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BlaulichtDarmstadt-Dieburg

28.08., 02:30

Landkreis Darmstadt-Dieburg verschärft Regeln gegen Afrikanische Schweinepest

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg hat seine Allgemeinverfügungen gegen die Afrikanische Schweinepest angepasst und die Bußgelder erhöht.

Ab Mittwoch, 9. Juli, gelten im Landkreis Darmstadt-Dieburg präzisierte Regelungen für die Sperrzonen gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP). Die Gebietsfestlegungen werden konkretisiert, teilweise mit Angabe betroffener Flurbereiche. Die räumliche Ausdehnung der Zonen selbst ändert sich nicht.

Das Bußgeld für Verstöße gegen ASP-Bekämpfungsmaßnahmen wurde von 30.000 auf 50.000 Euro erhöht — eine Folge der Anpassung des deutschen Tiergesundheitsgesetzes an EU-Recht.

Appell an Landwirte, Jäger und Bürger

Der Landkreis warnt vor erhöhtem Infektionsrisiko in den Sommermonaten und fordert alle Beteiligten auf, Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Der letzte nachgewiesene Fall im Landkreis liegt im Oktober 2025. "Das Virus ist damit ja nicht verschwunden", betont Regine Röhrig, Leiterin des Veterinäramtes. Vize-Landrat Lutz Köhler appeliert: "Nur wenn jeder weiterhin umsichtig handelt und aufmerksam bleibt, kann es gelingen, die ASP weiterhin vom Landkreis fernzuhalten." Dazu gehört das Geschlossenphalten der Schutzzäune und deren Schonung. Schäden an Zäunen sowie tote oder auffällige Tiere können auf der Landkreis-Homepage unter "Afrikanische Schweinepest" gemeldet werden.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 8. Juli 2026.

28.08., 01:30

Landesweiter Warntag in Hessen am 12. März

Am 12. März testen Behörden in Hessen zwischen 10 und 11 Uhr landesweit die Sirenen und Warnsysteme.

In Hessen findet am 12. März der landesweite Warntag statt. Zwischen 10 und 11 Uhr werden alle Sirenen ausgelöst. Dabei werden die Auslösemechanismen auf Landesebene und in den Zentralen Leitstellen getestet — anders als beim bundesweiten Warntag im Herbst, der auf Bundesebene koordiniert wird.

Entwarnung per Cell-Broadcast

Erstmals wird am 12. März eine Entwarnung über Cell-Broadcast erfolgen. Der Mobilfunkdienst, verfügbar seit Februar 2023, funktioniert ohne App und ohne Internetverbindung — auch bei überlasteten Netzen können Warnungen durchkommen. Die Entwarnung wird als Gefahreninformation (niedrigste Warnstufe) gesendet, um eine erneute akustische Warnung zu vermeiden. Je nach Smartphone-Einstellung kann die Entwarnung stummgeschaltet ankommen oder ganz ausbleiben. Das Land Hessen empfiehlt, in den Smartphone-Einstellungen die Cell-Broadcast-Warnstufe 3 zu aktivieren.

Quelle: Pressestelle Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 1. März 2026.

28.08., 01:30

Waldbrandbekämpfung: 200 Einsatzkräfte üben im Wald Bickenbach

Feuerwehren, Polizei und weitere Einsatzkräfte aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg haben am 20. April eine großangelegte Waldbrandübung durchgeführt.

Am Vormittag des 20. April wurde eine Rauchentwicklung im Gemeindewald Bickenbach gemeldet. Die Zentrale Leitstelle Dieburg alarmierte daraufhin die Feuerwehren aus Bickenbach, Alsbach-Hähnlein und Seeheim-Jugenheim. Was folgte, war eine koordinierte Übung: Rund 200 Einsatzkräfte trainierten die Bekämpfung eines Waldbrandes. Der Rauch wurde dabei durch Pyrotechnik erzeugt, um Bodenfeuer zu simulieren.

Großes Aufgebot trainiert Zusammenarbeit

Neben den ersten Wehren unterstützten Feuerwehren aus Darmstadt, Pfungstadt, Griesheim, Zwingenberg, Bensheim, Gernsheim und Kleestadt die Übung. Ein Polizeihubschrauber war ebenfalls beteiligt und pumpte Wasser aus einem 35.000-Liter-Behälter im Christian-Stock-Stadion. Um 12.30 Uhr war das fiktive Feuer gelöscht.

