Brandenburg vergibt erstmals neu konzipierten Kunstpreis
Das Land Brandenburg hat zum ersten Mal seinen neu strukturierten Kunstpreis vergeben: Fünf Künstlerinnen und Künstler erhalten Auszeichnungen im Gesamtwert von 55.000 Euro.
Das Kulturministerium des Landes Brandenburg hat die Preisträgerinnen und Preisträger des Brandenburgischen Kunstpreises 2026 bekannt gegeben. Insgesamt werden fünf Künstlerinnen und Künstler ausgezeichnet, die mit ihrer Arbeit die zeitgenössische Kunstlandschaft des Landes prägen.
Die Auszeichnungen im Überblick: Drei Einzelpreise in Höhe von jeweils 10.000 Euro gehen an Maren Strack, Peter Rohn und Gabriele Konsor. Der mit 15.000 Euro dotierte Ehrenpreis für ein Lebenswerk wird an Christa Jeitner verliehen. Den Nachwuchsförderpreis in Höhe von 10.000 Euro erhalten Lydia Schellhammer und Christ Mukenge als Künstlerduo.
Kulturministerin Manja Schüle betonte, dass die Preisträger die vielfältige Kunstszene Brandenburgs repräsentieren: "Künstlerinnen und Künstler prägen die kulturelle Identität unseres Landes, erzählen seine Geschichten weiter, bringen neue Perspektiven in unsere Gesellschaft." Die Preisträger wurden nach ihrer Verbindung zum Land Brandenburg ausgewählt – durch Wohnsitz, Atelier oder künstlerisches Schaffen.
Die feierliche Preisverleihung findet am 6. September 2026 im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst in Cottbus statt. Dort werden ausgewählte Werke der Preisträger in einer Ausstellung präsentiert.
Quelle: Pressestelle Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Mitteilung vom 7. August 2026.