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30.08., 12:30

Jobcenter veranstaltet Unternehmertag in Dieburg

Das Jobcenter des Landkreises Darmstadt-Dieburg hat am 1. April einen Unternehmertag organisiert, bei dem Arbeitssuchende und lokale Arbeitgeber direkt miteinander ins Gespräch kamen.

Beim Unternehmertag in Dieburg trafen Arbeitssuchende auf Vertreter verschiedener Branchen. Nach kurzen Unternehmensvorstellungen folgte eine offene Austauschrunde, in der Fragen gestellt und Kontakte geknüpft werden konnten.

Vielfältiges Angebot an Branchen

Teilnehmende Unternehmen stammten aus unterschiedlichen Bereichen: Ein McDonald's-Standort informierte über Arbeitszeitmodelle und Entwicklungschancen und beschäftigt nach eigenen Angaben rund 140 Mitarbeitende aus über 30 Nationen. Die Atent personal GmbH stellte ihr Dienstleistungsangebot vor, unter anderem mit Einsätzen im medizinischen und pflegerischen Bereich. Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. präsentierte Perspektiven im sozialen Sektor, und der Leiter des Jobcenters, Roman Gebhardt, erläuterte den Bewerbungsprozess bei der Kreisverwaltung.

Nach Darstellung der Dezernentin für Soziales und Jugend, Christel Sprößler, ermöglicht das Format Begegnungen auf Augenhöhe, die sowohl Chancen auf Beschäftigung eröffnen als auch gegenseitiges Verständnis stärken sollen.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 2. April 2026.

30.08., 01:30

Unternehmertag in Otzberg bringt Arbeitssuchende und Betriebe zusammen

Im Regionalprojekt "Ich lebe und arbeite in Otzberg 3" haben sich Arbeitssuchende und lokale Unternehmen zu einem Austausch getroffen.

Die Kreisagentur für Beschäftigung (KfB) und die Gemeinde Otzberg haben einen Unternehmertag organisiert, um Arbeitssuchende direkt mit regionalen Arbeitgebern ins Gespräch zu bringen. Die Veranstaltung fand im Rathaus Lengfeld statt.

An dem seit August 2025 laufenden Projekt nehmen derzeit 15 Personen teil – neun Frauen und sechs Männer. Die meisten verfügen über Ausbildungen, Studienabschlüsse oder einschlägige Berufserfahrung. Zwei Teilnehmende konnten bereits in Arbeit vermittelt werden, zwei weitere absolvieren Weiterbildungsmaßnahmen.

Vertreter lokaler Unternehmen wie des Kursana Domizil Otzberg nutzte die Gelegenheit zum direkten Austausch. Christel Sprößler, Kreisbeigeordnete des Landkreises Darmstadt-Dieburg, betont: "Unser Ziel ist es, den Menschen dort berufliche Perspektiven zu eröffnen, wo sie leben."

Bilanz des Regionalprojekts

Das Projekt "Ich lebe und arbeite in…" wird seit 2008 in den Kreiskommunen durchgeführt. Nach Angaben der Kreisverwaltung finden 30 bis 35 Prozent der Teilnehmenden während oder nach dem Projekt Arbeit, weitere 20 Prozent nehmen an Weiterbildungen teil oder engagieren sich ehrenamtlich. In 17 Jahren haben mehr als 600 Teilnehmende eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gefunden. Das Projekt in Otzberg läuft bis Anfang März 2026.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 3. Februar 2026.

28.08., 12:30

OrthoCentrum Jugenheim nutzt seit 25 Jahren Robotik bei Gelenkoperationen

Das Jugenheim ansässige OrthoCentrum setzt als einzige Klinik in Deutschland drei Robotersysteme zur Unterstützung bei Kniegelenk-Operationen ein — eine Entwicklung, die vor einem Vierteljahrhundert begann.

Das OrthoCentrum Jugenheim (OCJ) konzentriert sich auf Gelenkersatzoperationen an Knie, Hüfte und Schulter. Pro Jahr werden dort etwa 1.300 künstliche Hüft- und Kniegelenke eingesetzt. Ein Alleinstellungsmerkmal ist der Einsatz von drei Robotersystemen speziell zur Unterstützung von Kniegelenk-Operationen — weltweit nur wenige Häuser verfügen über diese Ausstattung.

Entwicklung über 25 Jahre
Die Robotik-Nutzung begann in den frühen 2000er Jahren mit navigationsgestützten Techniken, die sich später zur robotergestützten Chirurgie entwickelten. Der damalige Chefarzt Dr. Hanns-Edgar Hoffart entschied sich für die Teilnahme als Hospitationsklinik. Weitere solche Zentren waren in Bad Gandersheim und Wien. Vom ersten System "Galileo" bis zu den heute eingesetzten drei "Cori"-Geräten von Smith + Nephew hat sich die Technologie kontinuierlich weiterentwickelt.

Die Roboter-Assistenz ermöglicht präzisere, kleinere Schnitte, belastet Gewebe und Muskeln weniger und soll zu schnellerer Heilung und reduzierten Schmerzen beitragen. Entscheidend: Der Operateur behält vollständige Kontrolle — der Roboter ist ein hochpräzises Assistenzsystem, keine autonome Maschine. Die Bedienung erfolgt heute über ein Tablet im OP, das 3-D-Modell des Kniegelenks wird direkt während der Operation erzeugt, ohne vorheriges CT.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 17. Juli 2026.

