KLARTEXTKonto
Ihre Region:

BlaulichtWiesbaden

26.08., 13:30

Polizeieinsatz in Wiesbaden: Mann in psychischen Ausnahmezustand und Gewerbeeinbrüche

Die Wiesbadener Polizei war am Dienstag und Mittwoch zu mehreren Einsätzen gerufen: ein 67-Jähriger befand sich in einer psychischen Krise, und unbekannte Täter brachen in Gewerberäume ein.

Am Dienstag, 25. August, gegen 14.50 Uhr, alarmierte die Rettungsleitstelle die Polizei zu einem Einsatz in der Geschwister-Scholl-Straße. Ein 67-Jähriger befand sich in seiner Wohnung offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand. Die Polizei traf vor Ort ein und konnte den Mann dazu bewegen, seine Wohnung friedlich zu verlassen. Er wurde anschließend in einer psychiatrischen Einrichtung vorgestellt.

Gewerbeeinbrüche in der Hellmundstraße

In den frühen Mittwochmorgenstunden zwischen 0.00 und 4.39 Uhr kam es in der Hellmundstraße zu zwei Einbruchsversuchen und einem vollendeten Einbruch. Unbekannte Täter versuchten, in zwei Geschäfte einzubrechen, scheiterten aber bei der Überwindung der verschlossenen Eingangstüren. Bei einem dritten Objekt gelang ihnen der Einstieg. Sie durchsuchten die Räume, entwendeten Bargeld und flüchteten. Eine Videokamera dokumentierte die Tat.

Nach Zeugenaussagen soll ein Täter einen dunklen Kapuzenpullover mit hellem Brust- und Armbereich, helle Handschuhe, eine helle Hose und helle Schuhe mit dunklem Nike-Emblem getragen haben. Sein Komplize war nach Aussage in hellem Kapuzenpullover, schwarzer Bauchtasche, hellen Handschuhen, heller Hose und hellen Schuhen unterwegs. Beide trugen Masken und führten eine Sporttasche mit sich.

Hinweise nimmt die Polizei Wiesbaden unter 0611-3452140 entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Westhessen, Pressestelle, Mitteilung vom 26. August 2026.

23.08., 12:30

Mehrere Schlägereien und Bedrohung in Wiesbaden

Die Wiesbadener Polizei ermittelt nach mehreren Gewaltvorfällen am Wochenende, darunter Schlägereien, eine Bedrohung mit Schusswaffe und einen Verkehrsunfall mit Verletzten.

In Wiesbaden sind am Freitag und Samstag mehrere Gewaltvorfälle gemeldet worden. Am Freitag kam es in der Hellmundstraße im Westend gegen 22:20 Uhr zu einer Schlägerei zwischen zwei Personen, bei der ein jüngerer Mann verletzt wurde. Der Täter flüchtete; beschrieben wird ein etwa 20 Jahre alter Mann mit korpulenter Figur und ohne Bart.

Am selben Freitag gegen 21:30 Uhr gerieten in der Bahnhofstraße ein 19-Jähriger und vier unbekannte Männer aneinander. Der 19-Jährige verteitigte sich mit Tierabwehrspray und meldete sich später bei der Bundespolizei.

Weitere Vorfälle am Samstag

In der Moritzstraße kam es um 02:40 Uhr zu einer Schlägerei: Ein 23-Jähriger trat gegen einen abgestellten PKW-Reifen, woraufhin etwa neun Personen einschritten. Zwei schlugen so heftig auf ihn und seinen Freund ein, dass einer kurzzeitig bewusstlos wurde. In der Wellritzstraße schlug ein etwa 15 bis 20 Jahre alter Mann unvermittelt eine 31-jährige Frau ins Gesicht und stieß einen Einkaufswagen gegen ihren Bauch.

Um 16:23 Uhr bedrohte ein unbekannter Mann einen 35-Jährigen an einer Bushaltestelle an der Schwalbacher Straße mit einer Schusswaffe. Der Täter wird als etwa 20 Jahre alt, 180 cm groß, mit osteuropäischem Aussehen und blonden Haaren beschrieben.

Am Samstag gegen 20:55 Uhr verursachte eine 26-jährige BMW-Fahrerin einen Verkehrsunfall an der Klarenthaler Straße, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden. Der Sachschaden beträgt etwa 107.000 Euro.

