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KulturHarburg

30.08., 01:30

Ausstellung zu NS-Kulturschaffenden und ihren Nachwirkungen am Kiekeberg

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg zeigt bis November eine Sonderausstellung über regionale NS-Biografien und deren Folgen nach 1945.

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg präsentiert gemeinsam mit der Geschichtswerkstatt Süderelbe und dem Kreisarchiv des Landkreises Harburg die Sonderausstellung "Trugbild Heimat? NS-Kulturschaffende nach 1945". Die Ausstellung läuft bis Sonntag, 22. November 2026.

Im Mittelpunkt stehen regionale Biografien von Kulturschaffenden aus der NS-Zeit und ihre Nachwirkungen. Die Ausstellung beleuchtet, wie sich das Wirken dieser Personen nach 1945 fortsetzte und welche Spuren es in der Region hinterlassen hat.

Quelle: Pressestelle Freilichtmuseum am Kiekeberg, Mitteilung vom 28. August 2026.

08.08., 02:00

Gestohlenes Kriegerdenkmal "Trauerndes Kind" nach Harburg zurückgebracht

Die Bronzeskulptur wurde von der Polizei sichergestellt und soll nach ihrer Restaurierung an ihren ursprünglichen Standort vor der St. Johanniskirche zurück.

Die rund 90 Zentimeter hohe Bronzeskulptur "Trauerndes Kind" des Künstlers Hendrik-André Schulz ist nach ihrem Diebstahl vor einem Jahr wiedergefunden worden. Das Landeskriminalamt der Polizei Hamburg hatte das Kunstwerk im Winter 2025 auf der Veddel sichergestellt und in dieser Woche an das Bezirksamt Harburg übergeben.

Beschädigte Statue wird restauriert

Die Statue weist erhebliche Beschädigungen auf, kann aber fachgerecht restauriert werden. Die Gießerei Edel und Stahl hat bereits ihre Bereitschaft zur Restaurierung erklärt. Anschließend werden das Bezirksamt Harburg und die Kirchengemeinde Harburg-Mitte die Wiederaufstellung vorbereiten.

Das Denkmal entstand 1988 und zeigt ein kniende, weinendes Kind inmitten zerschossener Soldatenhelme. Zusammen mit der Skulptur "Harburger Soldat" bildet es vor der St. Johanniskirche an der Bremer Straße ein Mahnmal gegen Krieg und Gewalt. Es ist Teil des Harburger Kunstpfades mit insgesamt 26 Werken im öffentlichen Raum.

Nach Angaben der Polizei konnten die Täter bislang noch nicht ermittelt werden.

Quelle: Pressestelle Bezirksamt Harburg, Mitteilung vom 6. August 2026.