NRW-Regierung verabschiedet neue entwicklungspolitische Leitlinien
Das Kabinett hat am 6. August 2026 neue Richtlinien für die entwicklungspolitischen Aktivitäten und die globale Zusammenarbeit des Landes beschlossen.
Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat neue entwicklungspolitische Leitlinien verabschiedet. Diese sollen als gemeinsame Arbeitsgrundlage für die Ressorts dienen und die Frage beantworten, welchen Beitrag das Land im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit leisten kann.
Nach Angaben der Staatskanzlei verbinden die Leitlinien sicherheitspolitische, wirtschaftliche, soziale und ökologische Interessen des Landes mit seiner Mitverantwortung als Teil der "Einen Welt". Minister Nathanael Liminski betont, dass Entwicklungszusammenarbeit dabei keine Einbahnstraße darstelle. Das Land arbeite mit Partnern wie Ghana, Nordmazedonien und der Region Dnipropetrowsk in der Ukraine zusammen.
Bei der Konzeption der Leitlinien berücksichtigte die Landesregierung Anregungen von Stakeholdern aus Nordrhein-Westfalen, die bei einer Konsultation im März 2026 eingebracht wurden. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf Nichtregierungsorganisationen, Kommunen, Wirtschaft, Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen sowie Kirchen und Religionsgemeinschaften.
Quelle: Pressestelle des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Mitteilung vom 6. August 2026.