28.08., 02:30

Seeheim-Jugenheim: Förderung für private Sanierungs- und Umbauvorhaben

Privateigentümer in Seeheim-Jugenheim können bis März 2027 Fördermittel aus dem hessischen Dorfentwicklungsprogramm für Sanierungen und Umbauten beantragen.

Immobilieneigentümer, deren Objekte im definierten Fördergebiet der Gemeinde liegen, haben Anspruch auf Zuschüsse für verschiedene Baumaßnahmen. Gefördert werden unter anderem Sanierungen und Modernisierungen von Wohngebäuden, die Umwandlung ehemaliger landwirtschaftlicher oder gewerblicher Gebäude zu Wohnraum sowie Energieeffizienzmaßnahmen. Auch die ökologische Gestaltung von Hof- und Freiflächen ist förderfähig — vorausgesetzt, die Vorhaben passen sich ins Ortsbild ein und wahren den historischen Charakter.

Fördersätze und Höchstbeträge

Die Förderquote für private Antragsteller beträgt in der Regel 35 Prozent der Nettokosten, maximal 45.000 Euro je Vorhaben. Für Einzelkulturdenkmäler sind bis zu 60.000 Euro möglich. Bei der Umnutzung ehemaliger Wirtschaftsgebäude zur Schaffung von bis zu drei Wohneinheiten können bis zu 200.000 Euro gewährt werden. Maßnahmen dürfen erst nach schriftlichem Zuwendungsbescheid begonnen werden.

Beratung bieten Ursula Brechel (06151 / 881-2111) und der beauftragte Architekt Rohleder (06151 / 5994984) an. Kostenloses, unverbindliches Vorgespräch möglich.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 11. Februar 2026.

28.08., 02:30

Darmstadt und Landkreis einigen sich auf gemeinsames Wirtschaftsleitbild

Unternehmerverband, Gewerkschaften, Stadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg haben ein überarbeitetes Leitbild zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region vorgestellt.

Der Unternehmerverband Südhessen, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Südhessen, die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg haben am 10. März die Fortschreibung ihres industrie- und wirtschaftspolitischen Leitbildes "Die Region des Möglichmachens" präsentiert. Das Papier verbindet nach Angaben der Partner wirtschaftliche Leistung mit sozialer Ausgewogenheit und ökologischer Nachhaltigkeit.

Der Unternehmerverband setzt dabei auf Wettbewerbsfähigkeit und Innovation. Geschäftsführer Dirk Widuch betont: "Unsere Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen – von der digitalen Transformation bis zur Dekarbonisierung der Industrie." Notwendig seien gute Rahmenbedingungen und eine enge Kooperation mit Wissenschaft und Start-ups.

Aus Sicht des DGB ist entscheidend, dass wirtschaftlicher Wandel zusammen mit den Beschäftigten gestaltet wird. Jens Liedtke, Regionsgeschäftsführer des DGB Südhessen, unterstreicht: "Transformation kann nur gelingen, wenn sie sozial gerecht gestaltet wird." Der Gewerkschaftsbund hebt Weiterbildung und duale Ausbildung hervor.

Oberbürgermeister Hanno Benz sieht das Leitbild als Schritt zur Stärkung als Innovations- und Technologiestandort. Landrat Klaus Peter Schellhaas ergänzt, dass Herausforderungen wie Klimawandel und Fachkräftemangel nur gemeinsam bewältigt werden könnten.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 11. März 2026.

28.08., 02:30

Spezialklinik Jugenheim spart mit neuem OP-System CO2 ein

Die Spezialklinik in Jugenheim hat seit Januar 2024 knapp 6,8 Tonnen CO2 durch ein wiederverwendbares Spül- und Saugsystem eingespart und wurde dafür vom Hersteller ausgezeichnet.

Die Spezialklinik in Jugenheim, ein Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung, nutzt seit Januar 2024 ein neuartiges Spül- und Saugsystem namens "BlueLavage". Das Gerät wird bei Operationen zum Entfernen organischer Rückstände in der Wundfläche eingesetzt. Statt nach wenigen Minuten als Elektroschrott entsorgt zu werden, ist die Antriebseinheit nun wiederverwendbar und wird erst nach mehreren hundert Einsätzen ausgetauscht.

Bilanz nach anderthalb Jahren
Die Bilanz fällt beeindruckend aus: 6,8 Tonnen CO2-Einsparung, 784 Kilogramm Elektroschrott vermieden und etwa 12.800 AA-Batterien nicht entsorgt. In Jugenheim werden jährlich etwa 1.300 neue Knie- und Hüftgelenke eingesetzt, was das hohe Einsparvolumen erklärt. Der Hersteller UTK Solution GmbH zeichnete die Klinik als erste Einrichtung in Deutschland mit einer "Auszeichnung für Nachhaltigkeit" aus.

