28.08., 12:30
Nach Aufhebung der Haushaltssperre kann der Kreis Steinfurt seinen Kulturpreis wieder vergeben – Bewerbungen sind bis Ende September möglich.
Der Kreis Steinfurt vergibt 2026 erneut seinen Kulturpreis. Die Auszeichnung mit einem Preisgeld von 4.000 Euro würdigt herausragende Leistungen in Kunst und Kultur. Bewerbungsvorschläge können bis zum 30. September eingereicht werden.
Kandidatinnen und Kandidaten können Einzelpersonen, Vereine, Initiativen oder Veranstalter sein, die das kulturelle Leben im Kreis Steinfurt nachhaltig bereichern. Die Haushaltssperre, die im April verhängt worden war, wurde Mitte Juli aufgehoben und ermöglicht damit die Auslobung des Preises.
Quelle: Pressestelle Kreis Steinfurt, Mitteilung vom 28. August 2026
28.08., 12:30
Münsters Freibadsaison endet zwischen Anfang und Ende September; die Hallenbäder starten nach Wartungsarbeiten zeitversetzt wieder.
Die Freibadsaison in Münster läuft aus. Das Freibad Stapelskotten schließt am 6. September, Hiltrup am 13. September. Das Freibad Coburg beendet die Saison am 26. September mit einem Flutlicht-Abschwimmen bis 22 Uhr.
Hallenbäder starten nach Wartung
Die Hallenbäder nehmen nach Abschluss der Revisionsarbeiten schrittweise den Betrieb auf. Das Hallenbad Mitte öffnet ab 7. September wieder für Schulen, Vereine und den Publikumsverkehr. Verzögerungen gibt es beim Ostbad und in Wolbeck, deren Wiedereröffnungstermine noch nicht feststehen.
Quelle: Pressestelle Stadt Münster, Mitteilung vom 28. August 2026.
26.08., 12:30
Bei Vorbereitungen für die Verlegung der Bundesstraße 169 werden im Landkreis Meißen umfangreiche archäologische Fundstellen untersucht – vom Neolithikum bis zum Mittelalter.
Das Landesamt für Archäologie Sachsen führt systematische Ausgrabungen entlang der neuen Trasse der B 169 durch, die auf rund acht Kilometern zwischen Riesa und Salbitz verlegt wird. Die Route durchquert eine archäologisch dichte Fundlandschaft.
Nördlicher Abschnitt abgeschlossen
Im nördlichen Trassenabschnitt von Seerhausen bis Raitzen wurden von Mitte September 2025 bis Ende August 2026 etwa 6 Hektar untersucht. Zwei Teams mit bis zu 16 Mitarbeitenden legten an neun Fundstellen mehr als 1800 Befunde frei. Besonders entlang des Raitzener Baches kamen dichte Besiedlungsspuren aus der Bronzezeit (ca. 1400–800 v. Chr.) zutage: Hausgrundrisse, Ofenreste und Einfriedungen. Die westliche Bachseite zeigte verstärkt Spuren aus Eisenzeit und Römischer Kaiserzeit (ca. 800 v. Chr.–375 n. Chr.) mit Pfostensetzungen, Öfen und einem Handwerkerbereich. Überraschend waren zwei Brandgräber aus der stichbandkeramischen Jungsteinzeit (5000–4400 v. Chr.) nördlich von Bloßwitz, ausgestattet mit Gefäß und Axt.
Südlicher Abschnitt läuft
Seit dieser Woche laufen die Ausgrabungen im südlichen Abschnitt von Raitzen bis Salbitz. Dort werden sieben Fundstellen auf insgesamt etwa 5 Hektar systematisch untersucht. Bei Voruntersuchungen kamen bereits Spuren der ältesten Besiedlungen Sachsens (ca. 5500 v. Chr.) zutage; weitere Fundstellen stammen aus dem Neolithikum bis zum Mittelalter.
Das geborgene Material besteht überwiegend aus Keramikscherben, Webgewichten und Spinnwirteln, die auf Textilproduktion hindeuten.
Die Ausgrabungen werden zum Tag des offenen Denkmals am 13. September 2026 von 10 bis 15 Uhr zugänglich. Treffpunkt ist die Baustelleneinrichtung an der K8948 zwischen Salbitz und Gastewitz, kurz hinter dem Salbitzer Ortsausgang.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 26. August 2026.
