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BlaulichtMünchen

30.08., 12:30

Bayern stellt mehr als 610 neue Polizistinnen und Polizisten ein

Ab 1. September 2026 verstärken über 610 Absolventinnen und Absolventen der Polizeiausbildung die Bayerische Polizei; nach Nachbesetzungen ergibt sich ein Netto-Personalplus von rund 300 Beamten.

Mehr als 612 neue Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte treten zum 1. September 2026 in den Dienst der Bayerischen Polizei ein. Nach Abzug notwendiger Nachbesetzungen, insbesondere für Ruhestandsabgänge, entsteht ein Netto-Personalgewinn von rund 300 Polizistinnen und Polizisten.

Von den neuen Beamten sind 45 für die Bayerische Grenzpolizei vorgesehen. 22 Stellen gehen an das im April 2026 in Betrieb gegangene Drohnenkompetenz- und Abwehrzentrum (DKAZ) in Erding.

Personalentwicklung und Verteilung

Die Bayerische Polizei verfügt derzeit über mehr als 45.700 Stellen. Mit dem Doppelhaushalt 2026/2027 sollen 2027 weitere 200 Stellen hinzukommen. Die neuen Beamten verteilen sich auf die verschiedenen Polizeiverbände: München erhält mit 120 die meisten, gefolgt von Mittelfranken mit 82 und Oberbayern Nord mit 64 Stellen.

Seit 2008 wurden nach Angaben des Innenministeriums insgesamt mehr als 8.800 zusätzliche Stellen geschaffen.

Quelle: Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 29. August 2026

28.08., 13:30

Mann dringt in Lokführerkabine ein – Schnellbremsung eingeleitet

Ein 21-Jähriger ist am Mittwochabend in die Fahrerkabine eines Regionalzugs bei Schaftlach eingedrungen und hat den Lokführer angegriffen, worauf dieser eine Gefahrenbremsung durchführte.

Am 26. August hat ein Triebfahrzeugführer eines Regionalzugs zwischen Bad Tölz und Schaftlach eine Schnellbremsung durchgeführt. Nach Angaben der Bundespolizei tat er dies aus Sicherheitsgründen, nachdem ein junger Mann unerlaubt in die Fahrerkabine eingedrungen war und ihn aggressiv angegangen hatte.

Vorfall im Zug und auf dem Bahnsteig

Der Mann hatte sich während der Fahrt zunehmend aufgeregt. Nach einer Verwarnung des Lokführers beruhigte er sich zunächst. Kurz darauf riss er jedoch die Fahrerkabinentür auf, beschimpfte den Triebfahrzeugführer und nannte ihn einen "Nazi". Der Lokführer leitete daraufhin die Schnellbremsung ein. Nach Ankunft am Bahnhof Schaftlach trat der Mann mehrfach gegen Zugscheiben, die jedoch hielten stand. Nach Zeugenaussagen wurden bei der Bremsung keine Fahrgäste verletzt.

Der 21-Jährige aus dem Landkreis Miesbach verließ den Bahnsteig schnell und versteckte sich in einem Wohngebiet. Nach kurzer Fahndung wurde er von Polizeikräften aus Miesbach und Bad Wiessee festgenommen. Bei der Durchsuchung fanden Beamte eine kleine Menge Marihuana. Der Mann gab an, vor der Zugfahrt Alkohol, Marihuana und ein Medikament konsumiert zu haben. Er wurde nach polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Die Bundespolizei Rosenheim ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, betriebsgefährdender Handlungen und Beleidigung. Zeugen können sich unter 0 80 31 / 80 26 21 02 melden.

Quelle: Bundespolizeidirektion München, Mitteilung vom 28. August 2026.

28.08., 01:00

Drei gesuchte Männer bei Grenzkontrolle an A93 gestellt

Bei Kontrollen an der Autobahn 93 bei Kiefersfelden hat die Bundespolizei drei Männer mit Haftbefehlen entdeckt — nur einer musste ins Gefängnis.