Neben der Umweltbilanz bietet das System weitere Vorteile: Das Gerät wird komplett in Lüdenscheid gefertigt, was kürzere Transportwege bedeutet. Zudem wird das Material recycelt. "Für uns ist es eine Win-Win-Situation", erklärt Pelin Meyer, Betriebsleiterin der Kreiskliniken. Das System fördere die Patientensicherheit durch einfache Handhabung und reduziere gleichzeitig das Müllaufkommen.

Quelle: Pressestelle Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 18. Juni 2026

28.08., 02:30

Jobmesse im LOOP5 Weiterstadt am 19. November

Die Kreisagentur für Beschäftigung richtet am 19. November erneut eine große Jobmesse im Einkaufszentrum LOOP5 aus – mit kostenlosen Einlass und Shuttle-Bussen aus Darmstadt.

Im LOOP5 in Weiterstadt findet am Donnerstag, 19. November, von 10 bis 16 Uhr eine Jobmesse statt. Unternehmen präsentieren offene Stellen direkt vor Ort. Ein Besuch ist ohne Anmeldung oder Eintritt möglich.

Bei der ersten Auflage 2025 kamen etwa 1500 Jobinteressierte. Das Angebot richtet sich an rund 4000 Kundinnen und Kunden des Jobcenters Darmstadt-Dieburg sowie an Personen aus den Jobcentern Offenbach, Groß-Gerau, Odenwald, Bergstraße und Darmstadt. Auch alle anderen, die sich beruflich neu orientieren möchten, sind willkommen.

Breites Branchenspektrum und Unterstützung

Vertreten sind Unternehmen aus Handwerk, Dienstleistung, Industrie und Handel. Im LOOP5 selbst nehmen Mietpartner des Centers mit eigenen Ständen teil. In der Food Lounge sind Impulsvorträge geplant. Mitarbeiter des Jobcenters beraten zu Bewerbungen und Vermittlung. Kostenlose Shuttle-Busse fahren vom Luisenplatz in Darmstadt nach Weiterstadt.

Unternehmen, die sich noch anmelden möchten, können sich unter 06151 / 881-5044 oder per E-Mail an Arbeitsmarkt@ladadi.de an den Arbeitgeberservice wenden.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 6. Mai 2026.

28.08., 01:30

Landrat Schellhaas besucht Stahlverarbeiter Donges Steeltec in Darmstadt

Landrat Klaus Peter Schellhaas hat sich in den Produktionshallen von Donges Steeltec über die Stahlverarbeitung und die Großprojekte des Unternehmens informiert.

Donges Steeltec verarbeitet monatlich etwa 1700 Tonnen Stahl in fünf Produktionshallen auf knapp 35.000 Quadratmetern überdachter Fläche. Etwa 180 Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Der Technische Leiter Dr. Aaron von der Heyden erläuterte dem Landrat, dass der Produktionsprozess von der Abstrahlanlage bis zur Montage weitgehend Handarbeit ist.

Großprojekte in der Region und bundesweit

Das Darmstädter Traditionsunternehmen hat mehrere bekannte Projekte realisiert: die neue Haupttribüne des Merck-Stadions am Böllenfalltor, die Fuß- und Radwegbrücke über die Rheinstraße sowie die Brücke am Dornheimer Weg in Darmstadt. Zu den überregionalen Projekten zählen die Bügelgebäude am Berliner Hauptbahnhof, die Rheinbrücke bei Wesel und das Porsche-Museum in Stuttgart. Auch der Starttisch der Ariane-6-Rakete für den europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guyana stammt von Donges.

Der Besuch des Landrats fand auf Einladung des Unternehmens statt und war mit der Fortschreibung des gemeinsamen industrie- und wirtschaftspolitischen Leitbildes des Unternehmerbands Südhessen, des Deutschen Gewerkschaftsbunds Südhessen, der Stadt Darmstadt und des Landkreis Darmstadt-Dieburg verbunden. Geschäftsführer Dr. Wolf Cornelius und von der Heyden lobten die schnelle und unkomplizierte Abwicklung von Genehmigungen für Schwertransporte durch den Landkreis.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 1. Juni 2026.

28.08., 01:30

Studie: Gesundheitseinrichtungen im Kreis Darmstadt-Dieburg schaffen Wohlstand

Eine Analyse des WifOR Institutes dokumentiert erstmals die wirtschaftlichen Effekte der Kreis-Kliniken, Pflegeheime und Medizinischen Versorgungszentren im Landkreis Darmstadt-Dieburg.

Das WifOR Institut aus Darmstadt hat im Auftrag des Landkreises Darmstadt-Dieburg und der Sparkasse Darmstadt und Dieburg eine Studie zu den volkswirtschaftlichen Effekten der Gesundheitseinrichtungen in der Region erstellt. Nach eigenen Angaben des Institutes handelt es sich um die erste derartige Untersuchung in Deutschland. Die Ergebnisse wurden Mitte Januar im Kreishaus Kranichstein vorgestellt.

