. September 2026 können sich Interessierte in Einzelgesprächen zur Existenzgründung beraten lassen. Die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim bietet den Sprechtag von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr an.
Ort der Gespräche ist das IHK-Büro im Welcome- und Servicecenter Wirtschaft, Kaiserstraße 10b, in Lingen. Die Beratung ist kostenlos.
Quelle: IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim, Mitteilung vom 11. Mai 2026.
28.08., 12:30Worms
Das nominale Bruttoinlandsprodukt ist 2024 in den meisten Kreisen und kreisfreien Städten Rheinland-Pfalz gestiegen, doch die regionalen Unterschiede sind erheblich.
Die nominale Wirtschaftsleistung Rheinland-Pfalz betrug 2024 insgesamt 180,8 Milliarden Euro. Dabei verteilte sich das Wachstum ungleich: In den kreisfreien Städten reichte die Veränderungsrate von plus 9,7 Prozent in Worms bis minus 4,6 Prozent in Zweibrücken. In den Landkreisen schwankte sie zwischen plus 5,3 Prozent im Ahrweiler Kreis und minus 7,3 Prozent in Germersheim.
Das Verarbeitende Gewerbe war in allen vier Verwaltungsbezirken der Haupttreiber. In Worms erholte sich die Industrie nach dem Einbruch 2023. Der Landkreis Ahrweiler profitierte zusätzlich von Dienstleistungswachstum. Germersheim und Zweibrücken hingegen mussten nach kräftigen Zuwächsen 2021 und 2022 Einbußen hinnehmen.
Arbeitsproduktivität regional unterschiedlich
Die durchschnittliche Arbeitsproduktivität stieg landesweit um 2,2 Prozent auf 87.775 Euro je erwerbstätiger Person. Spitzenreiter war der Landkreis Mainz-Bingen mit 118.431 Euro pro Kopf, während Pirmasens unter den kreisfreien Städten (74.594 Euro) und Trier-Saarburg unter den Landkreisen (75.584 Euro) die niedrigsten Werte aufwiesen.
Mittelfristig im Vergleich zu 2014 wuchsen die Landkreise (plus 41 Prozent) stärker als die kreisfreien Städte (plus 34 Prozent). Die stärksten Zuwächse verzeichneten die Landkreise Ahrweiler (plus 55 Prozent) und Cochem-Zell (plus 54 Prozent).
Quelle: Pressestelle Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 28. August 2026.
28.08., 12:30München
Die Arbeitslosenquote in Bayern ist im August 2026 um 0,2 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent angewachsen. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sieht Unternehmen beim Einstellen zögerlich.
Die Arbeitslosenquote in Bayern liegt im August 2026 bei 4,3 Prozent und damit 0,2 Prozentpunkte höher als im Juli. Allerdings bleibt der Wert deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 6,5 Prozent. In den bayerischen Regierungsbezirken schwanken die Quoten zwischen 3,9 Prozent in Schwaben und 4,9 Prozent in Mittelfranken.
Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sieht die Entwicklung kritisch: "Die Konjunktur zieht zwar wieder leicht an. Aber der Arbeitsmarkt ist nicht mehr so verlässlich wie in den Vorjahren." Viele Unternehmen hielten sich mit Neueinstellungen zurück, sagte Aiwanger. Selbst Menschen mit guter Ausbildung hätten wachsende Schwierigkeiten bei der Jobsuche.
Aiwanger fordert von der Bundesregierung bessere Bedingungen für Investitionen und Beschäftigung. Dazu zählt er nach eigener Aussage Senkungen bei Lohnnebenkosten, Energiekosten und Steuern sowie Bürokratieabbau und die Abschaffung der CO2-Steuer.
Quelle: Pressestelle Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 27. August 2026.
28.08., 02:30Hof
Privateigentümer in Seeheim-Jugenheim können bis März 2027 Fördermittel aus dem hessischen Dorfentwicklungsprogramm für Sanierungen und Umbauten beantragen.
Immobilieneigentümer, deren Objekte im definierten Fördergebiet der Gemeinde liegen, haben Anspruch auf Zuschüsse für verschiedene Baumaßnahmen. Gefördert werden unter anderem Sanierungen und Modernisierungen von Wohngebäuden, die Umwandlung ehemaliger landwirtschaftlicher oder gewerblicher Gebäude zu Wohnraum sowie Energieeffizienzmaßnahmen. Auch die ökologische Gestaltung von Hof- und Freiflächen ist förderfähig — vorausgesetzt, die Vorhaben passen sich ins Ortsbild ein und wahren den historischen Charakter.
Fördersätze und Höchstbeträge
Die Förderquote für private Antragsteller beträgt in der Regel 35 Prozent der Nettokosten, maximal 45.000 Euro je Vorhaben. Für Einzelkulturdenkmäler sind bis zu 60.000 Euro möglich. Bei der Umnutzung ehemaliger Wirtschaftsgebäude zur Schaffung von bis zu drei Wohneinheiten können bis zu 200.000 Euro gewährt werden. Maßnahmen dürfen erst nach schriftlichem Zuwendungsbescheid begonnen werden.
Beratung bieten Ursula Brechel (06151 / 881-2111) und der beauftragte Architekt Rohleder (06151 / 5994984) an. Kostenloses, unverbindliches Vorgespräch möglich.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 11. Februar 2026.
28.08., 02:30Darmstadt-Dieburg
Unternehmerverband, Gewerkschaften, Stadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg haben ein überarbeitetes Leitbild zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region vorgestellt.
Der Unternehmerverband Südhessen, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Südhessen, die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg haben am 10. März die Fortschreibung ihres industrie- und wirtschaftspolitischen Leitbildes "Die Region des Möglichmachens" präsentiert. Das Papier verbindet nach Angaben der Partner wirtschaftliche Leistung mit sozialer Ausgewogenheit und ökologischer Nachhaltigkeit.
Der Unternehmerverband setzt dabei auf Wettbewerbsfähigkeit und Innovation. Geschäftsführer Dirk Widuch betont: "Unsere Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen – von der digitalen Transformation bis zur Dekarbonisierung der Industrie." Notwendig seien gute Rahmenbedingungen und eine enge Kooperation mit Wissenschaft und Start-ups.
Aus Sicht des DGB ist entscheidend, dass wirtschaftlicher Wandel zusammen mit den Beschäftigten gestaltet wird. Jens Liedtke, Regionsgeschäftsführer des DGB Südhessen, unterstreicht: "Transformation kann nur gelingen, wenn sie sozial gerecht gestaltet wird." Der Gewerkschaftsbund hebt Weiterbildung und duale Ausbildung hervor.
Oberbürgermeister Hanno Benz sieht das Leitbild als Schritt zur Stärkung als Innovations- und Technologiestandort. Landrat Klaus Peter Schellhaas ergänzt, dass Herausforderungen wie Klimawandel und Fachkräftemangel nur gemeinsam bewältigt werden könnten.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 11. März 2026.
28.08., 02:30Darmstadt-Dieburg
Die Spezialklinik in Jugenheim hat seit Januar 2024 knapp 6,8 Tonnen CO2 durch ein wiederverwendbares Spül- und Saugsystem eingespart und wurde dafür vom Hersteller ausgezeichnet.