Hinweise nimmt die Polizei Wiesbaden unter 0611/345-0 entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Westhessen, Mitteilung vom 23.08.2026

19.08., 20:06

68-Jähriger aus Wiesbaden vermisst

Die Polizei sucht nach einem 68 Jahre alten Mann, der seit Samstagabend vermisst wird.

Der 68-jährige Micael Müller wird seit Samstagabend gegen 18:00 Uhr vermisst. Nach Angaben der Polizei ist er von schlanker Statur, etwa 166 Zentimeter groß und hat grau meliertes Haar sowie einen Vollbart. Er nutzt einen Rollator und seitlich angebrachte Krücken als Gehhilfen.

Müller ist orientierungslos und nur eingeschränkt gehfähig. Seine aktuelle Kleidung ist unbekannt. Die Polizei kann nicht ausschließen, dass sich der Vermisste in einer hilflosen Lage befindet.

Hinweise werden entgegengenommen
Informationen zum Aufenthaltsort nimmt das 1. Polizeirevier Wiesbaden unter Telefon (0611) 345-2140 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Westhessen, Mitteilung vom 16.08.2026

19.08., 20:06

23-Jährige aus Wiesbaden vermisst

Seit Montagabend wird eine 23-jährige Frau aus Wiesbaden vermisst. Sie verließ einen Spielplatz in Erbenheim und ist aufgrund einer Beeinträchtigung möglicherweise desorientiert.

Vivien Michelle Bischoff wird seit Montag, 17. August, gegen 20:45 Uhr vermisst. Sie verließ einen Spielplatz in der Emil-Krag-Straße in Wiesbaden Erbenheim in unbekannte Richtung.

Beschreibung: Die Vermisste ist etwa 167 Zentimeter groß und korpulent. Sie trägt kurze Haare und war zuletzt bekleidet mit einem grauen T-Shirt, einer schwarzen Leggings mit rot-weißen Streifen und schwarzen Schuhen.

Aufgrund einer Beeinträchtigung ist die Frau möglicherweise nicht orientiert und könnte sich in einer hilflosen Lage befinden. Hinweise auf ihren aktuellen Aufenthaltsort liegen bislang nicht vor.

Wer Angaben zum Aufenthaltsort von Vivien Michelle Bischoff machen kann, wird gebeten, sich beim 4. Polizeirevier Wiesbaden unter der Nummer (0611) 345-2440 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Westhessen, Mitteilung vom 17. August 2026

19.08., 20:06

Mehrere Gewalttaten und Einbrüche in Wiesbaden

Die Wiesbadener Polizei ermittelt gegen unbekannte Täter in sechs Fällen: Gewaltdelikte im Bahnhofsviertel und zwei Wohnungseinbrüche.

In der vergangenen Woche kam es in Wiesbaden zu mehreren Gewalttaten. Am Freitag, 14. August, wurde ein 28-Jähriger auf dem Dach eines Einkaufszentrums am Bahnhofsplatz von einem Jugendlichen mit einer Glasflasche auf den Kopf geschlagen und erlitt eine Schnittverletzung. Der Täter wird auf 16 bis 18 Jahre geschätzt, ist schlank mit kurzen dunklen lockigen Haaren.

Am Sonntagabend, 16. August, attackierte ein unbekannter Mann einen 59-Jährigen in einem Bus am Bahnhofsplatz nach einem verbalen Streit. Der Angreifer schlug dem Mann mit der Faust gegen den Kopf, worauf dieser zu Boden stürzte und mehrere Verletzungen erlitt. Der Täter wird auf 30 bis 35 Jahre geschätzt, ist übergewichtig mit kurzen blonden Haaren.

In der Nacht zum Samstag, 15. August, sprühte ein unbekannter Mann einem 35-Jährigen in der Bahnhofstraße unvermittelt Pfefferspray ins Gesicht. Am selben Abend verletzte ein Beteiligter einer Auseinandersetzung vor einer Bar in der Wagemannstraße mit Pfefferspray drei unbeteiligte Personen. Die Tätergruppe wird auf fünf bis sechs etwa 1,75 bis 1,80 Meter große Männer geschätzt.