Wirtschaftliche Bedeutung
Untersucht wurden das Krankenhaus Groß-Umstadt, die Spezialklinik Jugenheim, fünf Pflegeheime der Seniorendienstleistungs gGmbH Gersprenz sowie sieben Medizinische Versorgungszentren. Im Jahr 2023 erwirtschafteten diese Einrichtungen eine Bruttowertschöpfung von knapp 80,76 Millionen Euro bei 1539 Beschäftigten. Hochgerechnet auf Bundesebene entspricht dies 158,62 Millionen Euro und 2386 Arbeitsplätzen. Jeder direkt schaffende Arbeitsplatz unterstützte durchschnittlich 0,55 weitere Jobs. Gezahlte Löhne und Gehälter beliefen sich 2023 auf 78,26 Millionen Euro; die Beschäftigten wohnen überwiegend in der Region.

Nach der Studie löste jeder investierte Euro Förderung oder Zuschuss (2023: 18,71 Millionen Euro) eine direkte regionale Wertschöpfung von 4,32 Euro aus. Fiskalische Gesamteffekte betrugen 52,24 Millionen Euro.

Landrat Klaus Peter Schellhaas hofft, dass die Analyse eine politische Debatte anstößt, die Gesundheitseinrichtungen nicht nur als Kostenfaktor, sondern als strategische Investition zu betrachten.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 16. Januar 2026.

28.08., 01:30

Landespreis für Inklusion im Arbeitsleben: Bewerbungen gestartet

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg ruft Unternehmen zur Bewerbung für den Hessischen Landespreis für Inklusion im Arbeitsleben 2026 auf.

Mit dem Preis werden Betriebe und Institutionen ausgezeichnet, die sich durch vorbildliche Maßnahmen zur Beschäftigung, Ausbildung und Integration von Menschen mit Behinderungen hervorgetan haben. Die Auszeichnung macht gelungene Beispiele inklusiver Unternehmens- und Personalpolitik in Hessen sichtbar.

Bewerbungen können online über das Bewerbungsformular auf der Website des Hessischen Sozialministeriums eingereicht werden. Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen sind unter https://soziales.hessen.de/preise-und-ehrungen/landespreis-fuer-inklusion-im-arbeitsleben verfügbar.

Bei Rückfragen zur Bewerbung können sich Interessierte an das Hessische Sozialministerium wenden: Telefon 0611/3219-3220, E-Mail landespreis-beschaeftigung@hsm.hessen.de.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 10. Februar 2026.

28.08., 01:30

Landkreis berät Unternehmen zur Beschäftigung von Fachkräften aus Drittstaaten

Die Ausländerbehörde und die Kreisagentur für Beschäftigung des Landkreises Darmstadt-Dieburg haben Firmen im Loop5 informiert, wie sie Arbeitnehmer von außerhalb der EU einstellen können.

Im Mai haben sich 16 Firmen und Organisationen aus verschiedenen Branchen von der Ausländerbehörde und der Kreisagentur für Beschäftigung (KfB) beraten lassen. Themen waren Aufenthaltstitel, das beschleunigte Fachkräfteverfahren, die Blue Card und die Anerkennung von Qualifizierungen.

Menschen aus Staaten außerhalb der EU, des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz benötigen in der Regel ein Visum und eine Arbeitserlaubnis, um in Deutschland zu arbeiten. Die Regelungen sind komplex. Daher bereitete der Arbeitgeberservice der KfB die Termine vor und ermöglichte eine spezialisierte Beratung für kleinere und mittlere Betriebe.

Die beratenen Unternehmen kamen aus Gastronomie, Pflege, produzierendem Gewerbe, Handwerk und Industrie. Auch die Industrie- und Handelskammer Rhein Main Neckar nahm teil. Ein weiterer Vortrag für Unternehmen ist für den 19. November geplant – als Teil einer Jobmesse im Loop5. Interessierte können sich an den Arbeitgeberservice unter 06151/881-5044 oder arbeitsmarkt@ladadi.de wenden.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 26. Mai 2026.

28.08., 01:30

Landkreis fördert Wohnhaussanierungen in Mühltal mit über 124.000 Euro

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg unterstützt zwei Bauprojekte in Mühltal: die Umwandlung einer Scheune in Nieder-Ramstadt und die Sanierung eines leerstehenden Wohnhauses in Frankenhausen.

Vize-Landrat Lutz Köhler hat zwei Förderbescheide für Wohnbauprojekte in Mühltal übergeben. Die Mittel stammen aus dem Dorf- und Regionalentwicklungsprogramm des Kreises.

In Nieder-Ramstadt erhält ein Ehepaar 79.331 Euro für den Umbau einer Scheune aus dem 19. Jahrhundert zu einem Wohnhaus. Die Scheune gehört zu einer ehemaligen vierseitigen Hofreite im Bereich einer denkmalgeschützten Gesamtanlage. Die Förderung deckt Dacherneuerung, Fenster und Haustür, Innenausbau sowie Haustechnik ab.

In Frankenhausen werden 45.000 Euro für die Sanierung eines um 1900 erbauten, leerstehenden Wohnhauses vergeben. Das Gebäude am Ortseingang hat laut Landkreis einen hohen Sanierungsstau. Die Mittel fließen in Fassadensanierung, Dämmung, Deckenarbeiten und Bodenbeläge.

Mühltal ist seit 2019 Förderschwerpunkt der Dorfentwicklung. Bislang wurden dort 21 private Maßnahmen mit knapp 700.000 Euro unterstützt. Weitere Anträge sind willkommen; Informationen gibt es unter 06151/881-2110 oder Dere@ladadi.de.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 4. März 2026.