Die Spezialklinik in Jugenheim, ein Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung, nutzt seit Januar 2024 ein neuartiges Spül- und Saugsystem namens "BlueLavage". Das Gerät wird bei Operationen zum Entfernen organischer Rückstände in der Wundfläche eingesetzt. Statt nach wenigen Minuten als Elektroschrott entsorgt zu werden, ist die Antriebseinheit nun wiederverwendbar und wird erst nach mehreren hundert Einsätzen ausgetauscht.
Bilanz nach anderthalb Jahren
Die Bilanz fällt beeindruckend aus: 6,8 Tonnen CO2-Einsparung, 784 Kilogramm Elektroschrott vermieden und etwa 12.800 AA-Batterien nicht entsorgt. In Jugenheim werden jährlich etwa 1.300 neue Knie- und Hüftgelenke eingesetzt, was das hohe Einsparvolumen erklärt. Der Hersteller UTK Solution GmbH zeichnete die Klinik als erste Einrichtung in Deutschland mit einer "Auszeichnung für Nachhaltigkeit" aus.
Neben der Umweltbilanz bietet das System weitere Vorteile: Das Gerät wird komplett in Lüdenscheid gefertigt, was kürzere Transportwege bedeutet. Zudem wird das Material recycelt. "Für uns ist es eine Win-Win-Situation", erklärt Pelin Meyer, Betriebsleiterin der Kreiskliniken. Das System fördere die Patientensicherheit durch einfache Handhabung und reduziere gleichzeitig das Müllaufkommen.
Quelle: Pressestelle Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 18. Juni 2026
28.08., 02:30Darmstadt-Dieburg
Die Kreisagentur für Beschäftigung richtet am 19. November erneut eine große Jobmesse im Einkaufszentrum LOOP5 aus – mit kostenlosen Einlass und Shuttle-Bussen aus Darmstadt.
Im LOOP5 in Weiterstadt findet am Donnerstag, 19. November, von 10 bis 16 Uhr eine Jobmesse statt. Unternehmen präsentieren offene Stellen direkt vor Ort. Ein Besuch ist ohne Anmeldung oder Eintritt möglich.
Bei der ersten Auflage 2025 kamen etwa 1500 Jobinteressierte. Das Angebot richtet sich an rund 4000 Kundinnen und Kunden des Jobcenters Darmstadt-Dieburg sowie an Personen aus den Jobcentern Offenbach, Groß-Gerau, Odenwald, Bergstraße und Darmstadt. Auch alle anderen, die sich beruflich neu orientieren möchten, sind willkommen.
Breites Branchenspektrum und Unterstützung
Vertreten sind Unternehmen aus Handwerk, Dienstleistung, Industrie und Handel. Im LOOP5 selbst nehmen Mietpartner des Centers mit eigenen Ständen teil. In der Food Lounge sind Impulsvorträge geplant. Mitarbeiter des Jobcenters beraten zu Bewerbungen und Vermittlung. Kostenlose Shuttle-Busse fahren vom Luisenplatz in Darmstadt nach Weiterstadt.
Unternehmen, die sich noch anmelden möchten, können sich unter 06151 / 881-5044 oder per E-Mail an Arbeitsmarkt@ladadi.de an den Arbeitgeberservice wenden.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 6. Mai 2026.
28.08., 01:30
Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt hat gemeinsam mit Branchenverbänden die Erntebilanz für 2026 vorgestellt und beschrieben schwierige Rahmenbedingungen für Bauern.
Der Landesbauernverband Brandenburg und der Gartenbauverband Berlin-Brandenburg stellten am 27. August 2026 in Ruhlsdorf die aktuelle Erntebilanz vor. Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt verwies auf mehrere Belastungsfaktoren für die Betriebe: Geopolitische Konflikte hätten zu erheblichen Kostensteigerungen bei Diesel und Düngemitteln geführt. Zusätzlich beeinträchtigten Trockenheit und Hitze die Erträge, während gleichzeitig die Erzeugerpreise unter Druck stünden.
Fördermaßnahmen geplant
Mittelstädt kündigte an, die Richtlinie zur Förderung von Blühstreifen fortzuführen. Die Agroforst-Förderung des Landwirtschaftsministeriums, die im August startete, stehe laut Mitteilung unter großer Nachfrage. Das Land wolle sich zudem auf EU-Ebene für eine verlässliche landwirtschaftliche Förderung einsetzen.
Quelle: Pressestelle des Ministeriums für Landwirtschaft Brandenburg, Mitteilung vom 27. August 2026.
28.08., 01:30Darmstadt
Landrat Klaus Peter Schellhaas hat sich in den Produktionshallen von Donges Steeltec über die Stahlverarbeitung und die Großprojekte des Unternehmens informiert.
Donges Steeltec verarbeitet monatlich etwa 1700 Tonnen Stahl in fünf Produktionshallen auf knapp 35.000 Quadratmetern überdachter Fläche. Etwa 180 Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Der Technische Leiter Dr. Aaron von der Heyden erläuterte dem Landrat, dass der Produktionsprozess von der Abstrahlanlage bis zur Montage weitgehend Handarbeit ist.
Großprojekte in der Region und bundesweit
Das Darmstädter Traditionsunternehmen hat mehrere bekannte Projekte realisiert: die neue Haupttribüne des Merck-Stadions am Böllenfalltor, die Fuß- und Radwegbrücke über die Rheinstraße sowie die Brücke am Dornheimer Weg in Darmstadt. Zu den überregionalen Projekten zählen die Bügelgebäude am Berliner Hauptbahnhof, die Rheinbrücke bei Wesel und das Porsche-Museum in Stuttgart. Auch der Starttisch der Ariane-6-Rakete für den europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guyana stammt von Donges.
Der Besuch des Landrats fand auf Einladung des Unternehmens statt und war mit der Fortschreibung des gemeinsamen industrie- und wirtschaftspolitischen Leitbildes des Unternehmerbands Südhessen, des Deutschen Gewerkschaftsbunds Südhessen, der Stadt Darmstadt und des Landkreis Darmstadt-Dieburg verbunden. Geschäftsführer Dr. Wolf Cornelius und von der Heyden lobten die schnelle und unkomplizierte Abwicklung von Genehmigungen für Schwertransporte durch den Landkreis.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 1. Juni 2026.
28.08., 01:30Darmstadt-Dieburg
Eine Analyse des WifOR Institutes dokumentiert erstmals die wirtschaftlichen Effekte der Kreis-Kliniken, Pflegeheime und Medizinischen Versorgungszentren im Landkreis Darmstadt-Dieburg.
Das WifOR Institut aus Darmstadt hat im Auftrag des Landkreises Darmstadt-Dieburg und der Sparkasse Darmstadt und Dieburg eine Studie zu den volkswirtschaftlichen Effekten der Gesundheitseinrichtungen in der Region erstellt. Nach eigenen Angaben des Institutes handelt es sich um die erste derartige Untersuchung in Deutschland. Die Ergebnisse wurden Mitte Januar im Kreishaus Kranichstein vorgestellt.
Wirtschaftliche Bedeutung
Untersucht wurden das Krankenhaus Groß-Umstadt, die Spezialklinik Jugenheim, fünf Pflegeheime der Seniorendienstleistungs gGmbH Gersprenz sowie sieben Medizinische Versorgungszentren. Im Jahr 2023 erwirtschafteten diese Einrichtungen eine Bruttowertschöpfung von knapp 80,76 Millionen Euro bei 1539 Beschäftigten. Hochgerechnet auf Bundesebene entspricht dies 158,62 Millionen Euro und 2386 Arbeitsplätzen. Jeder direkt schaffende Arbeitsplatz unterstützte durchschnittlich 0,55 weitere Jobs. Gezahlte Löhne und Gehälter beliefen sich 2023 auf 78,26 Millionen Euro; die Beschäftigten wohnen überwiegend in der Region.