An der Grenzkontrrollstelle auf der A93 bei Kiefersfelden hat die Bundespolizei am Mittwoch (26. August) drei gesuchte Männer aus dem Ausland überprüft und dabei Haftbefehle gegen sie festgestellt.

Ein 23-jähriger Rumäne musste in Haft. Das Erlangener Amtsgericht hatte gegen ihn wegen Körperverletzung einen Strafbefehl über 7.500 Euro erlassen. Da er das Geld nicht zahlen konnte, ordnete die Bundespolizei einen 75-tägigen Haftaufenthalt an. Der Mann wurde in die Justizvollzugsanstalt Bernau gebracht.

Ein 32-jähriger Ungar dagegen durfte weitereisen. Das Amtsgericht Passau forderte von ihm seit April 2025 eine Geldstrafe von 1.200 Euro wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Der Mann bat seine Freundin telefonisch um Hilfe, die den Betrag bei einem Polizeirevier in Frankfurt am Main einzahlte.

Ein 51-jähriger Bulgare konnte ebenfalls die Reise fortsetzen, obwohl zwei Justizbehörden nach ihm suchten. Er sollte 820 Euro aus einem Einbruchsdiebstahl abgeben, hatte aber nur 40 Cent dabei. Die Bundespolizei ermittelte seine neue Berliner Adresse und informierte die zuständigen Staatsanwaltschaften wegen laufender Betrugsverdachts-Ermittlungen.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Rosenheim, Mitteilung vom 27. August 2026

26.08., 12:30

Gegenstände auf Bahngleisen: Bundespolizei sucht Zeugen

Unbekannte haben am Montagabend Äste und Steine auf die Bahnstrecke zwischen Mühldorf am Inn und Ampfing gelegt; ein Zug überfuhr die Gegenstände.

Am 24. August 2026 gegen 20:25 Uhr hat der Triebfahrzeugführer eines Regionalzuges mehrere Äste und bis zu 20 Zentimeter große Steine im Gleisbereich bemerkt und überfahren. Der Zug wurde daraufhin zur Überprüfung in eine Werkstatt gebracht.

Bei einer Nachschau stellte die Bundespolizei Spuren der überfahrenen Gegenstände über mehrere Meter in beiden Gleisen fest. Nach bisherigen Erkenntnissen könnten sich vor dem Vorfall Kinder oder Jugendliche mit Fahrrädern im Gleisbereich aufgehalten haben. Ob diese Personen an dem Ablegen der Gegenstände beteiligt sind, wird noch ermittelt.

Zeugensuche

Die Bundespolizei Freilassing bittet Zeugen, die am Abend des 24. August verdächtige Beobachtungen in dem Bereich gemacht haben, sich zu melden: per E-Mail an bpoli.freilassing@polizei.bund.de oder unter 08654/7706-0.

Quelle: Bundespolizeidirektion München, Mitteilung vom 26. August 2026

25.08., 12:30

Fahrradfahrer stoppt S-Bahn zwischen Türkenfeld und Grafrath

Ein Unbekannter mit Fahrrad ist am Montagabend in den Gleisbereich der S4 zwischen Türkenfeld und Grafrath eingedrungen und hat eine Schnellbremsung ausgelöst.

Am 24. August gegen 18:40 Uhr befand sich ein Fahrradfahrer neben dem Gleisbett auf der S-Bahnstrecke zwischen Türkenfeld und Grafrath. Der Triebfahrzeugführer der S4 sichtete die Person kurz vor dem Bahnhof Grafrath und leitete eine Notbremsung ein. Der Zug kam rechtzeitig zum Stillstand. Die zehn Fahrgäste blieben unverletzt.

Der Mann flüchtete daraufhin mit seinem Fahrrad in Richtung Geltendorf. Eine sofortige Fahndung der Bundespolizei blieb erfolglos.

Folgen des Vorfalls

Der Zwischenfall beeinträchtigte den Bahnverkehr erheblich: 22 Züge waren betroffen, 18 davon erlitten zusammen 565 Verspätungsminuten, vier weitere fielen teilweise aus. Die Bundespolizeiinspektion München ermittelt gegen den Unbekannten wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Quelle: Pressestelle Bundespolizeiinspektion München, Mitteilung vom 25. August 2026.