28.08., 01:30

Landkreis Darmstadt-Dieburg erweitert Beratung für Unternehmen zu Arbeitnehmern aus Nicht-EU-Ländern

Der Landkreis bietet im Mai wieder Beratungstermine für Firmen an, die Fachkräfte aus Drittstaaten beschäftigen oder einstellen möchten – neu dabei ist die Kreisagentur für Beschäftigung.

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg lädt Unternehmen zu drei Beratungstagen ein: am 18., 22. und 28. Mai jeweils von 9 bis 16 Uhr in den Räumen von LaDaDi im Loop5. Das Angebot richtet sich an Arbeitgeber, die Arbeitnehmer aus Nicht-EU-Ländern beschäftigen oder einstellen möchten.

Neu in diesem Jahr ist die Beteiligung der Kreisagentur für Beschäftigung (KfB). Sie wird Fragen zu Arbeitsvermittlung und finanziellen Förderungen beantworten. Nach Angaben von Bojan Petkovic, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Ausländerwesen, erhalten die KfB-Mitarbeiter häufig Anfragen zu Ausländerrecht, Behördenprozessen und Beschäftigungserlaubnissen. Durch die gemeinsame Beratung sollen diese Fragen nun umfassender geklärt werden.

Erfahrungen aus 2025

Im vergangenen Jahr hatten zehn Unternehmen an der Beratung teilgenommen. Ihre Fragen betrafen unter anderem die richtige Vorgehensweise bei der Anstellung ausländischer Arbeitnehmer, Nebenbestimmungen in Beschäftigungserlaubnissen und ausländerrechtliche Pflichten bei Kündigungen. Auch das neue beschleunigte Fachkräfteverfahren soll den Unternehmen erläutert werden.

Interessierte Arbeitgeber können sich beim Arbeitgeberservice der KfB unter 06151/881-5044 oder arbeitsmarkt@ladadi.de anmelden. Für die zweite Jahreshälfte sind weitere Termine geplant.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 20. März 2026.

28.08., 01:30

Kunststoffstrasse lädt zur fünften Themenwoche ein

Vom 5. bis 13. September 2026 präsentiert die Kunststoffstrasse im Landkreis Darmstadt-Dieburg ihre Geschichte und Zukunft unter dem Motto "Auf dem Weg in die Moderne".

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg ist seit mehr als 150 Jahren ein bedeutender Standort für Kunststoffherstellung und -verarbeitung. Museen und Unternehmen dokumentieren diese Entwicklung – von der manuellen Schildpattverarbeitung bis zu modernen, digital gesteuerten Fertigungsprozessen.

Programm mit Betriebsbesichtigungen und Vorträgen

Die fünfte Woche der Kunststoffstrasse findet im Rahmen der Tage der Industriekultur Rhein-Main statt. Das Programm umfasst Betriebsbesichtigungen, Ausstellungen, Vorträge und Präsentationen. Besucher können mit Unternehmern, Fachleuten und Experten ins Gespräch kommen und die Veränderungen in Produktion, Materialien und Arbeitswelt nachvollziehen. Ein Schwerpunkt liegt auf nachhaltiger Produktion und technologischer Transformation.

Landrat Klaus Peter Schellhaas betont: "Die Kunststoffindustrie hat die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landkreises über Generationen hinweg entscheidend geprägt und ist bis heute ein wichtiger Innovationsmotor."

Die Eröffnung findet am Samstag, 5. September 2026, um 11 Uhr im Museum Ober-Ramstadt statt. Für Betriebsbesichtigungen ist eine Anmeldung erforderlich – per E-Mail an wirtschaft@ladadi.de oder unter 06151 881-1016. Das komplette Veranstaltungsprogramm ist online verfügbar.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 7. Juli 2026.

28.08., 01:30

Jobmesse in Frankfurt: 719 Menschen aus Darmstadt-Dieburg nutzen Chancen in der Pflege

Die Kreisagentur für Beschäftigung des Landkreises Darmstadt-Dieburg hat an der Jobmesse Rhein-Main teilgenommen, auf der über 20 Unternehmen Stellen im Pflegebereich anboten.

An der von Pro Arbeit des Kreises Offenbach organisierten Jobmesse in Frankfurt nahm die Kreisagentur für Beschäftigung (KfB) Darmstadt-Dieburg erneut teil. Schwerpunkt der Veranstaltung war diesmal das Arbeiten in der Pflege.

Mehr als 20 Unternehmen präsentierten offene Stellen und ihre Berufsbilder. Auf dem Programm standen Live-Vorführungen, Beratungen zu Ausbildungsprofilen in Pflegeeinrichtungen sowie Informationen zur neuen generalistischen Pflegeausbildung. Auch kompetenzorientiertes Arbeiten in der Pflege, der Weg vom Schulabschluss zum Berufseinstieg und Bewerbungstipps wurden behandelt. Menschen mit ausländischen Qualifikationen erhielten Hinweise zu Nachqualifizierungsangeboten.