Kreisbrandinspektor Matthias Maurer-Hardt benannte die Ziele: Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Einheiten, Ortskenntnisse im Wald, einsatztaktisches Wissen, Löschwasserversorgung und der Transport von Geräten im Gelände. Nach der Übung zog er eine positive Bilanz: "Es hat alles funktioniert. Die organisationsübergreifende Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Bergwacht und Forstbehörden war gut."

Solche Übungen sind gesetzlich vorgeschrieben: Der Landkreis führt jährlich zwei Waldbrandübungen durch, wie ein Erlass des Hessischen Ministeriums vorsieht. Landrat Klaus Peter Schellhaas verwies auf die anhaltende Waldbrandgefahr und erinnerte an den Brand 2022 bei Münster, der auf rund 200.000 Quadratmeter wütete.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 20. April 2026.

28.08., 01:30

Alarmstufe A: Waldbrandgefahr im Landkreis Darmstadt-Dieburg bleibt hoch

Das Hessische Forstministerium hat wegen anhaltend hoher Waldbrandgefahr die Alarmstufe A ausgerufen; der Landkreis Darmstadt-Dieburg appelliert an Bürger, strenge Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.

Die Waldbrandgefahr bleibt im Landkreis Darmstadt-Dieburg erhöht. Das Hessische Forstministerium hat die Alarmstufe A aktiviert, die erste von zwei Alarmstufen. Sie signalisiert eine fortgesetzt hohe Waldbrandgefahr. Besonders gefährdete Waldgebiete werden verstärkt überwacht, die Forstverwaltung hat ihre technische Einsatzbereitschaft erhöht und intensiviert die Zusammenarbeit mit den örtlichen Brandschutzdienststellen.

Verbote und Verhaltensregeln

Der Landkreis ruft Bürger zur besonderen Vorsicht auf. Rauchen und offenes Feuer sind im Wald verboten; Zigarettenkippen dürfen nicht achtlos geworfen werden. Ausgewiesene Grillstellen dürfen nur genutzt werden, sofern sie nicht gesperrt sind. Fahrzeuge gehören ausschließlich auf ausgewiesene Parkplätze. Heiße Fahrzeugteile können trockenen Bewuchs entzünden. Zufahrtswege müssen für Einsatzfahrzeuge freigehalten werden.

Bei Feuer oder Rauchentwicklung ist sofort die Feuerwehr unter 112 zu alarmieren. Eine genaue Ortsbeschreibung – etwa Rettungspunkte, Parkplätze oder Wegekreuzungen – hilft den Einsatzkräften.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 4. August 2026.

28.08., 01:30

Hitzebedingte Notfälle überlasten Rettungsdienst im Landkreis

Der Rettungsdienst in Darmstadt-Dieburg musste in den vergangenen Tagen etwa 50 Prozent mehr Einsätze bewältigen als üblich, hauptsächlich wegen hitzebedingter Notfälle.

Die hohen Temperaturen der vergangenen Woche haben den Rettungsdienst im Landkreis Darmstadt-Dieburg stark belastet. Ein Großteil der zusätzlichen Einsätze stand im Zusammenhang mit gesundheitlichen Folgen der Extremhitze. Auch nach dem Temperaturrückgang am Montag ist die Auslastung der Rettungsmittel und der Zentralen Leitstelle in Dieburg weiterhin hoch.

Am Wochenende mussten zeitweise zusätzliche Rettungsmittel aus der Rettungsdienstverstärkung eingesetzt werden, die überwiegend von ehrenamtlichen Kräften besetzt sind. Am Samstag und Sonntag verzeichnete der Rettungsdienst jeweils über 180 Einsätze pro Tag.

Appell an die Bevölkerung

Der Leiter der Gefahrenabwehr, Matthias Maurer-Hardt, betont: Der Rettungsdienst befinde sich in einer Ausnahmesituation und stoße an seine Belastungsgrenzen. Der Landkreis bietet der Bevölkerung Hitzetipps an: ausreichend trinken, kühle Orte aufsuchen, körperliche Anstrengungen in den heißen Stunden vermeiden. Der Notruf 112 sollte ausschließlich bei tatsächlichen Notfällen gewählt werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt Kindern, älteren Menschen und Personen mit Vorerkrankungen.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 30. Juni 2026.

28.08., 01:30

Landkreis Darmstadt-Dieburg investiert 1,7 Millionen Euro in Brandschutz

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg hat im Jahr 2025 den überörtlichen Brandschutz mit insgesamt 1.705.375 Euro gefördert und damit mehrere Kommunen bei der Beschaffung moderner Einsatzfahrzeuge unterstützt.

