29.08., 01:30
Der Kreisausschuss hat beschlossen, die neuen Regelungen des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes ab 1. Juli 2026 anzuwenden und damit Vergabeverfahren zu beschleunigen.
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg wendet das reformierte Hessische Vergabe- und Tariftreuegesetz unmittelbar an. Der Kreisausschuss beschloss am 30. Juni 2026, die neuen Regelungen für alle Vergabeverfahren der Kreisverwaltung, ihrer Eigenbetriebe und Tochtergesellschaften ab 1. Juli 2026 verbindlich einzuführen.
Höhere Schwellen für direkte Vergaben
Die wichtigsten Neuerungen sind deutlich höhere Wertgrenzen: Liefer- und Dienstleistungen können bis 100.000 Euro direkt vergeben werden, Bauleistungen bis 750.000 Euro. Unterhalb der EU-Schwellenwerte haben Auftraggeber mehr Flexibilität bei der Wahl des Vergabeverfahrens. Das sogenannte Bestbieterprinzip sieht vor, dass Nachweise künftig erst vom ausgewählten Unternehmen erbracht werden müssen. Auch Präqualifizierungsverfahren für Unternehmen sollen vereinfacht werden.
Parallel dazu sollen Tariftreue und faire Wettbewerbsbedingungen gestärkt werden. Unternehmen müssen weiterhin tarifgerechte Arbeitsbedingungen gewährleisten. Erweiterte Kontroll- und Sanktionsmöglichkeiten sollen Missbrauch und Lohndumping verhindern. Der Landrat erwartet, dass Investitionen in Schulen, Straßen, Brand- und Katastrophenschutz und digitale Infrastruktur künftig schneller umgesetzt werden können.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 6. Juli 2026.
29.08., 01:30
Im Landkreis Darmstadt-Dieburg melden immer mehr Bürger ihre Fahrzeuge online an, ab oder um – ohne persönlichen Termin in der Zulassungsstelle.
Der digitale Service i-Kfz wird im Landkreis Darmstadt-Dieburg zunehmend in Anspruch genommen. Im Jahr 2025 wurden über das Online-Verfahren 3.149 Fahrzeuge zugelassen. Von Januar bis März 2026 kamen bereits 2.165 weitere Zulassungen hinzu. Zusätzlich verarbeitete der Landkreis 2025 rund 8.800 Vorgänge über eine digitale Großkundenschnittstelle, die hauptsächlich von Autohäusern und Flottenbetreibern genutzt wird.
Welche Vorgänge sind möglich?
Über i-Kfz lassen sich unter anderem Abmeldungen, Wiederzulassungen, Erstzulassungen von Neufahrzeugen und Adressänderungen von zu Hause aus bearbeiten. Das Angebot steht auch Unternehmen offen.
Für die Online-Nutzung werden je nach Vorgang ein Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion oder eine digitale Anmeldung etwa über BundID benötigt. Zudem sind ein Online-Zahlungsverfahren und gegebenenfalls bereits geprägte Kennzeichen erforderlich. Die einzelnen Schritte im Verfahren erläutern, welche Unterlagen konkret nötig sind. Der Landkreis empfiehlt, ausschließlich die offizielle Website zu nutzen, um Zusatzkosten durch Drittanbieter zu vermeiden.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 6. Mai 2026.
28.08., 12:30
Die Kreisklinik Groß-Umstadt befindet sich in einer Übergangsphase zwischen Neubauten, um ihre medizinischen Kapazitäten auszubauen.
Das 2024 eröffnete Bettenhaus an der Kreisklinik Groß-Umstadt hat die Patientenzahlen erhöht und die Attraktivität der Einrichtung gestärkt. Allerdings ist dies erst ein Zwischenschritt auf dem Weg zur angepeilten Kompletterneuerung des Standorts, die seit 2007 als Ziel besteht.
Komplexe Umbauphase
Derzeit laufen Planungen für weitere neue Gebäude auf dem Klinikgelände, während alte Gebäude abgerissen werden sollen. Das bisherige Hochhaus wird in dieser Übergangszeit noch benötigt, um Abteilungen temporär unterzubringen, während an anderen Stellen gebaut wird. Betriebsleiterin Pelin Meyer beschreibt den Prozess als "wie Tetris" – ein komplexes Verschiebespiel, bei dem Platz geschaffen werden muss, bevor Veränderungen möglich sind.
Ein aktuelles Projekt ist der Umbau für ein neues, größeres Herzkatheterlabor im früheren Eingangsbereich. Die neuen Räume sollen bis Ende 2026 bezogen werden. Wie schnell der Transformationsprozess fortschreitet, hängt auch davon ab, welche Leistungsgruppen die Kreiskliniken im Zuge der geplanten Klinikreform zugewiesen bekommen. Eine Entscheidung wird bis Ende 2026 erwartet.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 2. April 2026.
28.08., 12:30
Der Landkreis hat seine Internetpräsenz komplett überarbeitet und online gestellt. Die neue Website soll Bürgern den Zugang zu Informationen und Leistungen der Kreisverwaltung erleichtern.
Die erneuerte Website www.ladadi.de ist seit Januar online. Sie wurde nach dem Prinzip der Barrierefreiheit gestaltet und soll auf allen Geräten – vom Computer bis zum Smartphone – einfach zu bedienen sein. Nutzer können sich nach Lebenslagen orientieren und über eine leistungsstarke Suche schneller finden, was sie benötigen.
Neue Struktur und vereinfachte Abläufe
Das Kommunikationsteam des Landkreises hat die Website zusammen mit den Fachabteilungen neu strukturiert. Die Benutzerführung wurde vereinfacht, und das Erscheinungsbild folgt nun stärker dem einheitlichen Landkreis Design. Auch intern soll dies Entlastung bringen: Aktualisierte Inhalte und weniger Wechsel zwischen digitalen und analogen Abläufen geben Mitarbeitern mehr Zeit für persönliche Arbeit mit Bürgern.
Die technische Basis bildet das Content Management System der ekom21. Der Relaunch wurde mit hohem internem Arbeitsaufwand in knapp zwei Jahren realisiert.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt Dieburg, Mitteilung vom 28.01.2026.
28.08., 12:30
Der Landkreis will Mittel aus der Flüchtlingsunterbringung teilweise für die Schaffung günstiger Wohnungen nutzen und die Zusammenarbeit der Kommunen ausbauen.
Die Wohnungssituation im Landkreis Darmstadt-Dieburg verschärft sich: Während die Einwohnerzahl von 2014 bis 2024 um 4,8 Prozent stieg, nahm der Wohnungsbestand nur um 2,7 Prozent zu. Die Mieten kletterten im selben Zeitraum um 35 bis 40 Prozent, bei einer Leerstandsquote von nur 1,5 Prozent für längerfristig leerstehende Immobilien. Das Problem ist also nicht der Leerstand, sondern das Angebot an bezahlbarem Wohnraum.