25.08., 12:30

Zwei Helfer für Zivilcourage am S-Bahnhalt Hackerbrücke geehrt

Die Bundespolizei München hat zwei Männer ausgezeichnet, die im Januar bei einer Schlägerei am S-Bahnhalt Hackerbrücke Verletzte schützten und Schlimmeres verhinderten.

Am 18. Januar waren am S-Bahnhalt Hackerbrücke zwei Personengruppen in eine Auseinandersetzung geraten. Eine sechsköpfige Gruppe deutsche Staatsangehöriger und drei deutsche Jugendliche im Alter von 16, 17 und 19 Jahren gerieten gegen 03:45 Uhr zunächst in einen verbalen Streit, der sich zu einer massiven körperlichen Auseinandersetzung entwickelte. Die Kämpfe verlagerten sich teilweise in den Gleisbereich.

Risiko auf den Gleisen

Ein 40-jähriger Mitarbeiter der Deutschen Bahn beobachtete den Vorfall und griff ohne zu zögern ein. Er trennte zwei Männer, die sich auf den Gleissträngen schlugen und Gefahr liefen, von einer einfahrenden S-Bahn erfasst zu werden. Der Bahnmitarbeiter setzte sich auch an einer anderen Stelle des Bahnhofs ein, blieb dabei unverletzt.

Ein 22-jähriger Deutscher versuchte ebenfalls, die Beteiligten zu beruhigen. Der 17-Jährige griff ihn an und verletzte ihn schwer am Auge. Der Helfer musste später operiert werden.

Die Bundespolizeiinspektion München ehrte beide Männer mit einer Urkunde und einem Geschenk. Das Jugendschöffengericht München verurteilte die drei Jugendlichen: Der 19-Jährige erhielt 2 Jahre und 4 Monate Jugendstrafe, der 17-Jährige zwei Jahre auf Bewährung, der 16-Jährige eine Woche Arrest mit Auflagen.

Quelle: Pressestelle Bundespolizeiinspektion München, Mitteilung vom 25. August 2026.

25.08., 01:30

Mann mit Küchenmesser am Hauptbahnhof Aschaffenburg festgestellt

Bundespolizisten haben am 21. August einen 25-Jährigen am Hauptbahnhof Aschaffenburg gestellt, der ein Messer offen mit sich führte.

Eine Streife der Bundespolizei wurde am Freitagnachmittag durch Reisende auf einen Mann hingewiesen, der ein Messer bei sich tragen sollte. Die Beamten trafen den 25-jährigen Deutschen in einem abfahrbereiten Zug der Linie RB 24522 in Richtung Darmstadt an, wo er das Messer offen trug. Der Mann legte die Waffe auf Aufforderung hin ab und wurde vor Ort gefesselt.

Stichbewegungen ohne Verletzte

Laut Zeugenaussagen hatte sich der 25-Jährige zunächst an einem Imbiss im Hauptbahnhof aufgehalten und das Messer körpernah in der Hand gehalten, ohne Personen zu bedrohen. Anschließend begab er sich zum Bahnsteig und führte mit dem Messer Stichbewegungen gegen einen Sitzplatz aus, ohne diesen zu beschädigen. Das sichergestellte Küchenmesser hat eine Klingenlänge von 18 Zentimetern. Personen wurden nicht verletzt oder bedroht. Nach polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen. Die Bundespolizei hat ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Würzburg, Pressestelle, Mitteilung vom 24. August 2026.

24.08., 13:00

Münchner Leitstelle hilft Familie in Italien-Notfall

Die Integrierte Leitstelle München hat eine Familie aus der Stadt bei einem medizinischen Notfall im italienischen Urlaub koordiniert.

Am Montagmorgen, 24. August, meldete sich der Vater einer elfjährigen Münchnerin bei der Integrierten Leitstelle (ILS) München. Seine Frau befand sich im italienischen Bibione im Urlaub und erlitt dort einen Kreislaufzusammenbruch. Die Tochter hatte nicht gewusst, wie man in Italien einen Notruf absetzt, und rief daher ihren Vater an.