Nach der Studie löste jeder investierte Euro Förderung oder Zuschuss (2023: 18,71 Millionen Euro) eine direkte regionale Wertschöpfung von 4,32 Euro aus. Fiskalische Gesamteffekte betrugen 52,24 Millionen Euro.
Landrat Klaus Peter Schellhaas hofft, dass die Analyse eine politische Debatte anstößt, die Gesundheitseinrichtungen nicht nur als Kostenfaktor, sondern als strategische Investition zu betrachten.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 16. Januar 2026.
28.08., 01:30Darmstadt-Dieburg
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg ruft Unternehmen zur Bewerbung für den Hessischen Landespreis für Inklusion im Arbeitsleben 2026 auf.
Mit dem Preis werden Betriebe und Institutionen ausgezeichnet, die sich durch vorbildliche Maßnahmen zur Beschäftigung, Ausbildung und Integration von Menschen mit Behinderungen hervorgetan haben. Die Auszeichnung macht gelungene Beispiele inklusiver Unternehmens- und Personalpolitik in Hessen sichtbar.
Bewerbungen können online über das Bewerbungsformular auf der Website des Hessischen Sozialministeriums eingereicht werden. Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen sind unter https://soziales.hessen.de/preise-und-ehrungen/landespreis-fuer-inklusion-im-arbeitsleben verfügbar.
Bei Rückfragen zur Bewerbung können sich Interessierte an das Hessische Sozialministerium wenden: Telefon 0611/3219-3220, E-Mail landespreis-beschaeftigung@hsm.hessen.de.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 10. Februar 2026.
28.08., 01:30Darmstadt-Dieburg
Die Ausländerbehörde und die Kreisagentur für Beschäftigung des Landkreises Darmstadt-Dieburg haben Firmen im Loop5 informiert, wie sie Arbeitnehmer von außerhalb der EU einstellen können.
Im Mai haben sich 16 Firmen und Organisationen aus verschiedenen Branchen von der Ausländerbehörde und der Kreisagentur für Beschäftigung (KfB) beraten lassen. Themen waren Aufenthaltstitel, das beschleunigte Fachkräfteverfahren, die Blue Card und die Anerkennung von Qualifizierungen.
Menschen aus Staaten außerhalb der EU, des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz benötigen in der Regel ein Visum und eine Arbeitserlaubnis, um in Deutschland zu arbeiten. Die Regelungen sind komplex. Daher bereitete der Arbeitgeberservice der KfB die Termine vor und ermöglichte eine spezialisierte Beratung für kleinere und mittlere Betriebe.
Die beratenen Unternehmen kamen aus Gastronomie, Pflege, produzierendem Gewerbe, Handwerk und Industrie. Auch die Industrie- und Handelskammer Rhein Main Neckar nahm teil. Ein weiterer Vortrag für Unternehmen ist für den 19. November geplant – als Teil einer Jobmesse im Loop5. Interessierte können sich an den Arbeitgeberservice unter 06151/881-5044 oder arbeitsmarkt@ladadi.de wenden.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 26. Mai 2026.
28.08., 01:30Darmstadt-Dieburg
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg unterstützt zwei Bauprojekte in Mühltal: die Umwandlung einer Scheune in Nieder-Ramstadt und die Sanierung eines leerstehenden Wohnhauses in Frankenhausen.
Vize-Landrat Lutz Köhler hat zwei Förderbescheide für Wohnbauprojekte in Mühltal übergeben. Die Mittel stammen aus dem Dorf- und Regionalentwicklungsprogramm des Kreises.
In Nieder-Ramstadt erhält ein Ehepaar 79.331 Euro für den Umbau einer Scheune aus dem 19. Jahrhundert zu einem Wohnhaus. Die Scheune gehört zu einer ehemaligen vierseitigen Hofreite im Bereich einer denkmalgeschützten Gesamtanlage. Die Förderung deckt Dacherneuerung, Fenster und Haustür, Innenausbau sowie Haustechnik ab.
In Frankenhausen werden 45.000 Euro für die Sanierung eines um 1900 erbauten, leerstehenden Wohnhauses vergeben. Das Gebäude am Ortseingang hat laut Landkreis einen hohen Sanierungsstau. Die Mittel fließen in Fassadensanierung, Dämmung, Deckenarbeiten und Bodenbeläge.
Mühltal ist seit 2019 Förderschwerpunkt der Dorfentwicklung. Bislang wurden dort 21 private Maßnahmen mit knapp 700.000 Euro unterstützt. Weitere Anträge sind willkommen; Informationen gibt es unter 06151/881-2110 oder Dere@ladadi.de.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 4. März 2026.
28.08., 01:30Darmstadt-Dieburg
Der Landkreis bietet im Mai wieder Beratungstermine für Firmen an, die Fachkräfte aus Drittstaaten beschäftigen oder einstellen möchten – neu dabei ist die Kreisagentur für Beschäftigung.
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg lädt Unternehmen zu drei Beratungstagen ein: am 18., 22. und 28. Mai jeweils von 9 bis 16 Uhr in den Räumen von LaDaDi im Loop5. Das Angebot richtet sich an Arbeitgeber, die Arbeitnehmer aus Nicht-EU-Ländern beschäftigen oder einstellen möchten.
Neu in diesem Jahr ist die Beteiligung der Kreisagentur für Beschäftigung (KfB). Sie wird Fragen zu Arbeitsvermittlung und finanziellen Förderungen beantworten. Nach Angaben von Bojan Petkovic, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Ausländerwesen, erhalten die KfB-Mitarbeiter häufig Anfragen zu Ausländerrecht, Behördenprozessen und Beschäftigungserlaubnissen. Durch die gemeinsame Beratung sollen diese Fragen nun umfassender geklärt werden.
Erfahrungen aus 2025
Im vergangenen Jahr hatten zehn Unternehmen an der Beratung teilgenommen. Ihre Fragen betrafen unter anderem die richtige Vorgehensweise bei der Anstellung ausländischer Arbeitnehmer, Nebenbestimmungen in Beschäftigungserlaubnissen und ausländerrechtliche Pflichten bei Kündigungen. Auch das neue beschleunigte Fachkräfteverfahren soll den Unternehmen erläutert werden.
Interessierte Arbeitgeber können sich beim Arbeitgeberservice der KfB unter 06151/881-5044 oder arbeitsmarkt@ladadi.de anmelden. Für die zweite Jahreshälfte sind weitere Termine geplant.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 20. März 2026.
28.08., 01:30Darmstadt-Dieburg
Vom 5. bis 13. September 2026 präsentiert die Kunststoffstrasse im Landkreis Darmstadt-Dieburg ihre Geschichte und Zukunft unter dem Motto "Auf dem Weg in die Moderne".
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg ist seit mehr als 150 Jahren ein bedeutender Standort für Kunststoffherstellung und -verarbeitung. Museen und Unternehmen dokumentieren diese Entwicklung – von der manuellen Schildpattverarbeitung bis zu modernen, digital gesteuerten Fertigungsprozessen.