Drei Säulen des Konzepts
Kreisbeigeordnete Christel Sprößler hat nun ein Modell entwickelt, das sich am Vorbild des Landkreises Gießen orientiert. Erste Säule: Der Kreis will Landesmittel für die Flüchtlingsunterbringung teilweise in den Bau von Ein- bis Zwei-Zimmer-Wohnungen investieren. Diese sollen nach ihrer ursprünglichen Nutzung als bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung stehen – bevorzugt für Senioren zu etwa sieben Euro pro Quadratmeter Miete. Zum Vergleich: 2024 lag die geförderte Miete zwischen 8,50 und 8,55 Euro pro Quadratmeter, wobei nur 36 Wohnungen gefördert wurden.
Zweite Säule ist ein eventuelles Förderprogramm des Landkreises für Neubauten und Sanierungen. Dritte Säule: Der Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Kreis und Kommunen in einer Gesellschaft, um Investoren und Kommunen besser zu vernetzen.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 19. Februar 2026.
28.08., 02:30
Die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg haben ihre Zertifizierung als Alterstraumatologisches Zentrum erneuert und dürfen das Siegel der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie bis 2029 tragen.
Das Alterstraumatologische Zentrum (ATZ) der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg behandelt Frakturen und Verletzungen bei Patienten ab 70 Jahren, darunter Hüftgelenks-, Becken-, Wirbelsäulen- und Oberarmbrüche. Die Einrichtung unterzieht sich seit 2016 regelmäßig der freiwilligen Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). Die aktuelle Rezertifizierung bestätigt die hohe Prozess- und Strukturqualität des Zentrums.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Die Behandlung folgt wissenschaftlich fundierten Pfaden und basiert auf enger Kooperation zwischen mehreren Kliniken: Geriatrie (unter den Chefärzten Dr. Hinrich Heins und Dr. Fabian Schneider), Unfallchirurgie und Orthopädie (Chefarzt Prof. Dr. Peter Schräder), Notaufnahme, Anästhesie und Radiologie. Im Auditbericht wurde diese strukturierte interdisziplinäre Betreuung ausdrücklich gelobt.
Nach Angaben der Kreiskliniken verfügt die Geriatrie über 46 Planbetten und verzeichnete gute Fallzahlen 2025. Die Unfallchirurgie behandelt eine fünfstellige Zahl an Patienten pro Jahr in der Notfallaufnahme. Bundesweit gibt es unter rund 1900 Akutkrankenhäusern nur 201 zertifizierte Alterstraumazentren mit dieser speziellen DGU-Auszeichnung.
Quelle: Pressestelle Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 28. Januar 2026.
28.08., 02:30
Die Kreiskliniken haben 2025 nach Inbetriebnahme ihres neuen Bettenhauses deutlich mehr Patienten behandelt; Landrat und Betriebsleitung bewerten die Entwicklung positiv.
Beim Neujahrsempfang der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg in Groß-Umstadt zog Landrat Klaus Peter Schellhaas Bilanz: Das Jahr 2025 sei das erste volle Betriebsjahr der Einrichtung nach Fertigstellung des neuen Bettenhauses gewesen. "Wir haben eine signifikante Fallzahlensteigerung", sagte Schellhaas. Diese Entwicklung ermögliche "einen positiven Blick in die Zukunft".
Betriebsleiterin Pelin Meyer bestätigte, dass die Kreiskliniken im Clinotel-Verbund, dem 65 Krankenhäuser angehören, 2025 das Haus mit dem stärksten Fallzahlwachstum waren. Weitere Projekte seien ein entstehendes kardiologisches Kompetenzzentrum und eine Technologiepartnerschaft mit Siemens Healthineers.
Eine kürzlich vorgestellte WifOR-Studie belege, dass jeder Euro öffentlicher Zuschuss an die Kreiskliniken vier Euro Wertschöpfung in der Region auslöse, erläuterte der Landrat. Damit stelle sich die Frage, wie künftig in Debatten über regionale Kliniken argumentiert werden sollte.
Prof. Dr. Andreas Beivers von der Hochschule Fresenius ordnete die Entwicklung in den Kontext des Strukturwandels im Gesundheitswesen ein. Dieser sei unvermeidbar, könne aber auch Verbesserungen bringen. Die Kreiskliniken hätten sich frühzeitig mit Ambulantisierung und Medizinischen Versorgungszentren befasst.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 23. Januar 2026.
28.08., 02:30
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg ermöglicht ab 1. Mai die digitale Antragstellung für das Begleitete Fahren (BF17).
Bürgerinnen und Bürger können den Antrag für das Begleitete Fahren ab 17 Jahren (BF17) ab dem 1. Mai 2026 online von zu Hause aus einreichen. Der gesamte Prozess — von der Identifizierung über das Hochladen von Unterlagen bis zur Bezahlung — läuft digital ab.
Voraussetzungen für die Online-Antragstellung:
Erforderlich ist ein sogenannter Online-Ausweis. Akzeptiert werden ein Personalausweis mit aktivierter eID-Funktion und PIN, ein elektronischer Aufenthaltstitel oder eine Identitätskarte mit aktivierter eID-Funktion. Zusätzlich brauchen Nutzer ein NFC-fähiges Smartphone und die installierte AusweisApp2. Alternativ ist die Authentifizierung über das Nutzerkonto Bund möglich.
Die Online-Ausweisfunktion muss vorab aktiviert sein; falls nicht, kann sie beim zuständigen Einwohnermeldeamt freigeschaltet werden.
Landrat Klaus Peter Schellhaas erklärte, dass das Portal Bürgern Zeit und Wege spare und damit einen praktischen Mehrwert biete. Der BF17-Antrag ist Teil eines erweiterten digitalen Angebots für Führerscheinangelegenheiten. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite des Landkreises.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 29. April 2026.
28.08., 01:30
Das gemeinsame Gesundheitsamt von Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg wird Anfang 2027 vom bisherigen Standort in der Niersteiner Straße zum Campus des ehemaligen Marienhospitals verlagert.
Das Gesundheitsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg wird ab Anfang 2027 in das ehemalige Marienhospital am Martinspfad 72 in Darmstadt umziehen. Der Mietvertrag mit der neuen Eigentümerin Emon Service GmbH wurde abgeschlossen und von Vorstand und Zweckverbandsversammlung beschlossen.