719 Kunden der KfB Darmstadt-Dieburg besuchten die Messe – das entspricht etwa 20 Prozent der eingeladenen Teilnehmenden. Das Jobcenter übernahm ihre Fahrtkosten nach Frankfurt. Der Arbeitgeberservice der Kreisagentur war mit mehreren Mitarbeitern vor Ort, um Besucher zu beraten. Auch das Beratungsteam Pflegeausbildung des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben beantwortete Fragen zur Pflegeausbildung.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 18. Mai 2026.

28.08., 01:30

Landkreis Darmstadt-Dieburg fördert Kleinprojekte – Anträge bis 15. Februar

Die Lokale Aktionsgruppe Darmstadt-Dieburg vergibt 2026 wieder Fördermittel für Kleinprojekte von Vereinen, Initiativen und Privatpersonen.

Kommunale Träger, Organisationen, Vereine und Privatpersonen aus dem Fördergebiet können ab sofort Anträge für Kleinprojekte einreichen. Förderfähig sind Projekte, die innerhalb weniger Monate umsetzbar sind und zwischen 1.000 und 20.000 Euro kosten. Antragsschluss ist der 15. Februar 2026.

Das Regionalbudget unterstützt besonders Vorhaben, die das Vereinsleben stärken, generationenübergreifende Treffpunkte schaffen oder Kultur- und Freizeitangebote erweitern. Auch außerschulische Bildung, nachhaltiges Konsumverhalten und die touristische Entwicklung der Region sind Förderschwerpunkte. Im Vorjahr wurden 15 Kleinprojekte gefördert.

Antragstellung und Beratung

Der Projektbogen steht auf der Website www.region-darmstadt-dieburg.de/aktuelles/foerderaufruf/ zum Download bereit. Beratung geben Sabine Oehme und Isabell Kerschke von dem Regionalmanagement unter 06151/881-2067, -2063 oder regionalmanagement@darmstadt-dieburg.de.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 5. Januar 2026.

28.08., 01:30

Landkreis Darmstadt-Dieburg: Wie Landwirte von EU-, Bundes- und Landesförderung profitieren

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg ist Genehmigungsbehörde für Agrarförderung – von Einkommensgrundstützung bis zu Investitionszuschüssen.

Etwa 800 Landwirte aus dem Dienstbezirk des Landkreises (Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau und Stadt Darmstadt) erhalten derzeit Mittel aus EU-, Bundes- und Landesförderung. Die Mittel selbst kommen nicht vom Landkreis, doch dieser entscheidet als Genehmigungsbehörde, was bewilligt wird, und trägt die Verantwortung für diese Entscheidungen.

Zwei Säulen der Förderung
Die Förderungen basieren auf der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU. Die erste Säule umfasst eine Einkommensgrundstützung pro Hektar sowie eine Umverteilungsprämie für die ersten 60 Hektare, um Familienbetriebe zu unterstützen. Zudem gibt es eine Förderung für Junglandwirte zur Unterstützung von Generationswechseln.
Zusätzlich können Betriebe freiwillig Ökoregeln umsetzen – etwa Blühflächen, Brachland, Verzicht auf chemischen Pflanzenschutz oder Agroforstsysteme. Die Abteilung Landwirtschaft des Landkreises berät dabei. Die zweite Säule ermöglicht mehrjährige Projekte wie ökologischen Landbau.

Kontrolle und Investitionen
Zahlungen sind an Anforderungen an die Betriebsführung gekoppelt. Der Landkreis überprüft die Einhaltung teilweise mit Satellitenbildern und KI-Auswertung; Verstöße führen zu Zahlungskürzungen. Investitionen wie mobile Legehennenställe oder Schlacht- und Verarbeitungsräume werden mit bis zu 40 Prozent gefördert, sofern ein erkennbarer Mehrwert besteht.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 20. Juli 2026.

27.08., 12:30

Ministerin Neubaur besucht Zukunftsprojekte im Rheinischen Revier

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur hat drei Innovationsprojekte in der Region besucht, die Arbeitsplätze in Halbleiter-, Papier- und Textilfertigung schaffen sollen.

Ministerin Mona Neubaur hat sich am Donnerstag, 27. August, drei Vorzeigeprojekte im Rheinischen Revier angesehen: die Halbleiter-Schmiede Element 3-5 GmbH in Baesweiler, die Modellfabrik Papier in Düren und die Textilfabrik 7.0 in Mönchengladbach.

Halbleiterproduktion mit niedrigerem Energiebedarf
Bei Element 3-5 wird ein neues Produktionsverfahren für Verbindungshalbleiter eingesetzt. Das sogenannte Niedertemperaturverfahren benötigt etwa 300 Grad Celsius statt über 1.000 Grad und spart damit erheblich Energie. Zudem werden weniger giftige Gase freigesetzt. Durch die Ansiedlung weiterer Unternehmen könnten mehrere hundert Arbeitsplätze entstehen.

Nachhaltigere Papierproduktion
Die Modellfabrik Papier in Düren vereint Wissenschaft und Industrie, um die Papierproduktion energieeffizienter und klimafreundlicher zu gestalten. An dem Projekt arbeiten 17 führende Unternehmen sowie mehrere Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammen. Bis 2045 soll der Energiebedarf um 80 Prozent sinken. Der Betrieb der Modellfabrik schafft rund 30 neue Arbeitsplätze vor Ort und trägt dazu bei, etwa 10.000 Arbeitsplätze im rheinischen Papiercluster langfristig zu sichern.