Programm mit Betriebsbesichtigungen und Vorträgen
Die fünfte Woche der Kunststoffstrasse findet im Rahmen der Tage der Industriekultur Rhein-Main statt. Das Programm umfasst Betriebsbesichtigungen, Ausstellungen, Vorträge und Präsentationen. Besucher können mit Unternehmern, Fachleuten und Experten ins Gespräch kommen und die Veränderungen in Produktion, Materialien und Arbeitswelt nachvollziehen. Ein Schwerpunkt liegt auf nachhaltiger Produktion und technologischer Transformation.
Landrat Klaus Peter Schellhaas betont: "Die Kunststoffindustrie hat die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landkreises über Generationen hinweg entscheidend geprägt und ist bis heute ein wichtiger Innovationsmotor."
Die Eröffnung findet am Samstag, 5. September 2026, um 11 Uhr im Museum Ober-Ramstadt statt. Für Betriebsbesichtigungen ist eine Anmeldung erforderlich – per E-Mail an wirtschaft@ladadi.de oder unter 06151 881-1016. Das komplette Veranstaltungsprogramm ist online verfügbar.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 7. Juli 2026.
28.08., 01:30Darmstadt-Dieburg
Die Kreisagentur für Beschäftigung des Landkreises Darmstadt-Dieburg hat an der Jobmesse Rhein-Main teilgenommen, auf der über 20 Unternehmen Stellen im Pflegebereich anboten.
An der von Pro Arbeit des Kreises Offenbach organisierten Jobmesse in Frankfurt nahm die Kreisagentur für Beschäftigung (KfB) Darmstadt-Dieburg erneut teil. Schwerpunkt der Veranstaltung war diesmal das Arbeiten in der Pflege.
Mehr als 20 Unternehmen präsentierten offene Stellen und ihre Berufsbilder. Auf dem Programm standen Live-Vorführungen, Beratungen zu Ausbildungsprofilen in Pflegeeinrichtungen sowie Informationen zur neuen generalistischen Pflegeausbildung. Auch kompetenzorientiertes Arbeiten in der Pflege, der Weg vom Schulabschluss zum Berufseinstieg und Bewerbungstipps wurden behandelt. Menschen mit ausländischen Qualifikationen erhielten Hinweise zu Nachqualifizierungsangeboten.
719 Kunden der KfB Darmstadt-Dieburg besuchten die Messe – das entspricht etwa 20 Prozent der eingeladenen Teilnehmenden. Das Jobcenter übernahm ihre Fahrtkosten nach Frankfurt. Der Arbeitgeberservice der Kreisagentur war mit mehreren Mitarbeitern vor Ort, um Besucher zu beraten. Auch das Beratungsteam Pflegeausbildung des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben beantwortete Fragen zur Pflegeausbildung.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 18. Mai 2026.
28.08., 01:30Darmstadt-Dieburg
Die Lokale Aktionsgruppe Darmstadt-Dieburg vergibt 2026 wieder Fördermittel für Kleinprojekte von Vereinen, Initiativen und Privatpersonen.
Kommunale Träger, Organisationen, Vereine und Privatpersonen aus dem Fördergebiet können ab sofort Anträge für Kleinprojekte einreichen. Förderfähig sind Projekte, die innerhalb weniger Monate umsetzbar sind und zwischen 1.000 und 20.000 Euro kosten. Antragsschluss ist der 15. Februar 2026.
Das Regionalbudget unterstützt besonders Vorhaben, die das Vereinsleben stärken, generationenübergreifende Treffpunkte schaffen oder Kultur- und Freizeitangebote erweitern. Auch außerschulische Bildung, nachhaltiges Konsumverhalten und die touristische Entwicklung der Region sind Förderschwerpunkte. Im Vorjahr wurden 15 Kleinprojekte gefördert.
Antragstellung und Beratung
Der Projektbogen steht auf der Website www.region-darmstadt-dieburg.de/aktuelles/foerderaufruf/ zum Download bereit. Beratung geben Sabine Oehme und Isabell Kerschke von dem Regionalmanagement unter 06151/881-2067, -2063 oder regionalmanagement@darmstadt-dieburg.de.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 5. Januar 2026.
28.08., 01:30Hof
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg ist Genehmigungsbehörde für Agrarförderung – von Einkommensgrundstützung bis zu Investitionszuschüssen.
Etwa 800 Landwirte aus dem Dienstbezirk des Landkreises (Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau und Stadt Darmstadt) erhalten derzeit Mittel aus EU-, Bundes- und Landesförderung. Die Mittel selbst kommen nicht vom Landkreis, doch dieser entscheidet als Genehmigungsbehörde, was bewilligt wird, und trägt die Verantwortung für diese Entscheidungen.
Zwei Säulen der Förderung
Die Förderungen basieren auf der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU. Die erste Säule umfasst eine Einkommensgrundstützung pro Hektar sowie eine Umverteilungsprämie für die ersten 60 Hektare, um Familienbetriebe zu unterstützen. Zudem gibt es eine Förderung für Junglandwirte zur Unterstützung von Generationswechseln.
Zusätzlich können Betriebe freiwillig Ökoregeln umsetzen – etwa Blühflächen, Brachland, Verzicht auf chemischen Pflanzenschutz oder Agroforstsysteme. Die Abteilung Landwirtschaft des Landkreises berät dabei. Die zweite Säule ermöglicht mehrjährige Projekte wie ökologischen Landbau.
Kontrolle und Investitionen
Zahlungen sind an Anforderungen an die Betriebsführung gekoppelt. Der Landkreis überprüft die Einhaltung teilweise mit Satellitenbildern und KI-Auswertung; Verstöße führen zu Zahlungskürzungen. Investitionen wie mobile Legehennenställe oder Schlacht- und Verarbeitungsräume werden mit bis zu 40 Prozent gefördert, sofern ein erkennbarer Mehrwert besteht.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 20. Juli 2026.
27.08., 12:30Mitte
Trotz Trockenheit und Hitze in den Sommermonaten fällt die Getreideernte in Rheinland-Pfalz 2026 insgesamt durchschnittlich aus; regional sind jedoch deutliche Unterschiede festzustellen.
Nach vorläufigen Ergebnissen wurde Getreide 2026 auf 202.900 Hektar angebaut — 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Der milde Winter ermöglichte den Beständen einen guten Start ins Frühjahr, doch Trockenheit in den ersten Monaten und eine intensive Hitzeperiode von Mitte Juni bis Mitte August beeinträchtigten die Kornfüllung und Ertragsbildung unterschiedlich je nach Standort.
Winterweizen bleibt Leitkultur
Winterweizen ist mit 96.000 Hektar die wichtigste Getreideart. Der Hektarertrag wird mit 7,3 Tonnen auf dem Niveau des sechsjährigen Durchschnitts (2020–2025: 7,4 Tonnen) erwartet. Die Gesamterntemenge liegt bei schätzungsweise 704.300 Tonnen — ein Prozent unter dem mehrjährigen Durchschnitt, aber 5,6 Prozent unter dem Vorjahr.
Wintergerste, die zweitwichtigste Art, verzeichnet mit 46.000 Hektar einen Anbauanstieg um vier Prozent. Der Hektarertrag von 7,3 Tonnen wird das langjährige Mittel um 3,5 Prozent übertreffen. Die erwartete Erntemenge beträgt 334.600 Tonnen. Sommergerste fiel dagegen mit einem Anbaurückgang von 18 Prozent auf 22.400 Hektar deutlich geringer aus. Die Ernte wird mit rund 132.800 Tonnen veranschlagt.