Gründe für den Umzug
Das bisherige Gebäude in der Niersteiner Straße stammt aus den 1960er Jahren und ist stark sanierungsbedürftig. Eine energetische und bauliche Sanierung wäre unwirtschaftlich. Darüber hinaus ist der Gebäudegrundriss für die heutige Arbeit des Amtes zu klein und ungeeignet. Seit der Coronapandemie und durch zusätzliche Aufgaben mussten bereits Ausweichräume auf einem anderen städtischen Gelände angemietet werden.
Der neue Standort bietet auf drei Etagen des Bettenhauses moderne Arbeitsräume, gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Haltestellen Böllenfalltor und Marienhospital) und ausreichend Besucherparkplätze. Die bisherigen Flächen in der Niersteiner Straße sollen künftig für Wohnbebauung genutzt werden.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 3. Februar 2026.
28.08., 01:30
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg hat sein neues Katastrophenschutzlager in Modautal bezugsfertig eingerichtet und plant bis Mitte des Jahres den Umzug aus der bisherigen Lagerstätte in Reinheim.
Das neue Lager in Modautal zwischen Asbach und Ernsthofen verfügt über 540 Quadratmeter Fläche und mehr als 100 Palettenstellplätze. Zunächst werden 48 Hartplastikboxen zur Lagerung von Material bereitgestellt. Kreisbrandinspektor Matthias Maurer-Hardt kündigte an, bis zur Jahresmitte von der bisherigen angemieteten Halle in Reinheim in das neue Lager zu wechseln. Dort werden derzeit Ausrüstung für Notunterkünfte, Feldbetten und medizinisches Material für Katastrophenfälle gelagert.
Der Landkreis ist verpflichtet, Material zur Betreuung von zwei Stellen mit je 500 Personen vorzuhalten. Aus der Corona-Zeit sind noch Masken und Schutzanzüge eingelagert. Zusätzlich beschafft der Kreis einen neuen Gerätewagen Logistik für 200.000 Euro, um Material schnell an Einsatzorte transportieren zu können.
Die Gemeinde Modautal hatte das Lager beim Neubau ihres Feuerwehrgerätehauses errichtet. Das gesamte Gebäude kostete 6,5 Millionen Euro; der Kreis zahlte einen Zuschuss von einer Million Euro. Nach einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung nutzt die Gemeinde den Gerätewagen Logistik auch für ihre Gefahrenabwehr. Das Gebäude ist als KfW-Effizienzhaus 55 ausgelegt und verbraucht durch Wärmepumpe und Photovoltaik nur 55 Prozent der Energie eines vergleichbaren Gebäudes ohne Energieeffizienzstandards.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 9. Februar 2026.
28.08., 01:30
Die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg haben die Funktionsfähigkeit ihrer Notstromanlage im Altbau überprüft — die Umschaltung funktionierte ohne Störungen.
Am Mittwoch, 8. April, führten die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg einen geplanten Blackout-Test im Altbau am Standort Groß-Umstadt durch. Um 04:30 Uhr wurde die öffentliche Stromversorgung gezielt unterbrochen. Die Notstromersatzanlage übernahm die Versorgung innerhalb von acht Sekunden — ein Wert im vorgesehenen zulässigen Bereich.
Stabile Leistung während des Tests
Der Test lief etwa 45 Minuten. Bei einer Leistungsanforderung von etwa 135 Kilowatt zeigte sich, dass die Anlage mit einer Gesamtkapazität von 600 Kilowatt über erhebliche Reserven verfügt. Alle durch den Stromausfall ausgelösten Störmeldungen wurden systematisch abgearbeitet. Besondere Augenmerk lag auf der IT-Infrastruktur: Alle relevanten Systeme liefen über unterbrechungsfreie Stromversorgungen stabil weiter, ohne kritische Abweichungen. Um 05:15 Uhr erfolgte die Rückschaltung auf das öffentliche Netz. Nach Angaben der Kreiskliniken bestätigte der Test die hohe Zuverlässigkeit der technischen Systeme. Die Detailauswertung einzelner Meldungen soll im Laufe des Tages erfolgen.
Quelle: Pressestelle Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 8. April 2026.
28.08., 01:30
Die Klinik für Frauenheilkunde in Groß-Umstadt führt nun minimalinvasive Operationen bei Beckenbodensenkungen durch, bei denen die Gebärmutter erhalten bleibt.
Die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg haben ein neues Operationsverfahren zur Behandlung von Beckenbodensenkungen in ihr Programm aufgenommen. Die laparoskopisch-minimalinvasive Methode ermöglicht es, den Beckenboden über drei etwa ein Zentimeter große Schnitte im Bereich von Nabel und Unterbauch anzuheben und zu stabilisieren.
Nach Aussage von Chefarzt Alexander Ispas wird das Stützband dabei am Kreuzband befestigt. Ein wesentlicher Vorteil gegenüber bisherigen Verfahren: Die Gebärmutter bleibt erhalten, und Frauen können nach dem Eingriff noch Kinder austragen. Das klassische Verfahren mit Netzen über die Scheide wird weiterhin angewandt, je nach individueller Situation der Patientin.
Spezialisierte Erfahrung vor Ort
Das ärztliche Team um Ispas, die leitende Oberärztin Petra Nesnídalová und Oberarzt Ilya Goldberg hat die Feinheiten des Verfahrens von einem spezialisierten Experten erlernt. Bislang werden solche Operationen in der Region hauptsächlich in Wiesbaden, Mainz und Frankfurt angeboten. Mehr als 20 Eingriffe seien bereits nach der neuen Methode erfolgt, alle mit gutem Erfolg.
Quelle: Pressestelle Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 30. Juli 2026.
28.08., 01:30
Der TÜV Rheinland hat die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg nach einer Vor-Ort-Prüfung im März erneut nach der Norm ISO 9001:2015 zertifiziert.
Die Zertifizierung bestätigt laut TÜV-Prüfbericht umfassende Qualitätsstrukturen in den Bereichen Patienteninformation, Digitalisierung, Ausbildung und medizinischer Angebote. Das Prüfverfahren vom 4. bis 6. März 2026 verzeichnete insgesamt 28 positive Feststellungen.
Digitalisierung und medizinische Leistungen
Besonders hervorgehoben wurde die Umstellung des Krankenhaus-IT-Systems auf NEXUS NG, das eine elektronische Patientenakte und das Patientenportal Emento steuert. Die Kreiskliniken fungieren als Referenzklinik für dieses System. In der Kardiologie ist der Ausbau um ein zusätzliches Herzkatheterlabor geplant, um mehr Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zeitnah versorgen zu können.
Die zertifizierten Standorte umfassen Groß-Umstadt mit dem Zentrum für Seelische Gesundheit, die Tagesklinik Dieburg sowie die Spezialklinik Jugenheim. Die Zertifizierung deckt ambulante, teilstationäre und stationäre Versorgung sowie Ausbildung zur Pflegefachkraft ab.