Die Leitstelle München nahm die Informationen auf und leitete den Fall an die zuständige Leitstelle in Bozen weiter. Von dort aus wurde ein Rettungswagen zur Familie entsandt. Die Mutter wurde zur medizinischen Versorgung in eine Klinik gebracht. Nach Angaben der Feuerwehr konnte sie voraussichtlich bald wieder in ihre Unterkunft zurückkehren.

Der Fall zeigt, dass Leitstellen auch bei Auslandsnotfällen Unterstützung leisten und die Rettungsdienststrukturen vor Ort über Partnerleitstellen erreichen können.

Quelle: Feuerwehr München, Mitteilung vom 24. August 2026.

24.08., 12:30

Mann leistet Widerstand am S-Bahnhof Leuchtenbergring

Ein 43-Jähriger hat sich am S-Bahnhof Leuchtenbergring geweigert, einen Zug zu verlassen, und hat sich der Bundespolizei widersetzt.

Am Sonntag, 23. August, informierte die Deutsche Bahn die Bundespolizei über einen Mann, der eine S-Bahn der Linie S1 am Bahnhof Leuchtenbergring nicht verlassen wollte. Der 43-Jährige war eingeschlafen und erst am Endhalt wieder aufgewacht. Nach dem Aufwecken durch Mitarbeiter der Bahn-Sicherheit weigerte er sich auszusteigen.

Gegenüber den alarmierten Bundespolizisten verhielt sich der Mann verbal aggressiv. Er folgte polizeilichen Anweisungen nicht, beleidigte und bedrohte die Beamten. Bei seiner Mitnahme aus dem Zug leistete er wiederholt massiven Widerstand und konnte nur mit einer zweiten Streife zum Revier im Ostbahnhof gebracht werden. Der Mann stammt aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz.

Die Staatsanwaltschaft München I ordnete eine Sicherheitsleistung von 200 Euro an. Nach Bezahlung durfte der 43-Jährige die Dienststelle verlassen. Die Bundespolizei ermittelt wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung.

Quelle: Pressestelle Bundespolizeiinspektion München, Mitteilung vom 24. August 2026.

24.08., 12:30

Schlägerei im Zug nach Kronacher Freischießen

Am Bahnhof Pressig-Rothenkirchen kam es in der Nacht zum 22. August zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, nachdem es zuvor im Zug zu einem Streit gekommen war.

Mehrere Personen waren auf der Heimreise vom Kronacher Freischießen, als es im Zug RE 4998 von Nürnberg nach Ludwigstadt zu Streitigkeiten kam. Ein 17-jähriger Iraker soll eine Jugendgruppe beleidigt und bedrängt haben. Ein 41-jähriger Deutscher versuchte daraufhin einzugreifen und den 17-Jährigen zurückzuweisen.

Zwischen den beiden Männern entwickelte sich zunächst ein verbaler Streit, der in eine körperliche Auseinandersetzung überging. Der Zug hielt daraufhin am Bahnhof Pressig-Rothenkirchen. Die Bundespolizei stellte alle Beteiligten fest.

Der 41-Jährige verlor dabei einen Teil eines Schneidezahns und erlitt Schürfwunden und Kratzer. Der 17-Jährige klagte über Schmerzen im Schulterbereich und wurde zur medizinischen Abklärung ins Klinikum Kronach gebracht. Die Bundespolizeiinspektion Würzburg ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung und sucht Zeugen unter der Nummer 0931 32259-1111.

Quelle: Bundespolizeidirektion München, Mitteilung vom 24. August 2026.

19.08., 20:18

Untersuchungshaft nach drittem Einreiseversuch in Freilassing

Ein 28-jähriger Eritreer sitzt in Untersuchungshaft, nachdem er innerhalb von zwei Tagen dreimal versucht haben soll, unerlaubt von Österreich aus nach Deutschland einzureisen.