Nach dem Hessischen Brand- und Katastrophenschutzgesetz ist der Landkreis verpflichtet, den überörtlichen Brandschutz zu planen, zu organisieren und zu fördern. Dies umfasst die Verstärkung örtlicher Einsatzkräfte, die Bereitstellung von Spezialfahrzeugen und die Aus- und Fortbildung.

Projekte in mehreren Städten

Exemplarisch erhielt die Stadt Pfungstadt einen Zuwendungsbescheid über 250.000 Euro, beschlossen am 9. Dezember 2025 durch den Kreisausschuss. Gefördert werden dort die Anschaffung eines modernen Hubrettungsfahrzeugs, eines Wechselladerfahrzeugs und eines Abrollbehälters für Sonderlöschmittel. Die bisherigen Fahrzeuge hatten die Altersgrenze von 25 Jahren erreicht oder überschritten.

Weitere 2025 unterstützte Maßnahmen: In Groß-Umstadt die Beschaffung eines Wechselladerfahrzeugs und eines Abrollbehälters für Gefahrgut, in Modautal der Bau eines Katastrophenschutzlagers und in Seeheim-Jugenheim die Anschaffung eines TLF 4000.

Landrat Klaus Peter Schellhaas unterstreicht, dass moderne und leistungsfähige Ausstattung ein zentraler Baustein der kommunalen Krisenresilienz ist und die Handlungsfähigkeit bei Großschadenslagen, Extremwetterereignissen und Gefahrguteinsätzen erheblich stärkt.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 19. Februar 2026.

25.08., 12:30

Großübung mit 200 Einsatzkräften in Eppertshausen

Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz und Bergwacht haben am 22. August in Eppertshausen eine umfangreiche Waldbrandübung durchgeführt.

An der Übung beteiligten sich 200 Einsatzkräfte mit 40 Fahrzeugen. Das Szenario erstreckte sich über eine Fläche von rund zehn Hektar. Neben der Brandbekämpfung war auch eine Wasserrettung Teil des Trainings, bei dem ein Boot der Feuerwehr Groß-Bieberau zum Einsatz kam.

Regelmäßiges Trainieren von Zusammenarbeit

Nach Aussage des Kreisbrandinspektors Matthias Maurer-Hardt sind solche Übungen notwendig, um die Zusammenarbeit mehrerer Einheiten zu trainieren. "Wenn es zu einem größeren Waldbrand kommt, müssen viele Einheiten in kurzer Zeit reibungslos zusammenarbeiten. Das kann man nicht erst im Ernstfall ausprobieren", sagte er.

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg finden seit mehr als zehn Jahren jährlich zwei große Waldbrandübungen statt – eine im östlichen und eine im westlichen Landkreis. Die erste Übung des Jahres hatte im April in Bickenbach stattgefunden. Die hessischen Vorgaben zur Waldbrandbekämpfung sehen solche gemeinsamen Fortbildungen und Übungen vor, um im Ernstfall schnell und koordiniert handeln zu können.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 25. August 2026.

31.07., 12:00

Landkreis Darmstadt-Dieburg verschärft Regeln zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg hat ab 9. Juli seine Allgemeinverfügungen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest angepasst und die Bußgelder erhöht.

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg passt seine Allgemeinverfügungen für die Sperrzonen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) an. Ab Mittwoch, 9. Juli, gelten neue Regelungen für Sperrzone II inklusive Kerngebiet sowie Sperrzone I. Die Gebietsfestlegungen wurden präzisiert und teilweise mit Angaben zu betroffenen Flurbereichen ergänzt, die eigentlichen Grenzen der Zonen bleiben jedoch unverändert.

Das Bußgeld für Verstöße gegen ASP-Bekämpfungsmaßnahmen ist von bis zu 30.000 Euro auf bis zu 50.000 Euro gestiegen. Diese Erhöhung geht auf eine Änderung des deutschen Tiergesundheitsgesetzes zurück, das an EU-Recht angepasst wurde.

Appell an Biosicherheitsmaßnahmen

Der Landkreis weist auf erhöhte Risiken während der Sommermonate hin und appelliert an Landwirte, Jäger und Bürger, Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Der letzte ASP-Fall im Landkreis lag im Oktober 2025. Beschädigungen an Schutzzäunen, tote oder auffällige Tiere sollten der Behörde gemeldet werden.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 8. Juli 2026.

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