Quelle: Pressestelle Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 2. Juni 2026.
28.08., 01:30
Bei der Sanierung der Schülertoiletten in der Traisaer Schule hat der Landkreis Darmstadt-Dieburg zusätzlich eine behindertengerechte Toilette installiert.
Die 1990 erbaute Toilette in einem separaten Gebäude auf dem Schulhof wurde sanierungsbedürftig. Bei einer reinen Sanierung wäre nach Vorschrift keine behindertengerechte Toilette erforderlich gewesen. Das Projekt wurde jedoch erweitert, da eine gehbehinderte Lehrkraft an der Schule arbeitet, die die vorhandenen Toiletten im Hochparterre des Hauptgebäudes nur schwer nutzen kann.
Lösung auf engem Raum
Das Technische Leiter-Team des Da-Di-Werks zog neue Wände ein und reorganisierte den Putzraum sowie Lagerflächen neu. Dadurch entstand Platz für eine behindertengerechte Toilette mit höhenverstellbarem Waschbecken und Toilettensitz, nutzbar für Kinder und Erwachsene. Ein Anbau hätte ein Genehmigungsverfahren erfordert und sich zeitlich hingezogen. Ein Container auf dem Schulhof war aus Platzgründen nicht möglich.
Die Maßnahme kostete rund 150.000 Euro und ist Ende April fertiggestellt worden. Der behindertengerechte Zugang zum Gebäude soll im Sommer ausgebaut werden.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 16. April 2026.
28.08., 01:30
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg ist verpflichtet, Tierseuchen zu bekämpfen – hat dabei aber begrenzte Spielräume innerhalb EU- und Bundesrecht.
Afrikanische Schweinepest, Vogelgrippe, Blauzungenkrankheit und Pferdeherpes haben den Landkreis Darmstadt-Dieburg in den zurückliegenden Monaten direkt betroffen. Der Kreis reagierte mit Maßnahmen wie Abschussprämien für Jäger oder Stallpflicht für Geflügel.
Rechtliche Vorgaben und eigenes Ermessen
Das Tiergesundheitsgesetz verpflichtet den Landkreis zur Bekämpfung und Überwachung von Tierseuchen. Die rechtlichen Vorgaben stammen aus EU- und Bundesrecht sowie Landesrecht. Innerhalb dieser Grenzen nutzt der Landkreis vorhandene Spielräume: Beim Aufbau eines Zauns am Pfungstädter Moor übernahm die Kreisverwaltung die Kosten aus eigenem Ermessen. Bei der Afrikanischen Schweinepest zahlte der Landkreis zunächst 100 Euro Abschussprämie je Tier – als erster Landkreis in Hessen. Später verdoppelte das Land die Prämie auf 200 Euro. Der Landkreis hob zudem früher als andere Kreise Jagdverbote auf.
Sperrzonen bei Tierseuchen können die Behörden hingegen nur begrenzt beeinflussen – diese folgen EU-rechtlichen Vorgaben. Bei Entscheidungen zur Vogelgrippe handelte der Landkreis präventiv, bevor Fälle auftraten, weil sich die Krankheit durch Wildvögel schnell ausbreitet.
Impfungen werden je nach Seuche unterschiedlich bewertet. Bei Geflügelpest sind Impfungen in Deutschland nicht ohne Weiteres zulässig, um Handelsbeschränkungen zu vermeiden. Bei der Blauzungenkrankheit hingegen ist Impfung ein wichtiges Instrument.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 6. Juli 2026.
28.08., 01:30
Das Jugendamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg ermöglicht Kindertagespflegepersonen nun die digitale Antragstellung für die Pflegeerlaubnis über sein Serviceportal.
Kindertagespflegepersonen, die neu im Landkreis Darmstadt-Dieburg tätig werden oder ihre Tätigkeit beginnen, können ihren Antrag auf Pflegeerlaubnis nach § 43 SGB VIII ab sofort online einreichen. Das Fachgebiet Kindertagesbetreuung des Jugendamts hat das digitale Antragsverfahren freigeschaltet.
Vereinfachte Abläufe durch digitales Verfahren
Der neue Online-Dienst ermöglicht es Antragstellenden, alle erforderlichen Unterlagen digital einzureichen — von der Antragstellung bis zur Übermittlung von Nachweisen nach Abschluss der Grundqualifizierung. Auch bereits tätige Kindertagespflegepersonen können Änderungen ihrer Tätigkeit und persönliche Daten nun digital melden.
Die Pflegeerlaubnis ist Voraussetzung für die Arbeit als Kindertagespflegeperson. Sie wird nach bestandener Grundqualifizierung und Eignungsprüfung erteilt und muss alle fünf Jahre erneuert werden. Im Landkreis betreuen derzeit 120 Kindertagespflegepersonen 489 Kinder unter drei Jahren.
Mit dieser Maßnahme setzt das Jugendamt die Vorgaben des Onlinezugangsgesetzes (OZG) um und verfolgt das Ziel, Verwaltungsleistungen einfacher und zeitgemäßer zugänglich zu machen.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 16. Juni 2026.
28.08., 01:30
Die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg eröffnen ein Department für Orthopädie und Endoprothetik am Standort Groß-Umstadt und fassen ihre Spezialabteilungen unter einem neuen Zentrum zusammen.
Seit Anfang 2026 können Patienten in Groß-Umstadt orthopädische Behandlungen erhalten, darunter auch Endoprothesen – künstliche Hüft- und Kniegelenke. Bislang konzentrierte sich diese Leistung auf den Standort Jugenheim. Das dortige Endoprothetikzentrum (OrthoCentrum Jugenheim) behandelt derzeit etwa 1300 Patienten pro Jahr und führt über 100 komplexe Wechseloperationen durch; die Kapazitäten sind ausgeschöpft.
Spezialisierte Abteilungen verzahnt
Die Kreiskliniken bauen zugleich ein "Centrum für MuskuloSkelettale Medizin" auf. Sieben hochspezialisierte Departments sollen Hand in Hand arbeiten: In Jugenheim das OrthoCentrum, die Schmerzklinik sowie Rehabilitation und Physikalische Therapie. In Groß-Umstadt die Unfallchirurgie mit Alterstraumatologischem Zentrum und das neue Endoprothetik-Department. Übergreifend kommen Wirbelsäulenchirurgie und Plastische Chirurgie hinzu. Das Ziel ist, Patienten alle wesentlichen Leistungen an einem Ort anzubieten und Wege zu sparen.
In Jugenheim wurden in vier Monaten vier individualisierte Hüftprothesen eingesetzt – Maßanfertigungen für Patienten mit komplexen Fehlstellungen oder Kleinwüchsigkeit. Derzeit sind die Kreiskliniken Deutschlands einzige Kliniken mit drei Robotersystemen zur Knie-Endoprothetik.