In der Nacht zum Sonntag, 16. August, schlug eine etwa 30-jährige Frau mit langen braunen gelockten Haaren eine 36-Jährige in der Schwalbacher Straße mit einem Schuh auf den Kopf. Zudem wurden zwei Wohnhäuser in der Carlowitzstraße und im Kemmelweg eingebrochen. Bei einem Einbruch wurde Schmuck gestohlen, beim anderen ist derzeit unklar, ob etwas entwendet wurde.

Die Polizei bittet Zeugen, sich unter (0611) 345-0 zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Westhessen, Mitteilung vom 17. August 2026

11.08., 12:30

Zoll und Polizei zerschlagen Drogenschmugglerbande aus Rhein-Main-Gebiet

Ermittler haben eine Drogenschmugglerbande zerschlagen, deren mutmaßlicher Anführer in Bosnien festgenommen wurde. Acht weitere Verdächtige wurden in Deutschland und der Schweiz gefasst.

Das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main und das Hessische Landeskriminalamt haben eine Drogenschmugglerbande aus dem Rhein-Main-Gebiet zerschlagen. Der mutmaßliche Kopf der Gruppierung wurde am 17. Juli 2026 in Sarajevo festgenommen und soll nach Deutschland überstellt werden. Bei der Durchsuchung seiner Aufenthaltsräume wurden drei scharfe Schusswaffen und Munition beschlagnahmt.

Der 34-Jährige soll die illegale Einfuhr von mindestens 88 Kilogramm Kokain aus den Niederlanden nach Deutschland veranlasst haben. Er organisierte den Schmuggel mit sogenannten Rauschgiftkurieren, deren Fahrzeuge mit professionellen Verstecken ausgestattet waren. Sieben weitere Tatverdächtige – zwei Frauen und fünf Männer im Alter von 23 bis 39 Jahren – wurden im Mai 2026 in München, Frankfurt am Main und der Schweiz festgenommen und sind in Untersuchungshaft.

Sichergestellte Drogen und Bargeld

Bei Durchsuchungen im Mai 2026 stellten die Ermittler rund 88 Kilogramm Kokain, Crystal-Meth und Amphetamin im einstelligen Kilogrammbereich sowie 145.000 Euro Bargeld sicher. Die Ermittlungen der gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) von Zoll und Polizei begannen im Frühjahr 2025. Ausgangspunkt waren Sicherstellungen von über 600 Kilogramm verschiedener Betäubungsmittel in leerstehenden Immobilien im April 2025.

Quelle: Hessisches Landeskriminalamt und Zollfahndungsamt Frankfurt am Main, Mitteilung vom 11. August 2026.

11.08., 12:30

Polizei und Zoll zerschlagen Drogenschmugglerbande aus dem Rhein-Main-Gebiet

Ermittler haben den mutmaßlichen Anführer einer Drogenschmugglerbande in Sarajevo festgenommen und sieben weitere Tatverdächtige in Deutschland und der Schweiz verhaftet.

Das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main und das Hessische Landeskriminalamt haben im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden eine Drogenschmugglerbande zerschlagen. Der mutmaßliche Kopf der Gruppierung, ein 34-Jähriger, wurde am 17. Juli 2026 in Sarajevo festgenommen. Bei der Durchsuchung seiner Räume beschlagnahmten die Behörden drei Schusswaffen und Munition. Er soll nach Deutschland überstellt werden.

Der Mann soll die illegale Einfuhr von mindestens 88 Kilogramm Kokain aus den Niederlanden organisiert haben. Dafür nutzte er sogenannte Rauschgiftkuriere mit professionellen Schmuggelverstecken. Das Rauschgift war für eine europaweite Verteilung bestimmt.

Sicherstellungen und weitere Festnahmen

Im Mai 2026 stellten Zoll- und Polizeikräfte in München, Frankfurt am Main und in der Schweiz etwa 88 Kilogramm Kokain, Crystal-Meth und Amphetamin sowie 145.000 Euro Bargeld sicher. Dabei wurden zwei Frauen und fünf Männer im Alter von 23 bis 39 Jahren festgenommen. Sie befinden sich in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen begannen Anfang 2025 nach der Sicherstellung von über 600 Kilogramm Betäubungsmitteln in vier leer stehenden Immobilien in der Region.

Quelle: Zollfahndungsamt Frankfurt am Main / Hessisches Landeskriminalamt, Gemeinsame Pressemitteilung vom 11. August 2026.

31 ältere Meldungen dieser Rubrik liegen im Archiv — kostenlos anmelden und weiterlesen.