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10.08., 13:00

Oldenburg baut Carsharing-Angebot aus – erste E-Stellplätze an der 91er-Straße eingeweiht

Die Stadt Oldenburg hat zwei neue E-Carsharing-Stellplätze an der 91er-Straße in Betrieb genommen. Insgesamt entstehen im Rahmen einer Ausschreibung 18 neue Stellplätze an verschiedenen Standorten.

Am 10. August hat Stadtbaurätin Christine-Petra Schacht zusammen mit Klaus Göckler, Geschäftsführer der StadtTeilAuto Oldenburg cambio GmbH, zwei neue E-Carsharing-Stellplätze an der 91er-Straße eingeweiht. Dies ist der Auftakt zur Umsetzung einer Ausschreibung, die insgesamt 18 neue Carsharing-Stellplätze im Stadtgebiet vorsieht.

Flächenersparnis durch geteilte Mobilität

Nach Angaben der Stadt ersetzt ein Carsharing-Fahrzeug je nach Gebiet zwischen acht und achtzehn private Autos. Dadurch werde Straßenraum frei, der für Rad- und Fußwege oder Grünflächen genutzt werden kann. An der Station 91er-Straße stehen künftig neben den zwei neuen E-Stellplätzen zwei weitere E-Carsharing-Fahrzeuge, vier Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb und vier öffentliche Ladestationen zur Verfügung.

Weitere neue Standorte sind in der Buchtstraße, Wilhelm-Busch-Straße, Oederstraße, am Richard-Wagner-Platz und auf dem Fliegerhorst am Nelson-Mandela-Ring geplant. Nach Abschluss aller Arbeiten wird Oldenburg über 51 Carsharing-Stationen mit 128 Fahrzeugen verfügen. Eine zweite Ausschreibungsrunde ist für 2026 vorgesehen.

Quelle: Pressestelle Stadt Oldenburg, Mitteilung vom 10. August 2026.

07.08., 12:30

Donnerschweer Straße wird ab 31. August saniert – Vollsperrung geplant

Die Stadt Oldenburg erneuert ab Ende August die Asphaltdecke in der Donnerschweer Straße zwischen Großem Kuhlenweg und Butjadinger Straße sowie im Kreuzungsbereich Westerender Weg/August-Hanken-Straße.

Die Sanierungsarbeiten beginnen am Montag, 31. August. Zunächst wird die Donnerschweer Straße zwischen dem Großen Kuhlenweg und der Butjadinger Straße bearbeitet. Die Stadt fräst die vorhandene Asphaltdeckschicht sowie teilweise die Asphaltbinderschicht ab und baut beide Schichten neu ein. Schachtabdeckungen werden an das neue Straßenniveau angepasst und Fahrbahnmarkierungen aufgebracht. Die Straße soll am Dienstag, 8. September, um 5 Uhr wieder freigegeben werden.

Während dieser Phase ist der Abschnitt für Kraftfahrzeuge vollständig gesperrt. Ausgeschilderte Umleitungsstrecken werden eingerichtet. Die Buslinien der VWG fahren ebenfalls über Umleitungen; Fahrgäste werden gebeten, sich bei der VWG über Änderungen zu informieren. Für Fußgänger und Radfahrer ist die Passage nicht möglich, auch wegen Sanierungsarbeiten an den Auf- und Abfahrten der Nordtangente. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert.

Ab Montag, 7. September, folgt die Sanierung des Kreuzungsbereichs Westerender Weg/August-Hanken-Straße. Dort wird ebenfalls eine Vollsperrung für Fahrzeugverkehr eingerichtet; Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle passieren. Die Freigabe ist für Donnerstag, 10. September, um 5 Uhr vorgesehen.

Quelle: Pressestelle Stadt Oldenburg, Mitteilung vom 7. August 2026.

31.07., 12:00

Wirtschaftsverbände fordern Bundesmittel für Cäcilienbrücke-Neubau

Handwerkskammer, Industriehandelskammer und Arbeitgeberverband Oldenburg haben den Bundesverkehrsminister aufgefordert, fehlende Mittel für den Neubau der Cäcilienbrücke freizugeben.

Die drei Organisationen kritisieren in einem gemeinsamen Schreiben an Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, dass die Bundesmittel für den Ersatzneubau der Cäcilienbrücke in Oldenburg bislang nicht freigegeben wurden. Sie fordern, die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen "unverzüglich" zu schaffen, damit das Projekt noch in diesem Jahr beginnen kann.

Verkehrliche und wirtschaftliche Folgen

Die Brücke ist seit mehr als sechs Jahren gesperrt. Das Wasserschifffahrtsamt Oldenburg hatte bereits 2014 in einem Sanierungsgutachten festgestellt, dass ein Abriss aufgrund gravierender Mängel notwendig ist, und einen Neubau für 2017 empfohlen. Die Sperrung führe zu täglichen Verkehrsbehinderungen, beeinträchtige Lieferverkehre und Pendlerverbindungen und verursache Unternehmen zusätzliche Kosten. Die Verbände sehen darin ein Sicherheitsrisiko und eine erhebliche Belastung für den Wirtschaftsstandort Oldenburg.

Quelle: Pressestelle Landkreis Oldenburg, Mitteilung vom 15. Mai 2026.

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