Quelle: Pressestelle Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 7. Mai 2026.
28.08., 01:30
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg hat den Neubau einer modernen Sporthalle an der Hans-Quick-Schule in Bickenbach an ein Totalunternehmen vergeben; die Kosten sind auf 4,64 Millionen Euro veranschlagt.
Die 1981 erbaute Einfeld-Sporthalle an der Hans-Quick-Schule wird durch einen Neubau ersetzt. Der Landkreis hat die Planung und den Bau der Goldbeck Südwest GmbH als Totalunternehmer übertragen – ein neuer Weg für die Behörde.
Nach Angaben von Vize-Landrat Lutz Köhler spart dieses Modell sowohl Kosten als auch Zeit. Die Baukosten werden mit 4,64 Millionen Euro beziffert und entsprechen noch der Kostenschätzung von 2021. Der Landkreis hofft dadurch, Nachtragskosten zu vermeiden, die bei bisherigen Projekten im Durchschnitt 15 bis 25 Prozent der Auftragssumme betrugen.
Baustart und Ausstattung
Der Bau soll im April 2027 beginnen und bis Juni 2028 abgeschlossen sein. Die neue Halle wird eine Fläche von etwa 660 Quadratmetern umfassen, ist nach Passivhaus-Standard geplant und mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach ausgestattet. Eine neue Bücherei mit etwa 150 Quadratmetern wird das Bürgerhaus mit dem Hallenbau verbinden. Die Gemeinde Bickenbach beteiligt sich mit 2,3 Millionen Euro am Hallenneubau. Etwa 60 Prozent der Handwerkerleistungen bleiben in der Region.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 24. Juni 2026.
28.08., 01:30
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg schließt seine Zulassungs-Außenstelle in Dieburg zum 30. September 2026 und baut seinen Online-Service i-Kfz aus.
Mehr als zehn Prozent der Fahrzeugzulassungen werden bereits online abgewickelt. Der Landkreis nutzt diesen Trend und konzentriert die persönlichen Zulassungstermine an anderen Standorten.
Online-Service rund um die Uhr
Über i-Kfz können Zulassungsanträge jederzeit von zu Hause aus eingereicht werden – ohne Termin und ohne Öffnungszeitsabhängigkeit. Erklärvideos unterstützen bei der Antragstellung. Nach Genehmigung erhalten Antragstellende einen vorläufigen Zulassungsbescheid und können sofort fahren; die endgültigen Dokumente folgen per Post.
Wer persönlich Unterstützung benötigt, kann die Zulassungsstellen in Groß-Umstadt, Ober-Ramstadt und Weiterstadt aufsuchen. Der Hauptstandort im Kreishaus Dieburg bleibt bestehen und bearbeitet weiterhin zentrale Aufgaben der Zulassungsbehörde. Der Landkreis empfiehlt, vor einer Terminbuchung zu prüfen, ob das Anliegen online zu erledigen ist. Weitere Informationen sind unter www.ladadi.de/zulassung verfügbar.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 30. Juni 2026.
28.08., 01:30
Die Verbraucherberatung im Kreishaus Dieburg verzeichnet jährlich etwa 500 Beratungskontakte zu Themen wie Energie, Verträge und Verbraucherrechte.
Die Verbraucherberatung im Kreishaus Dieburg wird als wichtige Anlaufstelle für Bürger des Landkreises Darmstadt-Dieburg fortgesetzt. Die Einrichtung bearbeitet pro Jahr rund 500 persönliche, telefonische und digitale Beratungsanfragen.
Schwerpunkte der Beratung
Die Anfragen konzentrieren sich heute auf Energiekosten, Wohnen, Verträge und digitale Dienstleistungen. Häufig wenden sich Ratsuchende an die Beratung, wenn Rechnungen unverständlich wirken, Vertragsbedingungen unklar sind oder Internetangebote im Detail teurer ausfallen als erwartet. Ein besonderes Anliegen sind Fragen zu Energieabschlägen, Nachzahlungen und Versorgerwechseln.
Leitung wechselt
Sabine Hentschel verlässt nach 17 Jahren ihre Funktion als Leiterin zum 30. Juni. Ab 1. Juli leitet Birgit Bahlecke die Verbraucherberatung. Die Sprechzeiten sind montags 9–12 Uhr, mittwochs 14–17 Uhr und freitags 9–12 Uhr im Kreishaus. Zusätzliche Beratung findet am zweiten und vierten Mittwoch eines Monats in der BeratungsBurg Dieburg, Markt 13, von 10–12 Uhr statt. Terminvereinbarungen sind unter 06071/881-2072 möglich.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 25. Juni 2026.
28.08., 01:30
Die Kreiskliniken setzen KI zunehmend in der Kardiologie und Gastroenterologie ein – etwa zur Unterstützung bei der Polypen- und Läsionserkennung.
An den Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg kommt Künstliche Intelligenz in mehreren Bereichen zum Einsatz. In der Kardiologie unterstützt KI bei der Bildanalyse und der EKG-Beurteilung. Die Klinik für Innere Medizin I nutzt seit 2024 ein KI-System zur Polypenerkennung bei Darmspiegelungen. Das System markiert verdächtige Veränderungen, die anschließend von Fachleuten beurteilt und gegebenenfalls entfernt werden.
Prof. Dr. Martin-Walter Welker, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I in Groß-Umstadt, betont, dass die KI ein Hilfsmittel darstellt. Erfahrene Untersucher könnten Läsionen meist auch ohne das System erkennen. "Dennoch stellt dies eine zusätzliche Sicherheit dar, nichts zu übersehen. Dies ist wichtig, da übersehene Polypen zu sogenannten Intervallkarzinomen führen können", erklärt Welker.
Fortbildung am 20. Mai
Die Kreiskliniken laden am 20. Mai zu einer Fortbildung ein. Dr. Nada Abedin von Beust, Gründerin des Unternehmens AIxMedical, wird über den KI-Einsatz in der Hepatologie referieren. Ein Workshop-Teil vermittelt praktische Anwendungen von KI-Modellen.
Welker weist auf ungelöste rechtlich-ethische Fragen hin: Wer trägt Verantwortung bei KI-gestützten Diagnosen? Wie wird entschieden, wenn Ärzte zu anderen Schlussfolgerungen als die KI gelangen? "Ein wichtiges Thema mit vielen offenen Punkten", sagt der Chefarzt.
Quelle: Pressestelle Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 24. April 2026.
28.08., 01:30
Dr. Thorsten Schache übernimmt die Leitung des Departments Endoprothetik im neuen Centrum für MuskuloSkelettale Medizin an den Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg — eine Rückkehr an seinen früheren Arbeitsort.