Winterraps wurde auf 46.700 Hektar (plus neun Prozent) ausgeweitet; der Hektarertrag fiel mit 3,7 Tonnen jedoch um 12 Prozent unter den Vorjahreswert. Die Gesamterntemenge von 174.200 Tonnen übertrifft den langjährigen Durchschnitt um elf Prozent.
Die Ergebnisse stammen aus einer Stichprobe von 377 von 470 ausgewählten Feldern und sind daher noch mit Unsicherheiten behaftet.
Quelle: Pressestelle Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 27. August 2026.
27.08., 12:30Gießen
Eine Studie belegt ein starkes Wachstum des Tourismus in der Lahntal-Region: Der Bruttoumsatz ist von 2021 bis 2025 um etwa 57 Prozent gestiegen.
Die Tourismuswirtschaft in der Region Lahntal hat im Jahr 2025 laut einer Studie des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr (dwif) einen Bruttoumsatz von 1,4055 Milliarden Euro erreicht. 2021 lag dieser noch bei 893,3 Millionen Euro. Die Untersuchung wurde von mehreren Industrie- und Handelskammern sowie dem Lahntal Tourismus e.V. beauftragt und während des Tourismusforums Lahn in Weilburg präsentiert.
Tagestourismus dominiert deutlich
Der Tagestourismus prägt die Branche: 29,9 Millionen Tagesreisen generierten 834,2 Millionen Euro Umsatz. Insgesamt wurden 40,204 Millionen touristische Aufenthaltstage registriert. Tagesgäste und Besuche von Verwandten und Bekannten brachten zusammen rund 1,0203 Milliarden Euro ein, während Übernachtungsgäste 385,2 Millionen Euro beisteuerten.
Das Gastgewerbe erhielt 648 Millionen Euro der touristischen Einnahmen, der Einzelhandel 474,2 Millionen Euro und Dienstleistungen 283,3 Millionen Euro. Die touristische Wertschöpfung betrug 664,3 Millionen Euro, davon entstanden 409,3 Millionen direkt. Das Steueraufkommen aus Mehrwert- und Einkommensteuer liegt der Studie zufolge bei etwa 127,4 Millionen Euro.
Quelle: Pressestelle Landkreis Limburg-Weilburg, Mitteilung vom 27.08.2026.
27.08., 12:30
Das sächsische Wirtschaftsministerium sucht bis 27. September 2026 Ideen von Bürgern und Experten für eine überarbeitete Strategie zur Künstlichen Intelligenz.
Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz ruft zur Teilnahme an einer Online-Umfrage auf. Über das Beteiligungsportal des Freistaates können Interessierte vom 26. August bis 27. September 2026 ihre Vorschläge einbringen.
Prozess und Termine
Die Umfrage soll mehrere Minuten in Anspruch nehmen. Parallel werden in den kommenden Monaten ressortübergreifende Gespräche geführt und externe Experten einbezogen. Die überarbeitete Strategie samt erster Umsetzungsmaßnahmen sollen im ersten Quartal 2027 vorgestellt werden.
Das Wirtschaftsministerium verfolgt das Ziel, Sachsen als dynamischen Wirtschaftsstandort zu profilieren und zum führenden Forschungs- und Innovationsstandort für Künstliche Intelligenz zu entwickeln.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 27. August 2026
27.08., 12:30Düren
Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur hat drei Innovationsprojekte in der Region besucht, die Arbeitsplätze in Halbleiter-, Papier- und Textilfertigung schaffen sollen.
Ministerin Mona Neubaur hat sich am Donnerstag, 27. August, drei Vorzeigeprojekte im Rheinischen Revier angesehen: die Halbleiter-Schmiede Element 3-5 GmbH in Baesweiler, die Modellfabrik Papier in Düren und die Textilfabrik 7.0 in Mönchengladbach.
Halbleiterproduktion mit niedrigerem Energiebedarf
Bei Element 3-5 wird ein neues Produktionsverfahren für Verbindungshalbleiter eingesetzt. Das sogenannte Niedertemperaturverfahren benötigt etwa 300 Grad Celsius statt über 1.000 Grad und spart damit erheblich Energie. Zudem werden weniger giftige Gase freigesetzt. Durch die Ansiedlung weiterer Unternehmen könnten mehrere hundert Arbeitsplätze entstehen.
Nachhaltigere Papierproduktion
Die Modellfabrik Papier in Düren vereint Wissenschaft und Industrie, um die Papierproduktion energieeffizienter und klimafreundlicher zu gestalten. An dem Projekt arbeiten 17 führende Unternehmen sowie mehrere Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammen. Bis 2045 soll der Energiebedarf um 80 Prozent sinken. Der Betrieb der Modellfabrik schafft rund 30 neue Arbeitsplätze vor Ort und trägt dazu bei, etwa 10.000 Arbeitsplätze im rheinischen Papiercluster langfristig zu sichern.
Intelligente Textilien und klimaneutrale Produktion
Die Textilfabrik 7.0 in Mönchengladbach entwickelt Technologien für eine klimaneutrale und kreislaufwirtschaftliche Textilfertigung. Im geplanten T7-Park können Textil- und Bekleidungshersteller unter klimaneutralen Bedingungen produzieren. Bis zu 3.000 Arbeitsplätze sollen dort langfristig entstehen.
Bund und Land unterstützen den Strukturwandel des Rheinischen Reviers mit mehr als 14,8 Milliarden Euro. Bislang sind 818 Projekte mit einem Fördervolumen von etwa 3,3 Milliarden Euro bewilligt.
Quelle: Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie Nordrhein-Westfalen, Mitteilung vom 27. August 2026
27.08., 12:30
Oberbürgermeister Andreas Horn ist seit Mitte August auf Sommertour und besucht zehn Erfurter Betriebe aus verschiedenen Branchen.
Seit dem 18. August führt Oberbürgermeister Andreas Horn eine Unternehmenstour durch. Geplant sind insgesamt zehn Besuche bei Erfurter Betrieben.
Bisherige Stationen waren das Nudelwerk Bon Pasta, das CyberKnife Centrum Mitteldeutschland, die Audio Reha Mitteldeutschland GmbH und die Bäckerei Rüger. Nach diesen ersten vier Terminen zog Horn eine Zwischenbilanz.
Quelle: Pressestelle Stadt Erfurt, Mitteilung vom 27. August 2026.
27.08., 12:30Hochsauerlandkreis
Kassenärztliche Vereinigung, Stadt und Landkreis laden am 9. September zu einem Informationstag über berufliche Perspektiven für Ärzte in der Region ein.
Der Südwestfälische Praxisbörsentag findet am Mittwoch, 9. September 2026, in der Stadthalle Meschede statt. Veranstaltet wird die Veranstaltung von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, der Stadt Meschede und dem Hochsauerlandkreis.
Im Mittelpunkt stehen Fragen zur Gewinnung von ärztlichem Nachwuchs für die Region und zur langfristigen Sicherung der medizinischen Versorgung. Adressaten sind Medizinstudierende, Ärzte in Weiterbildung sowie praktizierende Mediziner, die sich über Niederlassungsmöglichkeiten informieren möchten. Die Veranstaltung soll aufzeigen, welche Chancen eine ärztliche Tätigkeit in Südwestfalen bietet und wie Kommunen, Ärzteschaft und Kassenärztliche Vereinigung zusammenwirken können.