Intelligente Textilien und klimaneutrale Produktion
Die Textilfabrik 7.0 in Mönchengladbach entwickelt Technologien für eine klimaneutrale und kreislaufwirtschaftliche Textilfertigung. Im geplanten T7-Park können Textil- und Bekleidungshersteller unter klimaneutralen Bedingungen produzieren. Bis zu 3.000 Arbeitsplätze sollen dort langfristig entstehen.

Bund und Land unterstützen den Strukturwandel des Rheinischen Reviers mit mehr als 14,8 Milliarden Euro. Bislang sind 818 Projekte mit einem Fördervolumen von etwa 3,3 Milliarden Euro bewilligt.

Quelle: Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie Nordrhein-Westfalen, Mitteilung vom 27. August 2026

04.08., 02:30

Kunststoffstraße lädt zur fünften Themenwoche ein

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg veranstaltet vom 5. bis 13. September 2026 die fünfte Woche der Kunststoffstraße unter dem Motto "Auf dem Weg in die Moderne".

Museen und Unternehmen der Region präsentieren während der Veranstaltung die Entwicklung der Kunststoffindustrie. Das Programm umfasst Betriebsbesichtigungen, Ausstellungen, Vorträge und Präsentationen. Besucher haben Gelegenheit, mit Unternehmern und Fachleuten zu sprechen und die Veränderung von Produktion, Materialien und Arbeitswelt nachzuvollziehen.

Im Mittelpunkt stehen Geschichte des Werkstoffs sowie aktuelle Themen wie nachhaltige Produktion, Ressourcenschonung und technologische Transformation. Landrat Klaus Peter Schellhaas betont: "Die Kunststoffindustrie hat die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landkreises über Generationen hinweg entscheidend geprägt und ist bis heute ein wichtiger Innovationsmotor."

Die Veranstaltungsreihe ist Teil der Tage der Industriekultur Rhein-Main. Die Eröffnung findet am Samstag, 5. September, um 11 Uhr im Museum Ober-Ramstadt statt. Für Betriebsbesichtigungen ist eine Anmeldung erforderlich unter wirtschaft@ladadi.de oder 06151 881-1016. Eine Übersicht aller Veranstaltungen ist auf kunststoffstrasse.info verfügbar.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 7. Juli 2026.

31.07., 12:00

Landkreis berät Unternehmen zur Beschäftigung von Fachkräften aus Drittstaaten

Die Ausländerbehörde und die Kreisagentur für Beschäftigung des Landkreises Darmstadt-Dieburg haben Unternehmen zu rechtlichen Fragen bei der Einstellung von Arbeitnehmern aus Nicht-EU-Staaten informiert.

Im Mai fanden im Loop5 Beratungstermine für Betriebe statt, die Mitarbeiter aus Drittstaaten – also von außerhalb der EU, des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz – beschäftigen oder einstellen möchten. Insgesamt 16 Firmen und Organisationen nahmen teil, darunter Pflegeeinrichtungen, gastronomische Betriebe, Handwerksbetriebe und die Industrie- und Handelskammer Rhein Main Neckar.

Themen der Beratungen waren Aufenthaltstitel, das beschleunigte Fachkräfteverfahren, die Blue Card, Anerkennung von Qualifizierungen und Familiennachzug. Die Ausländerbehörde und der Arbeitgeberservice der Kreisagentur für Beschäftigung (KfB) arbeiteten dabei zusammen. Nach Aussage der stellvertretenden Leitung des Fachbereichs Ausländerwesen erhalten die KfB-Vermittler regelmäßig Anfragen zu Ausländerrecht und Beschäftigungserlaubnissen.

Weiterer Termin geplant

Für den 19. November ist ein Vortrag zum Thema als Teil der Jobmesse im Loop5 angesetzt. Interessierte Unternehmen können sich bei der Kreisagentur für Beschäftigung unter 06151/881-5044 oder arbeitsmarkt@ladadi.de anmelden.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 26. Mai 2026.

31.07., 12:00

Jobmesse im LOOP5 Weiterstadt findet erneut statt

Die Kreisagentur für Beschäftigung veranstaltet am 19. November erneut eine große Jobmesse im Einkaufszentrum LOOP5 in Weiterstadt.

Nach dem erfolgreichen ersten Durchgang im Vorjahr lädt die Kreisagentur für Beschäftigung (KfB) Jobinteressierte und Arbeitgeber am Donnerstag, 19. November, von 10 bis 16 Uhr zur zweiten Jobmesse ins LOOP5 ein. Die Veranstaltung ist kostenfrei und ohne Anmeldung zugänglich.

2025 besuchten etwa 1500 Menschen die Jobmesse. Unternehmen verschiedener Branchen – vom Handwerk über Dienstleistungen bis zur Industrie – präsentieren ihre offenen Stellen. Neben Kunden des Jobcenters Darmstadt-Dieburg sind auch Interessierte aus den Landkreisen Offenbach, Groß-Gerau, Odenwald, Bergstraße und Darmstadt eingeladen.