Die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg haben Dr. Thorsten Schache als neuen Leiter des Departments Endoprothetik in der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie bestellt. Der 57-jährige Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie war bereits von 2011 bis 2012 als Sektionsleiter Endoprothetik an der Kreisklinik in Groß-Umstadt tätig.
Nach Positionen als Oberarzt an den Unikliniken Gießen und Marburg, als leitender Oberarzt an der Uniklinik Frankfurt und als Chefarzt am Kreiskrankenhaus Bergstraße in Heppenheim kehrt Schache nun an seinen früheren Arbeitgeber zurück. Sein Wechsel begründet sich mit der geplanten Spezialisierung und dem Ausbau des Standorts Groß-Umstadt zu einem Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung.
Technische Voraussetzungen und Expertise
Das neue Centrum für MuskuloSkelettale Medizin umfasst mehrere hochspezialisierte Departments: neben den Endoprothetik-Abteilungen auch die Unfallchirurgie mit Alterstraumatologischem Zentrum, Wirbelsäulenchirurgie, plastische und postbariatrische Chirurgie sowie Rehabilitation und Physikalische Medizin. Seit Juli 2025 gibt es zudem eine ambulante Reha-Abteilung.
Quelle: Pressestelle Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 26. Januar 2026.
28.08., 01:30
Der Landkreis hat seinen Beteiligungsbericht für 2023 vorgelegt und gibt damit Einblick in die Wirtschaft seiner eigenen Betriebe und Gesellschaften.
Der Bericht umfasst alle Organisationen, an denen der Landkreis mit mindestens 20 Prozent beteiligt ist, sowie kleinere Beteiligungen von besonderer Bedeutung für die Daseinsvorsorge oder mit erheblicher finanzieller Beteiligung des Landkreises.
Beteiligungen im Überblick
Zu den wichtigsten Beteiligungen gehören die Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA), die HEAG mobilo GmbH, der Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) sowie die Eigenbetriebe Kreiskliniken und Da-Di-Werk.
Der Bericht enthält Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen, zentrale Kennzahlen sowie Grafiken und Zusammenfassungen. Er zeigt auch die Auswirkungen der Beteiligungen auf den Kreishaushalt und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.
Das Dokument kann online eingesehen oder nach Terminvereinbarung bei der Konzernsteuerung des Landkreises Darmstadt-Dieburg eingesehen werden.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 23.03.2026
28.08., 01:30
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Wetteraukreis haben am 24. Juni 2026 eine digitale Plattform für Daten aus Jugend und Soziales in Betrieb genommen.
Die beiden Landkreise gehen damit einen Schritt in Richtung digitale Verwaltung. Jeder Kreis verfügt über eine technisch unabhängige Instanz der Plattform. Das Hessische Ministerium für Digitalisierung und Innovation hat den Aufbau gefördert.
Datenanalyse und öffentlicher Zugang
Ziel der Plattform ist es, Daten aus verschiedenen Quellen zusammenzuführen und mit modernen Analysetools auszuwerten. Die Ergebnisse sollen der Verwaltung bei Planung und Entscheidungen helfen und Ressourcen effizienter einsetzen. Teile der Daten werden auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Themenbereiche sollen in den kommenden Monaten schrittweise erweitert werden.
Die Plattform des Landkreises Darmstadt-Dieburg ist unter https://data.ladadi.de/ erreichbar, die des Wetteraukreises unter https://daten.wetteraukreis.de/.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 24. Juni 2026.
28.08., 01:30
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg reduziert die Einschränkungen für die Jagd auf Schwarzwild, da die Afrikanische Schweinepest unter Kontrolle ist.
Ab Freitag, 9. Januar, gelten neue Regelungen für die Schwarzwildjagd im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Die Abstandsflächen für Drück- und Erntejagden zu den sogenannten weißen Zonen — wildschweinfreien Gebieten an den Bundesstraßen 26 und 38 sowie an der A5 — werden verkleinert. Die Zonen sind mittlerweile vollständig umzäunt.
Grund für die Lockerung ist der bisherige Erfolg: Seit über zwei Monaten wurden keine Fälle der Afrikanischen Schweinepest mehr nachgewiesen. Das Risiko einer Virusverschleppung wird daher als gering eingestuft. Stellvertretender Landrat Lutz Köhler teilt mit, dass Jäger erlegte Tiere im sogenannten Kerngebiet nun nach negativer ASP-Blutprobe selbst verwerten dürfen — statt nur die Abschussprämie von 200 Euro zu erhalten. Der Transport von Wildschweinen oder Fleisch aus der Sperrzone bleibt allerdings verboten.
Jagdregeln bleiben weitgehend bestehen
Drückjagden müssen weiterhin mindestens sieben Tage vorher beim Veterinäramt angezeigt werden. Der Einsatz von Hunden ist auf Kurzjäger beschränkt; ein Kontakt zu Wildschweinen muss vermieden werden. In den weißen Zonen erlaubt sind nur Ansitz-, Pirsch- und Fallenjagd. Drück- und Erntejagden sind dort grundsätzlich verboten.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 8. Januar 2026.
28.08., 01:30
Der Landkreis veranstaltet am 26. März 2026 erstmals einen Informationstag für internationale Studierende mit Vorträgen zu Aufenthaltsrecht und Berufseinstieg.
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg lädt internationale Studierende zu einem Informationstag ein. Die Veranstaltung "Studieren, Planen und Bleiben" findet am 26. März 2026 von 9:30 bis 16:00 Uhr im Loop 5 in Weiterstadt (1. Obergeschoss) statt.
Ziel ist es, Studierenden Orientierung bei aufenthaltsrechtlichen Fragen und beim Berufseinstieg zu geben. Fachgebietsleitende des Ausländerwesens informieren in Vorträgen (deutsch und englisch) über Themen wie Studienaufnahme, Arbeitsplatzsuche, Blaue Karte EU, Forschung und Niederlassungserlaubnis sowie selbstständige Tätigkeit.
Im Foyer stehen Informationsstände des Ausländerwesens zur Verfügung. Dort können Studierende individuelle Fragen stellen, Checklisten zu erforderlichen Unterlagen einsehen und direkt mit zuständigen Sachbearbeitenden in Kontakt treten.
Landrat Klaus Peter Schellhaas erklärte: "Wer hier studiert, soll auch eine echte Perspektive haben zu bleiben."
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 20. Februar 2026.
28.08., 01:30
Die Zulassungsbehörde des Landkreises Darmstadt-Dieburg stellt seit der Freigabe des bundesweiten i-Kfz-Systems den QR-Code für den digitalen Fahrzeugschein direkt bei Neu- und Ummeldung aus.
