KLARTEXTKonto
Ihre Region:

VerkehrDarmstadt-Dieburg

28.08., 01:30

Jugendverkehrsschule Pfungstadt nach Sanierung wiedereröffnet

Die Jugendverkehrsschule in Pfungstadt ist nach einer umfassenden Modernisierung wieder in Betrieb. Der Landkreis Darmstadt-Dieburg investierte rund 770.000 Euro in die Sanierung.

Die Jugendverkehrsschule neben dem Gelände des TSV Pfungstadt steht wieder zur Verfügung. Etwa 1500 Schülerinnen und Schüler aus rund 70 Klassen pro Jahr lernen dort, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen.

Bauarbeiten abgeschlossen

Die Bauarbeiten liefen von September 2025 bis Februar 2026. Nach Angaben von Vize-Landrat Lutz Köhler flossen rund 770.000 Euro in die Maßnahme, davon etwa 680.000 Euro in Tief- und Straßenbauarbeiten. Es wurden rund 1600 Quadratmeter Verkehrs- und Asphaltflächen neu angelegt und etwa 1000 Meter Randsteineinfassungen gesetzt. Die Anlage erhielt eine neue Ampelanlage, neue Verkehrsschilder und wurde nach aktuellen Richtlinien gestaltet. Beim Konzept spielte Nachhaltigkeit eine Rolle, etwa durch Regenwasserspeicherung und -versickerung. Auch das Gebäude wurde modernisiert.

Während der Bauphase fand der Unterricht vorübergehend in den Schulen statt. Die Jugendverkehrsschule besteht bereits seit 1967.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 10.03.2026.

28.08., 01:30

Landkreis Darmstadt-Dieburg erweitert Nahverkehrsangebote

Der Landkreis investiert nach eigenen Angaben mehr als andere hessische Landkreise in Bus und Bahn und plant mehrere Ausbauschritte für die kommenden Jahre.

Vize-Landrat Lutz Köhler hat die Perspektiven des öffentlichen Nahverkehrs in Darmstadt-Dieburg dargelegt. Kernstück der Strategie ist der DadiLiner, ein Shuttle-Service, der seit Dezember 2024 in mehreren Gemeinden nachts und am Wochenende unterwegs ist. Die Fahrzeuge sind ins reguläre Liniensystem integriert und können per Telefon oder App angefordert werden.

Ausbau geplant
Der Landkreis prüft derzeit eine Ausweitung des DadiLiner-Angebots auf weitere Ortstei und Kommunen wie Seeheim-Jugenheim, Fischbachtal und Schaafheim. Auch eine Anbindung Babenhausens an die S-Bahn in Rodgau-Dudenhofen ist in Planung. Im Dezember 2026 wird zudem die Buslinienstruktur in Weiterstadt neu gestaltet; dabei soll die Pünktlichkeit verbessert und die S-Bahn-Anbindung optimiert werden.

Bei den Straßenbahnen laufen Nutzen-Kosten-Untersuchungen für mögliche Verlängerungen von Darmstadt nach Weiterstadt, Roßdorf, Groß-Zimmern, Griesheim und Riedstadt. Die Ergebnisse werden im Laufe des Jahres erwartet. Parallel setzt sich der Landkreis beim Rhein-Main-Verkehrsverbund für Verbesserungen im Schienenpersonennahverkehr ein, darunter die Elektrifizierung der Pfungstadtbahn und ein dichter Takt auf der Dreieichbahn.

Eine neue Regionalbuslinie soll künftig Rödermark, Messel und Darmstadt verbinden und auch das Bioversum Kranichstein anfahren.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung des Landkreises Darmstadt-Dieburg und der DADINA, 07.03.2026

28.08., 01:30

B 45 zwischen Dieburg und Groß-Umstadt: Variante 1 zur Vorzugsvariante gewählt

Beim Ausbau der B 45 zwischen Dieburg und Groß-Umstadt hat der Landkreis Darmstadt-Dieburg Variante 1 als Vorzugsvariante festgelegt und wird diese ans Bundesverkehrsministerium übermitteln.