Die Bundespolizeiinspektion Freilassing hat am Montagabend (17. August) einen eritreischen Staatsangehörigen bei einer Grenzüberschreitung kontrolliert. Der Mann war den Beamten bereits bekannt und befand sich als Fahrgast in einem Linienbus.

Mehrfache Einreiseversuche

Dem 28-Jährigen wird vorgeworfen, am 16. August abends mit dem Zug vom Bahnhof Freilassing aus versucht zu haben, unerlaubt einzureisen. Die Bundespolizei wies ihn nach Österreich zurück. Am selben Morgen soll er einen zweiten Versuch unternommen haben, wiederum mit dem Zug — auch dieser Versuch scheiterte. Bei der Kontrolle am Montagabend handelte es sich nach Erkenntnissen der Ermittler um den dritten Versuch. Zu keinem Zeitpunkt konnte der Mann ein gültiges Ausweisdokument vorweisen.

Der Eritreer wird zudem mit einem Vorfall in Zusammenhang gebracht, der sich am Sonntagmorgen in einem ICE von Frankfurt am Main nach Würzburg ereignet haben soll. Demnach reiste er ohne gültigen Fahrkarte und soll sich exhibitionistisch verhalten haben. Die Bundespolizei Würzburg ermittelt wegen exhibitionistischer Handlungen und Erschleichens von Leistungen.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein stellte Haftantrag. Das Amtsgericht Laufen ordnete Untersuchungshaft an.

Quelle: Pressestelle Bundespolizeidirektion München, Mitteilung vom 19. August 2026.

19.08., 19:08

E-Bike aus Hauptbahnhof-Abstellung gestohlen

Am Aschaffenburger Hauptbahnhof ist ein hochwertiges Mountainbike verschwunden. Die Bundespolizei sucht Zeugen.

Ein 23-Jähriger hatte sein E-Bike vom Typ KTM Macina Team in Grün am 3. August 2026 in der Fahrradabstellung des Aschaffenburger Hauptbahnhofs abgestellt und mit einem Schloss gesichert. Als er das Fahrrad am 13. August gegen 16:40 Uhr abholen wollte, war es verschwunden.

Der Schaden wird auf 1.849 Euro geschätzt. Die genaue Tatzeit sowie Angaben zu möglichen Tätern sind der Bundespolizei bislang nicht bekannt. Sie ermittelt wegen des Verdachts eines besonders schweren Diebstahls.

Zeugensuche
Die Bundespolizeiinspektion Würzburg sucht Personen, die im Zeitraum vom 3. bis 13. August verdächtige Beobachtungen im Bereich der Fahrradabstellung gemacht haben. Hinweise nimmt die Inspektion unter der Telefonnummer 0931/32259-1111 entgegen.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Würzburg, Mitteilung vom 14. August 2026.

12.08., 12:30

Zeugenaufruf nach sexueller Belästigung am Bahnhof Traunstein

Die Bundespolizei sucht Zeugen einer sexuellen Belästigung, die sich am 10. August am Bahnhof Traunstein und später in einem Regionalzug ereignet haben soll.

Eine 42-jährige Deutsche soll am 10. August gegen 11:45 Uhr am Bahnsteig des Bahnhofs Traunstein sexuell belästigt worden sein. Der Tatverdächtige soll anschließend mit dem Opfer in den Regionalzug BRB79024 Richtung München eingestiegen sein.

Während der Zugfahrt soll der Mann die Frau nach Angaben der Bundespolizei erneut belästigt und mehrfach Fotos von ihr gemacht haben. Auf Höhe des Bahnhofs Übersee habe die Geschädigte daraufhin den Nothalt betätigt. Ein 51-jähriger Jordanier wurde beim Halt des Zuges durch die Bundespolizeiinspektion Freilassing festgenommen.

Zeugen gesucht

Die Bundespolizei sucht Zeugen des Vorfalls sowie möglicherweise weitere Personen, die am 10. August vom Tatverdächtigen angesprochen oder belästigt worden sein könnten. Hinweise können unter der E-Mail bpoli.freilassing@polizei.bund.de oder telefonisch unter 08654/7706-0 gegeben werden.

