Mann bedroht Bahnmitarbeiter mit Pistole am Bahnübergang
An einem Bahnübergang in Karlsruhe soll ein unbekannter Mann am frühen Donnerstagmorgen einen Bahnmitarbeiter mit einer Schusswaffe bedroht haben.
Der Vorfall ereignete sich gegen 4:20 Uhr an einem Bahnübergang in der Landgrabenstraße. Ein 24-jähriger Bahnmitarbeiter war dort tätig, um die derzeit außer Betrieb befindliche Schrankenanlage mit Warnschildern und Signallampen zu sichern.
Nach Angaben der Bundespolizei näherte sich aus der Neue-Anlage-Straße ein unbekannter Mann, der eine Gesichtsmaske mit Horror-Hasen-Motiv trug. Der Mann versetzte zunächst ein Warnschild auf die Gleise und riss eine daran befestigte Signallampe ab, die er in Richtung des Mitarbeiters warf. Anschließend kehrte er mit einem Kürbis zurück und warf diesen ebenfalls auf den 24-Jährigen.
Bedrohung mit Pistole
Im weiteren Verlauf zog der Tatverdächtige eine schwarze Pistole und richtete diese aus kurzer Distanz auf den Bahnmitarbeiter, wobei er ihn nach Polizeiangaben mit dem Tod bedrohte. Danach flüchtete der Mann in Richtung Grünwinklerstraße. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifenwagen und einem Polizeihubschrauber blieb ohne Erfolg.
Der Gesuchte wird beschrieben als etwa 170–180 cm groß mit schlanker Statur. Er trug einen schwarzen Kapuzenpullover, schwarze Hose und einen schwarzen Rucksack. Die Bundespolizei Karlsruhe ermittelt wegen Bedrohung und sucht Zeugen unter Telefon 0721 12016-0.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Karlsruhe, Mitteilung vom 7. August 2026.