Nach Abschluss der Umweltverträglichkeitsstudie hat sich Variante 1 durchgesetzt. Am 13. Mai 2026 wurden beim letzten von drei Planungsterminen in Dieburg die beiden verbliebenen Varianten 1 und 3 miteinander verglichen. Zuvor hatte eine Verkehrsuntersuchung insgesamt sechs Planfälle analysiert.

Unterschiede zwischen den Varianten

Der wesentliche Unterschied liegt in der Gestaltung der Knotenpunkte: Variante 3 sieht am Semder Kreuz ein Brückenbauwerk vor, während Variante 1 dort – außer beim Dieburger Kreuz – plangleiche Knotenpunkte mit Lichtsignalanlagen vorsieht. Bei Variante 3 ist zudem der Anschluss der K 125 zur Kompostieranlage nicht mit allen Fahrbeziehungen möglich.

Die Umweltverträglichkeitsprüfung ergab Vorteile für Variante 1: Sie benötigt weniger Fläche, greift weniger in Biotope ein und versiegelt weniger Boden. Auch die Auswirkungen auf Trinkwasserschutzgebiete und Waldflächen mit Klimaschutzfunktion fallen geringer aus. In raumstruktureller Hinsicht war Variante 1 ebenfalls günstiger bewertet worden. Da Verkehrswirkung, Sicherheit und Kosten beider Varianten ähnlich eingeschätzt wurden, wird nun Variante 1 weitergeleitet.

Das Projekt wird gemeinsam mit dem Land Hessen, dem Odenwaldkreis und den beteiligten Kommunen vorangetrieben.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 19. Mai 2026.

28.08., 01:30

Landkreis dokumentiert Geschichte und Ausstattung seiner Bahnhöfe online

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg hat auf seiner Website Porträts aller Bahnhöfe und Straßenbahn-Endhaltestellen veröffentlicht – mit historischen Informationen und praktischen Details für Reisende.

Auf der Website www.darmstadt-dieburg-entdecken.de präsentiert der Landkreis nun Übersichten zu allen Bahnhöfen und beiden Straßenbahn-Endhaltestellen im Landkreis. Die Porträts verbinden Geschichte mit aktuellen Informationen zur Ausstattung und Erreichbarkeit.

Zu den Besonderheiten gehören historische Details: So sind der Dieburger und der Babenhäuser Bahnhof architektonisch fast identisch. Das Bahnhofsgebäude in Erzhausen, 1904 im Landhausstil erbaut, beherbergt heute die Bücherei und liegt vor der einzigen S-Bahn-Station des Landkreises. In Eppertshausen kaufte die Gemeinde 1999 ihr Bahnhofsgebäude von 1896 für eine D-Mark.

Fokus auf Nahmobilität und Barrierefreiheit

Neben der Historie dokumentieren die Porträts die heutige Ausstattung sowie die Erreichbarkeit zu Fuß und mit dem Fahrrad. Besonderer Wert wird auf Fahrradabstellplätze und Radwegweisung gelegt. Verlinkungen führen zu Kommunal-Websites, zur Bahn-Website bahnhof.de und zu RMV-Stationsplänen – damit auch mobilitätseingeschränkte und sehbehinderte Fahrgäste schnell relevante Informationen finden.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 24. Februar 2026.

28.08., 01:30

B-38-Umgehung Groß-Bieberau: Vorzugsvariante festgelegt

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg hat die Vorplanung für die B-38-Umgehung abgeschlossen; das Bundesverkehrsministerium hat die Vorzugsvariante im Osten der Stadt genehmigt.

Die Planungen für die Ortsumgehung Groß-Bieberau sind vorangekommen. Nach Abschluss der Vorplanung im Dezember 2025 hat sich Variante B als umweltverträglichste Lösung herauskristallisiert. Das Bundesministerium für Verkehr hat dieser Trassenführung zugestimmt.

Die etwa 2,5 Kilometer lange Straße wird auf geschätzt 18 Millionen Euro veranschlagt. Für die Entwurfsplanung werden etwa zwei Jahre kalkuliert; der Start ist im dritten Quartal 2026 geplant. Während dieser Phase werden Behörden, Naturschutzverbände und Interessenträger eingebunden. Eine öffentliche Bürgerbeteiligung ist noch 2026 vorgesehen.