Quelle: Pressestelle Bundespolizeidirektion München, Mitteilung vom 12. August 2026.

11.08., 12:30

Zoll beschlagnahmt Trommel mit Pythonleder im Flughafen-Gepäck

Zollbeamte in München haben eine Trommel aus geschütztem Pythonleder beschlagnahmt, die eine Reisende als Souvenir einführen wollte.

Eine Frau hatte das Musikinstrument in einem Souvenirladen erworben und in ihrem Reisegepäck mitgenommen. Bei der Kontrolle stellten Zollbeamte fest, dass es sich um ein Erzeugnis einer artenschutzrechtlich geschützten Tierart handelt. Die erforderlichen Einfuhrgenehmigungen lagen nicht vor, deshalb wurde die Trommel beschlagnahmt.

Warnung vor geschützten Materialien

Das Hauptzollamt München weist darauf hin, dass der Verkauf in Souvenirläden und auf Märkten nicht bedeutet, dass Waren ohne Weiteres nach Deutschland oder in die Europäische Union eingeführt werden dürfen. Besondere Vorsicht ist laut Pressesprecher Thomas Meister bei Erzeugnissen aus Reptilienleder, Elfenbein, Korallen, Schildpatt sowie bestimmten Pflanzen und Hölzern geboten.

Für geschützte Tier- und Pflanzenarten gelten das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) sowie europäische und nationale Vorschriften. Fehlende Genehmigungen können zur Beschlagnahme und zu Bußgeld- oder Strafverfahren führen. Der Zoll empfiehlt Reisenden, sich vor dem Souvenierkauf über Einfuhrbestimmungen zu informieren und im Zweifelsfall auf den Kauf zu verzichten.

Quelle: Hauptzollamt München, Mitteilung vom 11. August 2026

10.08., 12:30

Polizeigewerkschaft kritisiert Stellenmoratorium in Bayern

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Bayern warnt vor Folgen eines Stellenmoratoriums bei der Bayerischen Polizei und fordert dessen Korrektur.

Die DPolG Bayern kritisiert das seit 2023 geltende Stellenmoratorium für die Bayerische Polizei. Landesvorsitzender Jürgen Köhnlein zufolge wurden von zugesagten 2.000 neuen Stellen (1.000 für Landespolizei, 500 für Grenzpolizei, 500 für Verwaltung und Tarif) bislang erst knapp 850 ausgebracht; über 1.150 Stellen unterliegen dem Moratorium.

Folgen für Personalplanung und Ausbildung
Nach Angaben der Gewerkschaft führt die Stelleneinsparung dazu, dass die Bayerische Polizei ab 2027 nicht mehr ihre eigenen Auszubildenden übernehmen kann. Zudem würden Maßnahmen wie die Erhöhung von Teilzeitanteilen, die Verlängerung von Lebensarbeitszeiten und die Verbeamtung von Tarifkräften beeinträchtigt.

Köhnlein fordert eine Rücknahme des Moratoriums und die Fortsetzung des im Koalitionsvertrag von CSU und Freien Wählern zugesicherten Stellenzuwachses. Parallel angekündigte Projekte wie der Aufbau eines Drohnen-Kompetenzzentrum und der Ausbau von Digitalen Anzeige- und Servicestellen benötigten dringend neue Stellen, um steigende Fallzahlen in Bereichen wie Betrug und Kinderpornografie bewältigen zu können.

Quelle: Pressestelle Deutsche Polizeigewerkschaft Bayern, Mitteilung vom 10. August 2026

31.07., 12:00

Malwettbewerb zum 75. Jubiläum der Bundespolizei in Nürnberg

Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg ruft Kinder und Jugendliche zu einem Malwettbewerb auf, der anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Bundespolizei stattfindet.

Unter dem Motto "Was verbinde ich mit der Bundespolizei?" können Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre aus der Region ihre Kreativität ausleben. Eingereicht werden können Kunstwerke in beliebiger Technik, mindestens im Format DIN A4. Einsendeschluss ist der 14. September 2026.