Fahrzeughalter im Landkreis Darmstadt-Dieburg können ihre Zulassungsbescheinigung Teil I nun digital auf dem Smartphone speichern und verwalten. Die i-Kfz-App ermöglicht es, das Dokument bei Verkehrskontrollen digital vorzuzeigen.
Wer sein Fahrzeug neu zulässt oder ummelden lässt, erhält den erforderlichen QR-Code unmittelbar im Zulassungsprozess. Damit kann das digitale Dokument sofort in die App übernommen werden. Ein separater Antrag für den QR-Code ist möglich, kostet dann aber 5,10 Euro.
Nach Angaben der Zulassungsbehörde wird das Angebot von Bürgern gut angenommen. Der digitale Fahrzeugschein kann jederzeit verfügbar gemacht werden und lässt sich innerhalb der App mit anderen berechtigten Personen teilen. Informationen zur Zulassung sind online unter www.ladadi.de/zulassung verfügbar.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 11. Juni 2026.
28.08., 01:30
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg ist als einziger Landkreis bundesweit in das Programm "Kommunen für Alle – Rassismuskritik in kommunalen Verwaltungen" aufgenommen worden.
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg nimmt an einem bundesweiten Modellprojekt teil, das von November 2025 bis Ende Dezember 2028 läuft. Unter 16 teilnehmenden Kommunen ist der Landkreis die einzige Landkreisverwaltung. Das Programm gehört zur Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR) und wird mit bis zu 10.000 Euro jährlich gefördert.
Geplante Maßnahmen
Der Landkreis plant mehrere Schwerpunkte: ein Netzwerk für Mitarbeitende mit Migrationsgeschichte, Empowerment-Workshops sowie erweiterte Schulungen zur diskriminierungskritischen Verwaltungsarbeit. Die Kreisverwaltung beteiligt sich zudem an der Entwicklung bundesweiter Handlungsempfehlungen.
Laut Sozial- und Jugenddezernentin Christel Sprößler zeigt die Auswahl, "dass wir mit unseren bisherigen Initiativen auf dem richtigen Weg sind". Das Projekt baut auf bestehenden Arbeitsgruppen und dem Aktionsprogramm "Vielfalt leben, Verwaltung gestalten, Verantwortung übernehmen" auf.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 17. März 2026.
02.08., 01:00
Der Landkreis veranstaltet am 26. März 2026 erstmals einen Informationstag für internationale Studierende mit Vorträgen und Beratung zu Aufenthaltsrecht und Berufseinstieg.
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg lädt internationale Studierende zu einem Informationstag ein. Die Veranstaltung "Studieren, Planen und Bleiben" findet am 26. März 2026 von 9:30 bis 16:00 Uhr im Loop 5 in Weiterstadt (1. Obergeschoss) statt.
Internationale Studierende sollen Antworten auf Fragen zu ihrem Aufenthalt, Arbeitsmöglichkeiten während des Studiums und ihren beruflichen Perspektiven nach dem Abschluss erhalten. Ziel des Landkreises ist es, aufenthaltsrechtliche Hürden transparenter zu machen und Studierende früh mit der Kreisverwaltung zu vernetzen.
Vorträge und Beratung
Mitarbeiter des Ausländerwesens halten Vorträge zu zentralen Themen wie Studienaufnahme, Arbeitsplatzsuche, Blaue Karte EU, Forschung, Niederlassungserlaubnis und selbstständiger Tätigkeit. Die Vorträge werden in deutscher und englischer Sprache angeboten. Zusätzlich sind Informationsstände im Foyer besetzt, wo Studierende individuelle Fragen stellen und Kontakte zu Sachbearbeitern knüpfen können.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 20. Februar 2026.
01.08., 01:00
Die Gemeinde Bickenbach bekommt knapp 101.000 Euro aus dem LEADER-Programm des Landes Hessen für die Umgestaltung des Spielplatzes Leierhans zu einem inklusiven Spiel- und Begegnungsraum.
Der Zuwendungsbescheid wurde am 28. Januar 2026 auf dem Spielplatz Am Hartenauer Feld übergeben. Das Projekt zielt darauf ab, einen Raum zu schaffen, in dem Kinder mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam spielen können.
Geplante Umgestaltung
Etwa die Hälfte des bestehenden Spielplatzes soll inklusiv umgestaltet werden. Geplant sind unter anderem ein Klettergerät, eine Drehscheibe, eine Nestschaukel, eine Hängematte, eine Holzrampe mit Seil sowie ein Trampolin. Hinzu kommen barrierefreie Wege, Orientierungshilfen, ein Behindertenparkplatz am Eingang sowie Schattenplätze und ein Duftgarten. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant.
Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 212.548,24 Euro brutto. Die LEADER-Förderung deckt 60 Prozent der förderfähigen Nettokosten ab. Projektträgerin ist die Gemeinde Bickenbach.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 28. Januar 2026.
31.07., 12:01
Die Frauenklinik der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg führt nun eine minimalinvasive Operationsmethode durch, bei der der Beckenboden über kleine Schnitte mit einem Band angehoben wird.
Die Klinik für Frauenheilkunde an den Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg hat ihr Operationsspektrum erweitert. Patientinnen mit schwerer Beckenbodensenkung können sich nun einer laparoskopisch-minimalinvasiven Methode unterziehen. Dabei werden drei jeweils ein Zentimeter große Schnitte am Nabel und Unterbauch gesetzt, über die ein feines Band den Beckenboden nach oben zieht und am Kreuzbein befestigt wird.
Vorteil gegenüber bisheriger Methode
Das Verfahren ermöglicht die Erhaltung der Gebärmutter und ermöglicht Frauen nach dem Eingriff eine Schwangerschaft, wie Chefarzt Alexander Ispas erklärt. Bislang wurde bei schweren Senkungen über die Scheide operiert und mit Netzen gearbeitet. Diese Methode kommt weiterhin zum Einsatz, die Wahl hängt vom Einzelfall ab.
Mehr als 20 Operationen nach der neuen Methode wurden bereits durchgeführt. Im näheren Umkreis bieten lediglich Wiesbaden, Mainz und Frankfurt diesen Eingriff an.
Eine Beckenbodensenkung entsteht durch Schwächung des Beckenbodens. Ursachen sind unter anderem Schwangerschaft, Übergewicht oder chronischer Husten. Symptome reichen von Druckgefühlen bis zur Inkontinenz.
Quelle: Pressestelle Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 30. Juli 2026.
31.07., 12:00
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg schließt zum 30. September 2026 die Zulassungs-Außenstelle in der Frankfurter Straße in Dieburg und setzt verstärkt auf digitale Fahrzeugzulassung.
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg reagiert auf die wachsende Digitalisierung im Zulassungswesen und optimiert seine Struktur. Bereits mehr als zehn Prozent der Zulassungsvorgänge werden online über das System i-Kfz abgewickelt, mit steigender Tendenz.
