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Aus dem RathausBautzen

26.08., 12:30

Kerstin Nowotny neue Leitende Oberstaatsanwältin in Görlitz

Die Staatsanwaltschaft Görlitz hat mit Kerstin Nowotny eine neue Leitende Oberstaatsanwältin erhalten.

Kerstin Nowotny, die 1964 in Görlitz geboren wurde, tritt die Nachfolge von Dr. Thomas Fresemann an. Dieser war zum 1. Juni 2025 zum Präsidenten des Landgerichts Görlitz ernannt worden.

Nowotny ist seit Juni 2025 als kommissarische Behördenleiterin tätig und bringt eine langjährige Karriere in der sächsischen Justiz mit. Sie begann ihre berufliche Laufbahn 1988 als Staatsanwalts-Assistentin beim Staatsanwalt des Kreises Görlitz und wurde 1989 zur Staatsanwältin ernannt. 1994 folgte ihre Ernennung zur Staatsanwältin auf Lebenszeit. Seit 1998 war sie als Oberstaatsanwältin tätig, zunächst bei der Staatsanwaltschaft Görlitz, später auch mit Abordnungen zur Staatsanwaltschaft Bautzen und Funktionen in leitender Stellung.

Die Staatsanwaltschaft Görlitz beschäftigt derzeit 151 Bedienstete, darunter 37 Staatsanwälte, 20 Proberichter und 2 Amtsanwälte.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 26. August 2026.

07.08., 01:00

Bautzen erhält Städtebauförderung für Allende-Viertel

Das Allende-Viertel in Bautzen wird in das Bund-Länder-Programm »Sozialer Zusammenhalt« aufgenommen und erhält bis 2040 knapp 10 Millionen Euro für seine Weiterentwicklung.

Staatsministerin Regina Kraushaar hat am 6. August 2026 den Förderbescheid an Oberbürgermeister Karsten Vogt übergeben. Insgesamt stehen 9,978 Millionen Euro bis 2040 zur Verfügung, im laufenden Jahr 2026 werden zunächst 3,12 Millionen Euro bewilligt.

Geplante Maßnahmen im Quartier

Das etwa 26 Hektar große Allende-Viertel an der Bautzener Ostvorstadt soll schrittweise aufgewertet werden. Vorhaben umfassen die energetische Sanierung der Allende-Oberschule mit Außenanlagen, den Umbau des Allende-Treffs zu einem Gesundheitsstandort und Quartierszentrum sowie die Sanierung des Hochhauscafés. Darüber hinaus werden Park- und Garagenflächen neu gestaltet, Spielplätze aufgewertet und Wegeverbindungen verbessert. Ein Schwammstadtkonzept soll Regenwasser speichern, versickern und nutzen.

Bautzen ist eine von elf Kommunen in Sachsen, die 2026 von dem Programm profitieren. Bund und Freistaat stellen insgesamt 15 Millionen Euro für 15 städtebauliche Gesamtmaßnahmen bereit. Neben größeren Stadtquartieren werden auch kleinere Städte und Gemeinden im ländlichen Raum gefördert, die mit Bevölkerungsrückgang und demografischem Wandel konfrontiert sind.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 6. August 2026.

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