Die eingereichten Bilder werden bei zwei Veranstaltungen am 19. und 20. September 2026 ausgestellt: einem Benefizkonzert im Gemeinschaftshaus Langwasser sowie einem öffentlichen Bundespolizei-Familienfest am Rangierbahnhof Nürnberg. Bei diesem Fest werden die kreativsten Werke ausgezeichnet; die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten attraktive Preise und eine Ehrung. Alle eingereichten Arbeiten können während der Veranstaltungen gegen eine Spende erworben werden.

Die Einnahmen aus Spenden und Bildverkäufen gehen an die gemeinnützige Organisation Schlupfwinkel e. V., die Kinder und Jugendliche in der Metropolregion Nürnberg mit psychischen Erkrankungen unterstützt.

Einsendungen an: Bundespolizeiinspektion Nürnberg, Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Bahnhofsplatz 6, 90443 Nürnberg.

Quelle: Pressestelle Bundespolizeiinspektion Nürnberg, Mitteilung vom 30. Juli 2026.

29.07., 12:30

Bundespolizei warnt vor Gefahren auf Bahngelände in den Sommerferien

Die Bundespolizei appelliert zum Ferienstart an Jugendliche und Eltern, Bahngelände nicht als Abenteuerspielplatz zu nutzen – die Gefahren durch Züge und Oberleitungen sind lebensgefährlich.

Besonders zum Ferienstart warnt die Bundespolizeiinspektion Rosenheim vor tödlichen Risiken, die von Bahnflächen ausgehen. Weder Kletteraktionen auf Waggons noch Selfies im Bahnbereich oder Aufenthalte auf abgestellten Zügen sind mit vertretbarem Risiko verbunden.

Extreme physikalische Gefahren

Moderne Züge fahren sehr leise und nähern sich oft unbemerkt. Bei einer Geschwindigkeit von etwa 100 Kilometern pro Stunde benötigen Züge bis zu einem Kilometer Bremsweg und können nicht ausweichen. Oberleitungen führen bis zu 15.000 Volt und können bereits aus 1,5 bis 2 Metern Entfernung tödliche Spannungsüberschläge auslösen – auch ohne direkte Berührung.

Fallbeispiel aus der Region

Ende Mai 2026 wurde ein 18-Jähriger in Prien am Chiemsee von einem Stromschlag aus einer Oberleitung getroffen, als er auf einen Güterzug stieg. Er erlitt schwerstgradige Verbrennungen und lebensbedrohliche innere Organverletzungen, unter denen er dauerhaft leidet.

Die Bundespolizei fordert Eltern auf, ihre Kinder in den Ferien explizit vor dem Aufenthalt im Gleisbereich zu warnen.

Quelle: Pressestelle Bundespolizeiinspektion Rosenheim, Mitteilung vom 29.07.2026

24.07., 02:00

Bundespolizei sucht nach Mann wegen sexueller Belästigung im Zug

Die Bundespolizei ermittelt gegen einen unbekannten Mann, der am 13. Juli eine 14-Jährige während einer Zugfahrt zwischen Bruckmühl und Westerham sexuell belästigt haben soll.

Nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Rosenheim soll sich der Unbekannte in dem Zug selbst befriedigt und die Jugendliche anschließend aufgefordert haben, ihn anzufassen. Die Belästigung ereignete sich kurz nach 13:30 Uhr. Die 14-Jährige verließ den Zug daraufhin am Bahnhof Westerham und ließ sich von ihrem Vater abholen.

Fahndung nach dem Täter

Die Bundespolizei beschreibt den gesuchten Mann als etwa 40 Jahre alt und 1,75 Meter groß mit leichtem Übergewicht. Er hat kurze braun bis rot-braune Haare und einen buschigen Bart im Kinnbereich. Zur Tatzeit trug er ein schwarzes T-Shirt und eine schwarze Jogging-Hose. Seine Aussprache wirkte den Angaben zufolge eher undeutlich. Der Mann ist nach der Tat offenbar in Richtung Holzkirchen weitergefahren.

Zeugenhinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/8026-2102 entgegen.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Rosenheim, Mitteilung vom 23. Juli 2026.

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