24.08., 02:30
Vom 6. September bis 4. Oktober 2026 laden der Lahn-Dill-Kreis und die Stadt Wetzlar zu einem Monat mit Festen, Vorträgen, Ausstellungen und Workshops ein.
Der Lahn-Dill-Kreis und die Stadt Wetzlar erweitern ihre bisherige Interkulturelle Woche erstmals zu einem ganzen Monat. Das Programm soll mehr Raum für Begegnungen und Austausch schaffen und mehr Menschen erreichen.
Den Auftakt bildet am 6. September das Interkulturelle Fest im Klostergarten Wetzlar unter dem Motto "Vielfalt feiern". In den folgenden Wochen bieten zahlreiche Veranstaltungen von Vereinen, Initiativen, Kirchengemeinden und Bildungseinrichtungen Gelegenheit, neue Perspektiven kennenzulernen und das gesellschaftliche Engagement in der Region zu erleben.
Landrat Carsten Braun betont: "Vielfalt gehört in die Mitte unserer Gesellschaft. Der Interkulturelle Monat macht sichtbar, was den Lahn-Dill-Kreis seit vielen Jahren auszeichnet." Oberbürgermeister Manfred Wagner sieht in dem Monat eine Gelegenheit für Dialog: "Integration ist nicht nur auf einen Monat begrenzt, sondern eine permanente Chance, die es zu nutzen gilt."
Das detaillierte Programm ist unter www.lahn-dill-kreis.de/ikm verfügbar.
Quelle: Pressestelle Lahn-Dill-Kreis, Mitteilung vom 21. August 2026.
19.08., 20:06
Das Kraftwerk Mitte in Dresden wird am 5. September mit einem Fest gefeiert – es markiert 15 Jahre seit Planungsbeginn der Umwandlung des früheren Industrieareals.
Das Kulturgelände Kraftwerk Mitte wird am Sonnabend, 5. September 2026, mit einem Fest begangen. Der Anlass ist doppelt: Vor 15 Jahren begannen die Planungen zur Neugestaltung des ehemaligen Industrieareals. Zehn Jahre später, im Dezember 2016, wurden die ersten Spielstätten eröffnet.
Die Landeshauptstadt Dresden ließ vier neue Spielstätten und Probebühnen errichten. Diese nutzen die Staatsoperette Dresden und das tjg. theater junge generation. Das Areal entwickelte sich damit zu einem Kultur- und Kreativstandort.
Quelle: Online-Redaktion Landeshauptstadt Dresden, Mitteilung vom 17. August 2026.
19.08., 20:06
Am 17. Oktober 2026 öffnen Werkstätten und Ateliers in mehreren Berliner Stadtteilen erstmals zu einer gemeinsamen Veranstaltung ihre Türen.
Die Bezirksbürgermeisterin von Mitte, Stefanie Remlinger, kündigt die erste Lange Nacht der Manufakturen an. Die Veranstaltung findet am 17. Oktober 2026 statt und dauert von 16 bis 24 Uhr.
Teilnehmen können Manufakturen, Werkstätten und Ateliers aus den Stadtteilen Mitte, Wedding, Moabit, Tiergarten, Gesundbrunnen und dem Hansaviertel. Sie zeigen während der Veranstaltung ihre Arbeitsprozesse und ermöglichen Besucherinnen und Besuchern Einblicke in ihre Produktion.
Bewerbungen willkommen
Interessierte Handwerksbetriebe aus dem Bezirk können sich ab sofort für eine Teilnahme bewerben.
Quelle: Presseportal des Landes Berlin, Mitteilung vom 17. August 2026.
12.08., 12:30
Das Privattheater öffnet 2027 seine neue Spielstätte im Gemeindezentrum der Kirche in Steinbek, nachdem es seine bisherige Heimat in Horn aufgeben musste.
Das kleine hoftheater erhält eine neue Heimat in Hamburg-Mitte. Nach der Schließung seiner bisherigen Spielstätte in der Martinskirche in Horn im Mai 2026 zieht das Theater 2027 ins Gemeindezentrum der Kirche in Steinbek nach Mümmelmannsberg. Die Kirchengemeinde hatte die bisherigen Räume wegen Eigenbedarfs gekündigt.
Das Gemeindezentrum bietet künftig rund 240 Quadratmeter Fläche mit Bühne, Backstagebereich und Lagermöglichkeiten. Der denkmalgeschützte Gemeindesaal wird denkmalgerecht für den Theaterbetrieb umgebaut, dabei werden Bühne und Theatertechnik installiert.