Niedrigschwelliges Konzept

Das Bewerbungsverfahren ist bewusst unkompliziert gestaltet: Besucher können direkt mit Arbeitgebern sprechen, ohne formale Hürden oder Online-Verfahren. Mitarbeiter des Jobcenters bieten Beratung vor Ort an. In der Food Lounge sind zudem Impulsvorträge geplant. Kostenlose Shuttle-Busse fahren vom Luisenplatz in Darmstadt nach Weiterstadt. Unternehmen, die sich noch beteiligen möchten, können sich unter 06151/881-5044 oder per E-Mail an Arbeitsmarkt@ladadi.de anmelden.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 6. Mai 2026.

31.07., 12:00

Fördermittel für private Bauvorhaben in Seeheim-Jugenheim

Private Eigentümer in Seeheim-Jugenheim können im Rahmen des hessischen Dorfentwicklungsprogramms Zuschüsse für Sanierungs- und Umbaumaßnahmen beantragen.

Im Rahmen des hessischen Dorfentwicklungsprogramms werden private Eigentümerinnen und Eigentümer in Seeheim-Jugenheim bei verschiedenen Baumaßnahmen finanziell unterstützt. Ziel ist es, ländliche Räume als lebenswerte Wohn- und Lebensorte zu bewahren und weiterzuentwickeln.

Förderbare Maßnahmen und Zuschüsse

Gefördert werden umfassende Sanierungen und Modernisierungen von Wohngebäuden, die Umnutzung ehemaliger landwirtschaftlicher oder gewerblicher Gebäude zu Wohnraum sowie Energieeffizienzmaßnahmen. Auch die ökologische Gestaltung von Hof- und Freiflächen ist förderfähig, sofern sich die Vorhaben in das Ortsbild einfügen und dem historischen Charakter entsprechen. Die Förderung für private Antragstellende beträgt in der Regel 35 Prozent der Nettokosten, maximal 45.000 Euro pro Vorhaben. Bei Kulturdenkmälern sind bis zu 60.000 Euro möglich, bei Umnutzung ehemaliger Wirtschaftsgebäude zu bis zu drei Wohneinheiten bis zu 200.000 Euro.

Förderanträge können voraussichtlich noch bis zum 31. März 2027 eingereicht werden. Beratung bieten Ursula Brechel (06151/881-2111) und Architekt Rohleder (06151/5994984) an.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 11. Februar 2026.

31.07., 12:00

Hessischer Landespreis für Inklusion im Arbeitsleben 2026: Bewerbungen geöffnet

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg ruft Unternehmen auf, sich für den Hessischen Landespreis für Inklusion im Arbeitsleben 2026 zu bewerben.

Mit dem Landespreis werden Betriebe und Institutionen ausgezeichnet, die sich durch vorbildliche Maßnahmen zur Beschäftigung, Ausbildung und Integration von Menschen mit Behinderungen hervortun. Die Auszeichnung macht gelungene Beispiele inklusiver Unternehmens- und Personalpraxis in Hessen sichtbar und bietet den Preisträgern eine Plattform zur Präsentation ihrer Leistungen über die Region hinaus.

Interessierte Arbeitgeber können sich über ein Online-Bewerbungsformular bewerben. Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen stehen auf der Website des Hessischen Sozialministeriums zur Verfügung: https://soziales.hessen.de/preise-und-ehrungen/landespreis-fuer-inklusion-im-arbeitsleben

Für Rückfragen zur Bewerbung steht der Kontakt telefonisch unter 0611/3219-3220 oder per E-Mail unter landespreis-beschaeftigung@hsm.hessen.de zur Verfügung.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 10. Februar 2026.

31.07., 12:00

Förderaufruf für Kleinprojekte: Landkreis vergibt bis zu 20.000 Euro

Die Lokale Aktionsgruppe Darmstadt-Dieburg sucht Anträge für Kleinprojekte mit Förderausgaben zwischen 1.000 und 20.000 Euro.

Kommunale Träger, Organisationen, Vereine und Privatpersonen aus dem Fördergebiet können ab sofort Anträge für Kleinprojekte einreichen. Die Frist läuft bis zum 15. Februar 2026. Gefördert werden Projekte, die innerhalb weniger Monate umgesetzt werden können.

Das Regionalbudget unterstützt insbesondere Vorhaben, die das Vereinswesen stärken, generationenübergreifende Treffpunkte beleben oder Kultur- und Freizeitangebote ausbauen. Auch außerschulische Bildungsmaßnahmen und Projekte zur landtouristischen Entwicklung zählen zu den Förderzielen. Das Fördergebiet umfasst 15 Kreiskommunen von Alsbach-Hähnlein bis Seeheim-Jugenheim.

Im vergangenen Jahr wurden 15 Kleinprojekte durch das Regionalbudget finanziert. Der erforderliche Projektbogen kann auf der Website www.region-darmstadt-dieburg.de/aktuelles/foerderaufruf/ heruntergeladen werden. Beratung bieten die Regionalmanagerinnen Sabine Oehme und Isabell Kerschke unter 06151 / 881-2067 oder -2063 sowie per E-Mail unter regionalmanagement@darmstadt-dieburg.de.

Quelle: Pressestelle Landkreis Darmstadt-Dieburg, Mitteilung vom 5. Januar 2026.

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