Quelle: Pressestelle Hochsauerlandkreis, Mitteilung vom 27. August 2026.
27.08., 01:30Dresden
Die Stadt Dresden hat nach einer Ausschreibung die KADUR Gruppe als Entwicklungspartner für zwei Grundstücke in der Löbtauer Straße ausgewählt.
Die Landeshauptstadt Dresden wird die Grundstücke Löbtauer Straße 31 und 64 gemeinsam mit der KADUR Gruppe entwickeln. Das Unternehmen setzte sich bei einer Konzeptausschreibung zum Jahresbeginn gegen andere Bewerber durch und reichte das beste Gebot ein.
Bei den Objekten handelt es sich um ein denkmalgeschütztes Bettenhaus im Stadtteil Friedrichstadt. Weitere Details zur geplanten Entwicklung oder zum Zeitrahmen wurden in der Mitteilung nicht genannt.
Quelle: Online-Redaktion Dresden, Mitteilung vom 25. August 2026.
27.08., 01:30
Bayerns Hopfenpflanzer starten in eine Ernte unter schwierigen Bedingungen: Witterung und Marktüberversorgung belasten die Branche.
Die Hopfenernte 2026 in Bayern beginnt unter angespannten Vorzeichen. Nach Schätzungen der Schätzkommission wird die Erntemenge in Bayern und Deutschland aufgrund der Witterungsbedingungen unter dem Durchschnitt liegen. Gleichzeitig setzt ein überversorgter Markt und sinkender Bierabsatz die Hopfenbaubetriebe wirtschaftlich unter Druck.
Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber eröffnete die Ernte am Hopfenbaubetrieb Kreitmair in Rudelzhausen. Sie sagte, bayerischer Hopfen genießen weltweit einen hervorragenden Ruf und dankte den Hopfenpflanzern für ihre Leistung. Bayern ist das bedeutendste Hopfenanbauland Deutschlands, die Hallertau das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt.
Unterstützung durch Forschung und Infrastruktur
Das Land unterstützt die Branche durch Forschung am Hopfenforschungszentrum Hüll, das an neuen Sorten und zukunftsfähigen Anbaulösungen arbeitet. Etwa 90 Prozent der Hopfenbaubetriebe nutzen die bayerische Mehrgefahrenversicherung. Für die Bewässerung investiert Bayern 9,5 Millionen Euro in die Infrastruktur; das Pilotprojekt Niederulrain steht vor dem Baubeginn. Im Bewässerungsverband Hallertau haben sich 461 Betriebe mit rund 12.000 Hektar zusammengeschlossen.
Quelle: Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 26. August 2026.
27.08., 01:00Eichstätt
Die Kartoffelernte 2026 fällt in Bayern durch Hitze, Trockenheit und Krankheitsbefall unterdurchschnittlich aus; Landwirtschaftsministerin Kaniber kündigte Unterstützung durch Forschung und bürokratische Erleichterungen an.
Bayern baut auf knapp 37.500 Hektar Kartoffeln an und zählt damit zu Deutschlands wichtigsten Anbaugebieten. Die Branche erwirtschaftet jährlich rund 300 Millionen Euro direkt und nahezu eine Milliarde Euro entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Herausfordernde Bedingungen
Die diesjährige Ernte verlangt den Betrieben viel ab. Trockenheit, hohe Temperaturen und fehlende Niederschläge haben regional zu unterdurchschnittlichen Erträgen geführt. Nach dem Rekortertrag 2025 mit schwachen Preisen verschärft sich die wirtschaftliche Lage vieler Höfe. Zwar sind die Kartoffelpreise zuletzt leicht gestiegen, reichen aber noch nicht zur grundlegenden Entspannung.
Zusätzlich belastet zwei Pflanzenkrankheiten: Stolbur und das Syndrom des niedrigen Zuckergehalts (SBR) können Ernteverluste bis zu 50 Prozent verursachen. Bayern investiert rund zwei Millionen Euro in Forschungsprojekte und plant bürokratische Erleichterungen beim Fruchtfolgeanbau, etwa den Verzicht auf Winterbegrünung nach Kartoffeln.
Weitere Unterstützung erfolgt durch Förderung von Mehrgefahrenversicherungen gegen Wetterextreme und Forschung an über 40 Projekten im Zentrum für Trockenlagen in Schwarzenau.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Mitteilung vom 26. August 2026.
26.08., 13:00Heidenheim
Die Paul Hartmann AG ermöglicht der Kontaktstelle Frau und Beruf Heidenheim einen Rundgang durch ihre Fertigung.
Die Paul Hartmann AG lädt Interessierte zu einem Besuch in ihren Produktionsstätten ein. Die Kontaktstelle Frau und Beruf Heidenheim organisiert den Rundgang.
Während des Besuchs werden Besucherinnen und Besucher über Produktionsanlagen, Fertigungsprozesse und verwendete Materialien informiert. An verschiedenen Fertigungsstationen besteht die Möglichkeit, Fachleuten bei ihrer Arbeit zuzuschauen und Einblicke in die Herstellung der weltweit bekannten Produkte der Paul Hartmann AG zu erhalten.
Quelle: Landkreis Heidenheim, Mitteilung vom 26. August 2026.
26.08., 12:30
Im ersten Halbjahr 2026 sind die Exporte aus Rheinland-Pfalz um 1,1 Prozent gewachsen, während die Importmenge um 0,8 Prozent sank und der Importwert um sechs Prozent stieg.
Nach Statistiken des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz entwickelte sich der Außenhandel im Zeitraum Januar bis Juni 2026 gemischt. Besonders bei den Exportmengen zeigte sich Wachstum, doch bei einzelnen Güterkategorien waren Rückgänge zu verzeichnen.
Exporte: Unterschiedliche Entwicklung nach Zielregion
Der Gesamtwert der Ausfuhren in EU-Länder stieg auf 17,4 Milliarden Euro (plus 0,4 Prozent) und machte knapp 59 Prozent aller Exporte aus. Während Exporte in Euroländer um ein Prozent auf 13 Milliarden Euro sanken — besonders nach Österreich (minus 5,4 Prozent) und Belgien (minus drei Prozent) —, legten Ausfuhren in die Nicht-Eurozone um 5,2 Prozent zu. Hervorzuheben sind Exporte in die Schweiz mit plus zwölf Prozent. Nach Amerika stiegen die Exportwerte um 0,7 Prozent, getragen durch Kanada (plus 52 Prozent), während die USA um 4,8 Prozent sanken. Exporte nach Asien gingen um 5,4 Prozent zurück, insbesondere nach China und Japan (jeweils zweistellige Rückgänge).
Importe: Starkes Wachstum aus Europa und Asien
Die Importwerte stiegen um sechs Prozent auf 23,2 Milliarden Euro. Importe aus der EU legten um 6,8 Prozent zu, aus Euroländern sogar um 7,7 Prozent — angeführt von Österreich mit plus 39 Prozent. Asiatische Importe wuchsen um 7,9 Prozent, China steuerte zehn Prozent Zuwachs bei.
Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 26. August 2026.