Der Landkreis hat parallel bereits ein Projektsteuerungsbüro beauftragt. Das Büro Drees & Sommer aus Frankfurt hatte schon die Linienfindung begleitet. Nach Abschluss der Entwurfsplanung folgen die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren.

Die Umgehung soll die Ortsdurchfahrt entlasten, die Reisezeit in den Odenwald verkürzen und die Lärmbelastung für Anwohner reduzieren. Groß-Bieberau ist der letzte Ort an der B-38 bis Reichelsheim ohne eigene Umgehung.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 20. Januar 2026.

31.07., 12:00

B 45-Ausbau: Variante 1 wird Vorzugsvariante

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg hat sich nach Abschluss der Umweltverträglichkeitsstudie für Variante 1 beim Ausbau der B 45 zwischen Dieburg und Groß-Umstadt entschieden.

Beim Ausbau der B 45 zwischen Dieburg und Groß-Umstadt ist ein wichtiger Planungsschritt erreicht. Nach Abschluss des zweiten Teils der Umweltverträglichkeitsstudie soll Variante 1 als Vorzugsvariante an das Bundesverkehrsministerium übermittelt werden. Das Projekt wird gemeinsam mit dem Land Hessen, dem Odenwaldkreis und beteiligten Kommunen vorangetrieben.

Unterschiede zwischen den Varianten

Zwei Varianten waren bei der Bewertung verblieben. Der wesentliche Unterschied liegt in der Gestaltung der Knotenpunkte am Semder Kreuz und am Anschluss der K 125 zur Kompostieranlage. Variante 3 sieht am Semder Kreuz ein Brückenbauwerk vor; der Anschluss der K 125 ist dort nicht mit allen Fahrbeziehungen möglich. Bei Variante 1 sind die Knotenpunkte – mit Ausnahme des Dieburger Kreuzes – als plangleiche Knotenpunkte mit Lichtsignalanlagen vorgesehen.

Die Wirkungsanalyse zeigte, dass Variante 1 aus Umweltsicht günstiger ist. Ausschlaggebend waren der geringere Flächenverbrauch, weniger Eingriffe in Biotope, geringere Versiegelung sowie geringere Auswirkungen auf Trinkwasserschutzgebiete und Waldflächen. Auch in raumstruktureller Hinsicht erwies sich Variante 1 als besser. Da Verkehrswirkung, Sicherheit und Kosten beider Varianten annähernd gleich sind, wird Variante 1 zur Vorzugsvariante.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 19. Mai 2026.

31.07., 12:00

Vorzugsvariante für B-38-Umgehung Groß-Bieberau festgelegt

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg hat die Vorplanung für die B-38-Umgehung Groß-Bieberau abgeschlossen; das Bundesministerium für Verkehr hat die östliche Trasse (Variante B) genehmigt.

Die Planungen für die rund 2,5 Kilometer lange Umgehungsstraße sind vorangekommen. Nach der im Dezember 2025 abgeschlossenen Vorplanung steht nun fest, dass die östliche Variante B als umweltverträglichste Lösung realisiert werden soll. Das Bundesministerium für Verkehr hat diese Trassenführung genehmigt.

Landrat Klaus Peter Schellhaas sagte, dies ermögliche die Fortsetzung des Planungsprozesses wie geplant. Der Landkreis hatte 2021 eine Planungsvereinbarung mit dem Land Hessen, der Stadt Groß-Bieberau und dem Odenwaldkreis geschlossen, um die Planung zu beschleunigen.

Nächste Schritte

Die Entwurfsplanung soll im dritten Quartal 2026 beginnen und etwa zwei Jahre dauern. Das Büro Drees & Sommer aus Frankfurt wurde mit der Projektsteuerung beauftragt. Im Verlauf der Entwurfsplanung sind Beteiligungen von Behörden, Naturschutzverbänden und weiteren Interessengruppen vorgesehen. Eine Bürgerbeteiligung ist noch 2026 geplant. Die Baukosten werden auf etwa 18 Millionen Euro geschätzt.

Die Umgehung soll die Ortsdurchfahrt Groß-Bieberaus entlasten und die Reisezeit in den Odenwald und zur Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main verkürzen.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 20. Januar 2026.