Traditionsreiches Privattheater
Das kleine hoftheater wurde 1985 gegründet und bringt pro Spielzeit bis zu acht Produktionen auf die Bühne — Komödien, Krimis und klassische Sprechtheater- sowie Musikproduktionen. Die letzten 20 Jahre war es in Horn beheimatet. Das Theater hat ein großes Stammpublikum vor allem aus den östlichen Stadtteilen wie Hamm, Horn und Billstedt. Die gute U-Bahn-Anbindung des neuen Standorts soll die Erreichbarkeit für Besucher sichern.
Quelle: Pressestelle Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Mitteilung vom 12. August 2026.
11.08., 01:00
Das Wormser Theater beginnt Mitte September mit seiner neuen Spielzeit, eröffnet mit Kindertheaterwoche und Sonderkonzerten.
Das Wormser Theater startet Mitte September in die neue Spielzeit. Wie in den Vorjahren markiert die Kindertheaterwoche den Auftakt des Programms. Begleitend finden Sonderkonzerte statt.
Quelle: Pressestelle Stadt Worms, Mitteilung vom 10. August 2026
08.08., 02:00
Die Bronzeskulptur wurde von der Polizei sichergestellt und soll nach ihrer Restaurierung an ihren ursprünglichen Standort vor der St. Johanniskirche zurück.
Die rund 90 Zentimeter hohe Bronzeskulptur "Trauerndes Kind" des Künstlers Hendrik-André Schulz ist nach ihrem Diebstahl vor einem Jahr wiedergefunden worden. Das Landeskriminalamt der Polizei Hamburg hatte das Kunstwerk im Winter 2025 auf der Veddel sichergestellt und in dieser Woche an das Bezirksamt Harburg übergeben.
Beschädigte Statue wird restauriert
Die Statue weist erhebliche Beschädigungen auf, kann aber fachgerecht restauriert werden. Die Gießerei Edel und Stahl hat bereits ihre Bereitschaft zur Restaurierung erklärt. Anschließend werden das Bezirksamt Harburg und die Kirchengemeinde Harburg-Mitte die Wiederaufstellung vorbereiten.
Das Denkmal entstand 1988 und zeigt ein kniende, weinendes Kind inmitten zerschossener Soldatenhelme. Zusammen mit der Skulptur "Harburger Soldat" bildet es vor der St. Johanniskirche an der Bremer Straße ein Mahnmal gegen Krieg und Gewalt. Es ist Teil des Harburger Kunstpfades mit insgesamt 26 Werken im öffentlichen Raum.
Nach Angaben der Polizei konnten die Täter bislang noch nicht ermittelt werden.
Quelle: Pressestelle Bezirksamt Harburg, Mitteilung vom 6. August 2026.
07.08., 13:30
Die Stadt Dortmund bietet wegen großer Nachfrage zwei weitere Termine für Baustellenführungen im entstehenden Zukunftsgarten an der Kokerei Hansa an.
Im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet entsteht rund um die Kokerei Hansa in Dortmund ein neuer Park mit Spiel-, Sport- und Aufenthaltsflächen. Die ursprünglich angebotenen Führungstermine waren schnell ausgebucht, daher stellt die IGA 2027 nun zwei weitere Termine zur Verfügung.
Termine und Anmeldung
Baustellenführungen finden am Freitag, 14. August, und am Freitag, 11. September, jeweils von 16:30 bis 18 Uhr sowie von 18 bis 19:30 Uhr statt. Treffpunkt ist die Kokerei Hansa, Emscherallee 11. Anmeldungen sind bis 9 Uhr am jeweiligen Führungstag unter iga2027.ruhr/baustellenfuehrungen möglich. Die Führungen sind kostenfrei.
Nur noch bis Mitte Oktober 2026 sind Baustellenführungen möglich. Danach konzentrieren sich die Arbeiten auf die Fertigstellung. Zur Eröffnung der IGA am 23. April 2027 wird das Gelände der Öffentlichkeit dann wieder zugänglich sein. Die Routen verlaufen teilweise durch Baubereiche und sind nicht barrierefrei; festes Schuhwerk ist erforderlich.
Quelle: Pressestelle Stadt Dortmund, Mitteilung vom 7. August 2026.
06.08., 12:30
Kulturministerin Schüle und Infrastrukturminister Crumbach haben historische Schlossparks in Baruth, Altdöbern und Lauchhammer besucht, um Maßnahmen zur Erhaltung und Klimaanpassung von Gartendenkmalen zu besichtigen.