26.08., 12:30Chemnitz
Sachsen wirbt für stärkere Zusammenarbeit beim Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft in Ostdeutschland. Der erste Ostdeutsche Wasserstoffkongress in Dresden zeigt konkrete Projekte wie das Dresdner Unternehmen Sunfire und das Hydrogen Innovation Center in Chemnitz.
Der 1. Ostdeutsche Wasserstoffkongress ist am 26. August 2026 im Internationalen Congress Center Dresden gestartet. Die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland und das Wasserstoffnetzwerk HYPOS e. V. bringen dort Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zusammen. Der Fokus liegt auf der gesamten Wertschöpfungskette – von der Erzeugung über Speicherung und Transport bis zur industriellen Nutzung und Mobilität.
Staatssekretär Sebastian Scheel betont: Sachsen will bis 2030 eine Wasserstoffwirtschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette aufbauen. Scheel sieht Wasserstoff nicht nur als Energiepolitik, sondern auch als Industrie-, Innovations- und Standortpolitik. "Der Wasserstoff-Hochlauf ist ein Thema weit über die sächsischen Landesgrenzen hinaus", sagt der Staatssekretär. Er fordert engere Zusammenarbeit zwischen den ostdeutschen Ländern.
Konkrete Projekte in Sachsen
Das Dresdner Unternehmen Sunfire zeigt als Erfolgsgeschichte, wie sächsische Technologie international Fuß fasst. Das Unternehmen stellte 2026 ein 50-Megawatt-Elektrolysesystem vor. In Chemnitz entsteht das Hydrogen Innovation Center (HIC) als nationales Zentrum für Wasserstofftechnologie. Hier können Start-ups und Unternehmen Wasserstofftechnologien unter realen Bedingungen testen. Zusätzlich bereitet Chemnitz die Anbindung an das geplante Wasserstoffkernnetz vor – bestehende Gasleitungen sollen auf Wasserstoff umgestellt werden.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 26. August 2026.
26.08., 12:30Halle (Saale)
Das Fördervolumen für die betriebliche Altersversorgung ist in Sachsen-Anhalt 2025 um 15 Prozent zurückgegangen.
Arbeitgeber in Sachsen-Anhalt haben 2025 Fördermittel für die betriebliche Altersversorgung (bAV) in Höhe von 2,8 Millionen Euro in Anspruch genommen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt entspricht dies einem Rückgang von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Insgesamt 2.242 Arbeitgeber zahlten 2025 eine bAV-Förderung aus. Dabei zeigten sich unterschiedliche Förderquoten je nach Betriebsgröße. Den höchsten durchschnittlichen Förderbetrag pro Arbeitgeber verzeichneten Unternehmen mit 50 bis 250 Beschäftigten.
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Mitteilung vom 26. August 2026.
26.08., 12:30
Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Rheinland-Pfalz mehr Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb neu zugelassen, während der Anteil von Hybrid- und Verbrennern sank.
In Rheinland-Pfalz sind die Neuzulassungen elektrisch angetriebener Fahrzeuge im ersten Halbjahr 2026 deutlich gestiegen. Gleichzeitig sank der Anteil sonstiger Hybridfahrzeuge erstmals wieder: Sie machten knapp 25 Prozent der Pkw-Neuzulassungen aus, drei Prozentpunkte weniger als im Vorjahreszeitraum.
Klassische Verbrenner verlieren weiter an Bedeutung
Benzinfahrzeuge wurden mit 22 Prozent Marktanteil weniger häufig neu zugelassen, Diesel-Pkw nur noch mit 13 Prozent. Insgesamt wurden rund 70.300 Fahrzeuge aller Kategorien angemeldet – 4.400 mehr als im ersten Halbjahr 2025 (plus 6,6 Prozent). Besonders stark wuchs die Zahl der Krafträder-Neuzulassungen mit plus 28 Prozent, Zugmaschinen verzeichneten ein Plus von 24 Prozent. Lastkraftwagen wurden dagegen zehn Prozent weniger häufig neu angemeldet.
Die Zahl der Besitzumschreibungen sank um 3,3 Prozent auf gut 211.000 Fälle. Bundesweit stieg die Zahl der Neuzulassungen im gleichen Zeitraum um 6,3 Prozent.
Quelle: Pressestelle Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 26. August 2026.
26.08., 12:30Bielefeld
Die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld hat bei ihrer Ausbildungstour das Unternehmen HAKU Fertigungstechnik in Halle besucht.
Am 25. August machte IHK-Präsident Jörn Wahl-Schwentker im Rahmen der Ausbildungstour 2026 Station bei der HAKU Fertigungstechnik GmbH & Co. KG. Das Unternehmen beschäftigt sich mit Fertigungstechnik und nimmt Nachwuchskräfte in Ausbildung.
Nach eigenen Angaben bildet HAKU Fertigungstechnik derzeit vier junge Erwachsene aus und hat sich damit längerfristig der Nachwuchsförderung verpflichtet.
Quelle: Pressestelle Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld, Mitteilung vom 26. August 2026.
26.08., 01:00Steinfurt
Der Verein energieland2050 startet ab September ein neues Beratungsangebot für kleine und mittlere Unternehmen im Kreis Steinfurt.
Ab dem 1. September bietet der energieland2050 e.V. kleinen und mittleren Unternehmen im Kreis Steinfurt eine kostenfreie Erstberatung zu Energieeffizienz und Energieeinsparung an. Das Angebot richtet sich an Betriebe, die ihre Energiekosten senken und ihre Energieversorgung wirtschaftlicher und sicherer gestalten möchten.
Die Beratung soll Unternehmen einen einfachen Zugang zu Themen wie Energieeinsparung und erneuerbaren Energien ermöglichen. Hintergrund sind steigende Energiekosten und schwankende Energiemärkte, mit denen viele Betriebe derzeit kämpfen.
Quelle: Pressestelle Kreis Steinfurt, Mitteilung vom 25. August 2026.
25.08., 13:30Rosenheim
Die Stadt Rosenheim bietet am 17. September erneut eine kostenlose Beratung für Gründer und Unternehmer an.
Die Wirtschaftsförderung der Stadt Rosenheim lädt Existenzgründer, Unternehmer und Freiberufler zu einer honorarfreien Beratung ein. Termin ist Donnerstag, 17. September 2026.
Durchgeführt wird die Beratung vom Verein "Aktivsenioren Bayern e. V.", dessen Mitglieder erfahrene Führungskräfte im Ruhestand sind. Sie unterstützen junge Gründer bei der Businessplanung und helfen ihnen, die Anforderungen einer Unternehmensgründung zu bewältigen. Auch etablierte kleine und mittlere Firmen können sich zu Problemen beraten lassen; darüber hinaus werden Restrukturierungsmaßnahmen behandelt.
Anmeldung: Interessenten können einen Termin bei Eva Huber von der städtischen Wirtschaftsförderung vereinbaren, Telefon 08031/365 1106 oder E-Mail eva.huber@rosenheim.de.
Quelle: Pressestelle Stadt Rosenheim, Mitteilung vom 25. August 2026.
25.08., 12:30Heidenheim
Ab September können Privatpersonen über die Holzverkaufsstelle des Landratsamts Heidenheim Brennholz bestellen.
Die Holzverkaufsstelle (HVS) des Landratsamts Heidenheim nimmt am 1. September 2026 den Verkauf von Brennholz auf. Privatverbraucher können dann "Brennholz lang frei Waldstraße" bestellen.