Online-Zulassung rund um die Uhr
Das Online-Service i-Kfz ist 24 Stunden verfügbar. Bürgerinnen und Bürger können Zulassungsanträge von zu Hause oder unterwegs einreichen – ohne Termin und Anfahrt. Erklärvideos unterstützen beim Ausfüllen. Nach erfolgreicher Zulassung erhalten Antragstellende einen vorläufigen Zulassungsbescheid und können sofort fahren; die endgültigen Unterlagen und Plaketten folgen per Post.
Persönliche Beratung bleibt möglich
Wer sein Anliegen nicht online erledigen kann oder Unterstützung benötigt, kann die Zulassungsstellen in Groß-Umstadt, Ober-Ramstadt und Weiterstadt nutzen. Der Hauptstandort im Kreishaus Dieburg bleibt erhalten und bearbeitet zentrale Aufgaben wie Fahrzeugangelegenheiten und Betriebserlaubnisse. Der Landkreis empfiehlt, vor einer Terminbuchung zu prüfen, ob das Anliegen über i-Kfz erledigt werden kann.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 30. Juni 2026.
31.07., 12:00
Ab 1. Mai können Anträge für das Begleitete Fahren ab 17 Jahren (BF17) im Landkreis Darmstadt-Dieburg digital gestellt werden.
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg erweitert sein Online-Serviceangebot: Ab dem 1. Mai ist es möglich, den Antrag für das Begleitete Fahren ab 17 Jahren digital einzureichen. Antragsteller können dann den gesamten Prozess von zu Hause aus durchführen — von der Identifizierung über das Hochladen von Unterlagen bis zur Bezahlung.
Technische Voraussetzungen
Für den Online-Antrag ist ein sogenannter Online-Ausweis erforderlich. Akzeptiert werden ein Personalausweis mit aktivierter eID-Funktion, ein elektronischer Aufenthaltstitel oder eine Identitätskarte mit eID-Funktion. Zusätzlich ist ein NFC-fähiges Smartphone und die installierte AusweisApp2 notwendig. Alternativ ist eine Authentifizierung über das Nutzerkonto Bund möglich. Die eID-Funktion muss vorab beim Einwohnermeldeamt aktiviert werden, falls dies noch nicht geschehen ist.
Der digitale BF17-Antrag ist Teil eines wachsenden Online-Angebots des Landkreises für Fahrerlaubnisangelegenheiten. Weitere Informationen sind auf der Website des Landkreises verfügbar.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 29. April 2026.
31.07., 12:00
Das gemeinsame Gesundheitsamt von Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg wird Anfang 2027 in das ehemalige Marienhospital am Martinspfad umziehen.
Das Gesundheitsamt wird seine bisherige Adresse in der Niersteiner Straße 3 verlassen und in drei Etagen des Bettenhauses des ehemaligen Marienhospitals (Martinspfad 72, 64285 Darmstadt) einziehen. Der Mietvertrag mit der neuen Eigentümerin Emon Service GmbH wurde geschlossen und von Vorstand und Zweckverbandsversammlung genehmigt.
Sanierungsbedarf als Grund
Das aktuelle Gebäude aus den 1960er Jahren ist stark sanierungsbedürftig. Nach Gutachten wäre eine energetische und bauliche Ertüchtigung unwirtschaftlich. Hinzu kommt: Der Gebäudegrundriss ist für die Aufgaben des Amts ungeeignet und zu klein. Seit der Coronapandemie und neuen Aufgaben musste das Gesundheitsamt zusätzliche Räume anmieten.
Der neue Standort soll modernes Arbeitsumfeld bieten. Die gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln und ausreichend Besucherparkplätze werden als Vorteile hervorgehoben. Nach dem Umzug sollen die Flächen in der Niersteiner Straße für Wohnbebauung zur Verfügung stehen.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 3. Februar 2026.
31.07., 12:00
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg reduziert ab 9. Januar die Abstandsflächen für Jagden auf Schwarzwild und erlaubt die Verwertung erlegter Tiere in der Kernzone.
Seit mehr als zwei Monaten gibt es im Landkreis Darmstadt-Dieburg keinen positiven Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) mehr. Darauf gestützt, lockert die Kreisverwaltung mit einer neuen Allgemeinverfügung die bisherigen Jagdeinschränkungen.
Verkleinerte Abstandsflächen und neue Verwertungsmöglichkeiten
Die sogenannten weißen Zonen an den Bundesstraßen 26 und 38 sowie an der A5 sind mittlerweile vollständig eingezäunt und dienen als wildschweinfreie Gebiete. Deshalb können Drück- und Erntejagden künftig näher an diese Zonen heranrücken: Der Mindestabstand reduziert sich auf zwei Kilometer zur äußeren und drei Kilometer zur inneren Zaunlinie der weißen Zone.
Neu ist auch die Erlaubnis, erlegte Tiere nach negativer ASP-Blutprobe selbst zu verwerten, statt die bisherige Abschussprämie von 200 Euro zu nehmen. Die Verwendung muss sich auf den eigenen Haushalt beschränken oder in einem zertifizierten Betrieb erfolgen.
Anmeldung von Drückjagden beim Veterinäramt unter www.ladadi.de/asp oder per E-Mail veterinaeramt@ladadi.de sowie 06152/881-1820 erforderlich.
Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 8. Januar 2026.
31.07., 12:00
Das Kabinett Nordrhein-Westfalens hat die Ingenieurwissenschaftlerin Elke Reichert zur neuen Präsidentin des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz berufen.
Die 56-jährige Reichert wird ihr Amt am 1. Februar 2024 antreten. Sie folgt auf Dr. Sibylle Pawlowski, die ins Bundesumweltministerium wechselte.
Reichert war bislang Leiterin des Dezernats "Umwelt, Mobilität und Bau" beim Rheinisch-Bergischen Kreis. Ihre berufliche Laufbahn umfasst Tätigkeiten bei der Stadt Mönchengladbach als Leiterin der Abteilung "Wasser, Abwasser" sowie beim Rheinisch-Bergischen Kreis als Leiterin des Amts für Umweltschutz. Nach einem Studium des Bauingenieurwesens an der Technischen Universität Darmstadt spezialisierte sie sich auf Siedlungswasserwirtschaft sowie Straßen- und Verkehrswesen.
Das LANUV ist eine technisch-wissenschaftliche Fachbehörde mit etwa 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an insgesamt 15 Dienststellen. Hauptstandorte befinden sich in Recklinghausen, Essen und Duisburg. Die Behörde ist unter anderem für Naturschutz, Gewässerschutz, Luftreinhaltung, Bodenschutz und Tierschutz zuständig.
Quelle: Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW, Mitteilung vom 20. Dezember 2023.