Bei einer gemeinsamen Sommer-Pressefahrt haben Kulturministerin Dr. Manja Schüle, Infrastrukturminister Robert Crumbach und Landeskonservator Prof. Dr. Thomas Drachenberg drei historische Schlossparks in der Region besucht. Auf dem Programm standen Anlagen in Baruth (Teltow-Fläming), Altdöbern und Lauchhammer (beide Oberspreewald-Lausitz).
Herausforderungen durch Klimawandel
Die Parks sollen künftig widerstandsfähiger gegen Klimafolgen wie Trockenheit und Extremwetterereignisse werden. Das Land fördert dazu mehrere Projekte: Ein EFRE-finanziertes Vorhaben mit 1,5 Millionen Euro untersucht in etwa 300 der rund 400 denkmalgeschützten Gärten und Parks Brandenburgs systematisch Klimaschäden und entwickelt Handlungsempfehlungen. Zudem stehen bis 2027 insgesamt bis zu 30 Millionen Euro für Klimaanpassungsmaßnahmen an historischen Gärten bereit.
Jugendbauhütte und Bergbausanierung
Im Schlosspark Altdöbern arbeitet seit 2009 eine internationale Jugendbauhütte zur Gartendenkmalpflege. Seit Beginn hatten 153 Jugendliche aus 15 Ländern dort die Möglichkeit, sich zu engagieren. Das Land hat für das Projekt von 2009 bis 2022 insgesamt 1,2 Millionen Euro bereitgestellt. Im aktuellen Förderzeitraum 2022 bis 2027 sind rund 470.000 Euro für fünf Durchgänge bewilligt. Der Park wurde lange durch die Grundwasserabsenkung des nahen Tagebaus beeinträchtigt.
Quelle: Pressestelle Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Mitteilung vom 6. August 2026.
01.08., 01:00
Die mobile Ausstellung zur Geschichte des Bauhaus ist seit 24. Juli in der polnischen Partnerstadt Zamość zu Gast.
Weimars "Kleinste Bauhaus-Ausstellung der Welt" hat ihre zweite Station erreicht. Seit 24. Juli ist sie in der Kulturakademie von Zamość bis Mitte September zu sehen. Zur Eröffnung reisten Dr. Claudia Kolb (Dezernentin für Bauen und Verkehr), Katrin Götz (Vorsitzende des Weimarer Stadtrates) und Dr. Cornelia Erdmann (Kuratorin) in die polnische Partnerstadt.
Die Ausstellung zeigt Werke und Ideen aus der Gründungszeit des Staatlichen Bauhauses: Visionen von Gropius, Farbexperimente Kandinskys, textile Entwürfe von Benita Koch-Otte sowie den Nachbau von Marcel Breuers Latten-Stuhl, auf dem Besucher probesitzen können.
Parallel zur Eröffnung besuchte eine internationale Gruppe junger Menschen aus Weimar, Blois und Zamość die Ausstellung. Die Jugendlichen waren im Rahmen des "Weimarer Dreiecks Sommercamp" zu Gast und setzten sich mit den Themen Europa, Demokratie und Vielfalt auseinander.
Nach Zamość reist die Ausstellung weiter nach Schowkwa (Ukraine), dann nach Blois (Frankreich) im Dezember sowie nach Siena (Italien) und Trier im kommenden Jahr. Der Auftakt fand im April in Hämeenlinna (Finnland) statt.
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 12. August 2025
31.07., 13:00
Das Goldschlägerhandwerk der Stadt Schwabach ist in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.
Das Goldschlägerhandwerk wurde Mitte November im Schloss Saarbrücken offiziell als Träger einer neu in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommenen Kulturform geehrt. Oberbürgermeister Peter Reiß nahm die entsprechende Urkunde bei einem Festakt entgegen. Zur Delegation gehörten neben Projektverantwortlichen und städtischen Referenten auch der Goldschläger Werner Auer und Vertreter der Blattgold-Unternehmen Eytzinger und Noris.
Schwabacher Handwerk im bundesweiten Verzeichnis
Insgesamt wurden bei der Veranstaltung 18 Kulturformen ausgezeichnet. Werner Auer präsentierte dabei das Goldschlägerhandwerk: Er zeigte Gewicht und Handhabung eines Goldschlägerhammers sowie die extreme Dünnheit von Blattgold. Das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes umfasst nun 168 Einträge. Schwabach wurde beim ersten Versuch aufgenommen, während andere Traditionen sich mehrfach bewerben mussten.