Das angebotene Brennholz stammt aus den Gemeindewäldern von Dischingen, Gerstetten, Hermaringen, Nattheim, Sontheim und Steinheim sowie aus dem Waldbestand der Stadt Giengen. Die HVS vermarktet die Forstwirtschaftsprodukte dieser Kommunen.
Quelle: Pressestelle Landkreis Heidenheim, Mitteilung vom 25. August 2026.
25.08., 12:30Harburg
Bundeskoodinator für maritime Wirtschaft und Tourismus trifft sich mit Vertretern von Wanderverband, Landkreis und Gemeinde zum Gespräch über die Bedeutung des Wanderns für den ländlichen Raum.
Dr. Christoph Ploß, Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus, hat sich auf dem Heidschnuckenweg mit Vertretern des Deutschen Wanderverbands (DWV), des Landkreises Harburg und der Gemeinde Handeloh ausgetauscht. Thema des Treffens war die wirtschaftliche Bedeutung des Wandertourismus für ländliche Regionen.
Wandern zählt zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten. Der Austausch konzentrierte sich auf die Unterstützung erfolgreicher touristischer Angebote und die zukünftige Entwicklung des Wandertourismus in der Region.
Quelle: Pressestelle Landkreis Harburg, Mitteilung vom 25. August 2026.
25.08., 12:30Erfurt
Die Handwerkskammer und Industrie- und Handelskammer Erfurt haben am Montag zwei Unternehmen aus der Region mit dem Zukunftspreis 2026 ausgezeichnet.
Preisträger sind die Brillenhelden GmbH aus Leinefelde-Worbis im Handwerk und babi's DELI Plant-Based Food&Trading UG aus Eisenach im Bereich Industrie und Handel. Beide Unternehmen erhalten jeweils 5.000 Euro Preisgeld.
Der Zukunftspreis würdigt Betriebe, die mit innovativen Ansätzen ihre Branche aktiv gestalten und neue Wege gehen.
Quelle: Handwerkskammer Erfurt / Industrie- und Handelskammer Erfurt, Mitteilung vom 25. August 2026.
25.08., 12:30
Der Kreis Unna gründet im September eine Initiative, um Ausbildungsbetriebe bei Herausforderungen wie Digitalisierung und Nachwuchssorgen zu unterstützen.
Ausbildungsbetriebe in der Region sehen sich nach Angaben der Kreis-Verwaltung mit mehreren Schwierigkeiten konfrontiert: Digitalisierung, Bürokratie und Fachkräftemangel belasten ihre Arbeit. Um diesen Problemen zu begegnen, hat Landrat Löhr eine Netzwerkinitiative für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs geplant.
Die Initiative soll im September starten und den Dialog zwischen Politik, Verwaltung und lokalen Betrieben fördern. Damit reagiert der Landrat auf die Erkenntnis, dass aktive Unterstützung durch öffentliche Institutionen notwendig ist, um den Ausbildungsmarkt in der Region zu stabilisieren.
Quelle: Pressestelle Kreis Unna, Mitteilung vom 25. August 2026.
25.08., 12:30Chemnitz
Die Bürgschaftsbank Sachsen hat die Bewerbungsphase für ihren Nachfolge-Preis abgeschlossen – so viele Unternehmen wie noch nie beteiligen sich in diesem Jahr.
76 sächsische Unternehmen konkurrieren in diesem Jahr um den Sächsischen Meilenstein 2026. Der Preis zeichnet seit 2011 Nachfolgerinnen und Nachfolger aus, die einen bestehenden Betrieb übernommen und weiterentwickelt haben. 102 Personen führen die bewerbenden Unternehmen – 74 Männer und 28 Frauen.
Erstmals konnten sich auch Außenstehende mit Kandidatenvorschlägen beteiligen. Die Bewerbungen verteilen sich regional auf den Großraum Dresden/Ostsachsen (33), Chemnitz/Südwestsachsen (26) und Leipzig/Nordsachsen (17). Branchenschwerpunkte sind das Handwerk mit 31 Betrieben, gefolgt von 21 Unternehmen aus anderen Bereichen wie Ingenieurswesen und Software-Entwicklung, 12 aus dem Handel und je 6 aus Gastronomie/Hotellerie sowie produzierendem Gewerbe.
Bewertung und Termine
Ein Projektteam der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden bewertet die Bewerbungen. Im Herbst 2026 stellen regionale Netzwerk-Events in Chemnitz (22. September), Leipzig (29. September) und Dresden (1. Oktober) die Nominierten vor. Die feierliche Preisverleihung findet am 3. November auf Schloss Albrechtsberg in Dresden statt.
Quelle: Pressestelle Bürgschaftsbank Sachsen / Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 25. August 2026.
25.08., 12:30
Nordrhein-Westfalen startet landesweit die WohneNRW-Tage 2026 und präsentiert Projekte zur Wohnungsförderung.
Unter dem Motto der öffentlichen Wohnraumförderung finden die WohneNRW-Tage 2026 statt. Laut Ministerin Scharrenbach soll die öffentliche Wohnraumförderung "der verlässliche Motor für bezahlbares, modernes und innovatives Wohnen in Nordrhein-Westfalen" bleiben.
Die landesweite Veranstaltungsreihe präsentiert aktuelle Projekte zur Schaffung von Wohnraum. Dabei werden neben etablierten Maßnahmen auch innovative Ansätze zur Wohnungsförderung vorgestellt. Die starke Nachfrage nach den Angeboten zeigt das anhaltende Interesse an diesem Themenfeld.
Mit Rekordmitteln soll die Förderung von bezahlbarem Wohnen vorangetrieben werden, heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung.
Quelle: Pressestelle Ministerium Nordrhein-Westfalen, Mitteilung vom 25. August 2026.
25.08., 12:30Münster
Die Stadt Münster verzeichnet im ersten Halbjahr 2026 mehr Übernachtungsgäste als im Vorjahr, doch die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sinkt.
Nach Angaben der Statistik IT.NRW haben 378.209 Menschen in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 in Münster übernachtet. Das entspricht einem Anstieg von 3,5 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Allerdings buchten diese Gäste insgesamt 907.594 Übernachtungen — ein leichtes Minus von 0,4 Prozent im Jahresvergleich. Das deutet auf kürzere Aufenthaltsdauern hin: Während mehr Menschen die Stadt besuchen, verbringen sie durchschnittlich weniger Zeit dort.
Der Statistik zufolge wächst auch der Anteil ausländischer Gäste. Die Zahlen wurden am 25. August 2026 veröffentlicht.
Quelle: Pressestelle Stadt Münster, Mitteilung vom 25. August 2026.
25.08., 12:30Gießen
Die Industrie- und Handelskammer kritisiert die Steuerpläne der Koalition als zu schwache Entlastung für Erwerbstätige.
Die IHK Gießen-Friedberg bezweifelt die Wirksamkeit der geplanten Steuerreform. Nach Darstellung der Kammer sinkt die angekündigte Entlastung von zehn Milliarden Euro netto auf sieben Milliarden ab — weniger als zwei Prozent der Lohn- und Einkommensteuereinnahmen.
IHK-Präsident Rainer Schwarz argumentiert, dass die Steuerlast für Erwerbstätige damit weiterhin zu hoch bleibe.
Quelle: IHK Gießen-Friedberg, Mitteilung vom 25.08.2026