Die UNESCO unterstützt seit mehr als 20 Jahren den Erhalt lebendiger Traditionen in Bereichen wie Handwerkstechnik, Tanz und Musik. Im Frühjahr 2024 war das Goldschlägerhandwerk bereits in das bayerische Verzeichnis aufgenommen worden.
Quelle: Pressestelle Stadt Schwabach, Mitteilung vom 21. November 2025.
31.07., 13:00
Die Stadt Weimar sucht Eigentümer von denkmalgeschützten Gebäuden und Anlagen, die ihre Objekte beim Tag des offenen Denkmals der Öffentlichkeit zugänglich machen möchten.
Der bundesweite Tag des offenen Denkmals findet in diesem Jahr am 8. September unter dem Motto "Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte" statt. Denkmale werden als Zeugnisse der Vergangenheit verstanden, die durch ihre Form, ihr Material und ihre Dekoration von historischen Zusammenhängen berichten.
Die Stadt Weimar ruft Besitzer von denkmalgeschützten Gebäuden, Parkanlagen und weiteren geschichtlichen Objekten auf, ihre Denkmale für interessierte Besucher zu öffnen oder andere Programmpunkte beizutragen. Anmeldungen werden bis zum 31. Mai 2023 unter denkmalschutz@stadtweimar.de entgegengenommen. Das vollständige Programm soll ab Mitte August verfügbar sein.
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 27. März 2024.
31.07., 12:00
Über die Sommerferien können Besucher in Memmingen-Ost eine Pumptrack-Anlage nutzen, die am 30. Juli aufgebaut wird.
Eine mobile Pumptrack-Anlage wird über die Sommerferien im Memminger Osten installiert. Die Anlage entsteht auf einer Grünfläche an der Ecke Tiroler Ring/Augsburger Straße und wird am Donnerstag, 30. Juli, aufgebaut. Ab 31. Juli steht sie zur Nutzung zur Verfügung.
Mit Fahrrädern, Rollern, Inlineskates, Skateboards oder Laufrädern können Besucher die Bahnen der modularen Anlage nutzen. Ermöglicht wird das Angebot durch eine Spende des Krematoriums. Der Pumptrack ist Teil des Projekts Soziale Stadt Ost und wird bis Mitte September betrieben; der Abbau erfolgt am 14. September.
Die Anlage soll als Treffpunkt fungieren und Kontakte zwischen Besuchern fördern. Ziel ist auch, die körperliche Aktivität von Kindern und Erwachsenen zu unterstützen.
Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen, Mitteilung vom 29. Juli 2026.
31.07., 12:00
Eine mobile Ausstellung mit Werken und Ideen aus der Gründungszeit des Bauhauses reist durch Weimars Partnerstädte – den Anfang macht ab Mai die finnische Stadt Hämeenlinna.
Die sogenannte Kleinste Bauhaus-Ausstellung der Welt beginnt ihre Reise durch europäische Städte. Das in Weimar gefertigte Kunstwerk (1,50 x 2,30 x 0,90 Meter) wird Anfang Mai in Hämeenlinna eröffnet und ist dort bis Mitte Juli in der Hauptbibliothek zu sehen. Zur Eröffnung kommen Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine und Vertreter der finnischen Stadt zusammen.
Stationen der Reise
Nach Hämeenlinna führt die mobile Ausstellung im Sommer ins polnische Zamość, danach ins ukrainische Schowkwa. Im Dezember folgt die französische Stadt Blois, im kommenden Jahr dann Trier und Siena in Italien.
Die Ausstellung präsentiert Werke und Ideen aus der frühen Bauhaus-Zeit, darunter Farbexperimente von Wassily Kandinsky, textile Entwürfe von Benita Koch-Otte sowie Visionen von Walter Gropius. Ein Highlight ist ein nachgebauter Lattenstuhl von Marcel Breuer, auf dem Besucher probesitzen können. Die Ausstellung zeigt das Bauhaus-Prinzip der Verbindung von Kunst, Handwerk und Technologie bis in die heutige Zeit.
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 29. April 2025.
31.07., 12:00
Eine mobile Bauhaus-Ausstellung aus Weimar ist in der finnischen Stadt Hämeenlinna eröffnet worden und wird dort bis Mitte Juli gezeigt.
Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine, die Kuratorin Dr. Cornelia Erdmann und Weimars Städtepartnerschaftsreferentin Susanne Heine haben die Ausstellung gemeinsam mit dem Kulturbeauftragten Hämeenlinnas, Janne Nieminen, eröffnet. Bei der Veranstaltung waren Mitglieder der Finnisch-Deutschen-Gesellschaft und weitere Gäste aus Hämeenlinna anwesend.
Die Ausstellung präsentiert Werke und Ideen aus der Gründungszeit des Bauhauses – darunter Arbeiten von Wassily Kandinsky, textile Entwürfe von Benita Koch-Otte und einen begehbaren Nachbau des Latten-Stuhls von Marcel Breuer. Die Weimarer Delegation nutzte den Besuch auch für Arbeitsgespräche zu Themen der Kinder- und Jugendkultur sowie weitere kulturelle Austausche mit Vertretern der Partnerstadt.
Nach Hämeenlinna setzt die mobile Ausstellung ihre Reise fort: Sie wird in Zamosc (Polen), Schowkwa (Ukraine) und Blois (Frankreich) gezeigt. Im kommenden Jahr sind Siena (Italien) und Trier geplant. Die Ausstellung ist eine Kooperation der Stadt Weimar mit der Klassik Stiftung Weimar/Bauhaus-Museum und wird vom Verein Bauhaus.Weimar.Moderne Die Kunstfreunde e.V. gefördert.
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 5. Mai 2025.
31.07., 12:00
Das deutschsprachige Film- und Serienfestival TeleVisionale wird erstmals im Dezember 2025 in Weimar ausgerichtet und soll dort künftig jährlich stattfinden.
Vom 1. bis 5. Dezember 2025 findet die TeleVisionale erstmals in Weimar statt. Das renommierte Festival für deutschsprachige Fernsehfilme und Serien wird unter der Leitung von Urs Spörri (künstlerischer Leiter) und Daniela Ginten (Geschäftsführerin) organisiert. Künftig soll das Festival jeden Winter in der Thüringer Kulturstadt ausgetragen werden.
Während der fünf Festivaltage werden mehrere Preise vergeben: der Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, der Deutsche Serienpreis, der 3satPublikumspreis und der Rolf-Hans Müller Preis für Filmmusiknachwuchs. Zentrale Veranstaltungsorte sind die Weimarhalle mit ihrem umgebauten Großen Saal sowie weitere Spielstätten. Geplant sind öffentliche Jurydiskussionen, Talkformate und Networking-Veranstaltungen für die Branche.
Die meisten Veranstaltungen sind kostenlos zugänglich. Ausnahme: Die Preisverleihung am 5. Dezember erfordert eine Kaufkarte (Vorverkauf ab Sommer). Der Einreichungsstart für Produktionen ist am 10. März, Einreichschluss der 27. April. Die Nominierungen werden im September bekanntgegeben.
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar und TeleVisionale Film- und Serienfestival, Mitteilung vom 5. Februar 2025.
31.07., 12:00
In Weimar wird im Zeughof hinter dem Haus der Weimarer Republik ein neuer Spielplatz mit Motorikparcours entstehen.
Nach Jahren ohne Spielmöglichkeit an dieser Stelle entsteht im Zeughof wieder ein Spielareal für Kinder. Der neue Platz wird einen Balancier- und Motorikparcours mit Balancierstämmen, Palisaden und Stelzen bieten. Beschattet durch hohe Bäume und mit Sitzmöglichkeiten für Eltern sowie einer Blühwiese soll das Areal bis Mitte Oktober fertiggestellt sein.
Kooperation ermöglicht das Projekt
Der frühere Zeughofspielplatz existierte bis 2020, musste aber dem Erweiterungsgebäude des Hauses der Weimarer Republik weichen. Der Verein Weimarer Republik e.V. finanziert die Spielgeräte und Teile der Umfeldgestaltung; die Stadt Weimar trägt Kosten für Bodenbelag und Blühwiese. Die geplante Lösung besteht aus nachhaltigen Holzmaterialien und gilt als Übergangslösung, bis ein umfassendes Konzept für das gesamte Areal zwischen Theaterplatz und Donndorfbrunnen erstellt wird. Der Baubeginn ist für den 28. August vorgesehen.
Quelle: Aktuelle Nachrichten der Stadt Weimar, Mitteilung vom 23. August 2023.