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KulturChemnitz

28.08., 13:00

Sachsen fördert Chemnitz mit 900.000 Euro für Kulturhauptstadt-Folgejahr

Die Kulturministerin Barbara Klepsch übergibt einen Fördermittelbescheid an Chemnitz, um Projekte aus dem Kulturhauptstadtjahr 2025 im sogenannten Brückenjahr 2026 fortzuführen.

Sachsens Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch hat am 28. August 2026 einen Förderbescheid über 900.000 Euro an Chemnitzs Oberbürgermeister Sven Schulze übergeben. Die Mittel sollen Maßnahmen und Projekte im Anschluss an das Kulturhauptstadtjahr 2025 unterstützen.

Mit dem Geld sollen unter anderem das Programm KOSMOS 2026, das Purple Path Wochenende und Aktionen der Tanzenden Nachbarn umgesetzt werden. Nach Angaben der Stadt geht es darum, die Netzwerke und Strukturen aus dem Kulturhauptstadtjahr zu bewahren und langfristig in Chemnitz zu verankern.

Kulturhauptstadt seit 2025

Chemnitz war 2025 gemeinsam mit der slowenisch-italienischen Doppelstadt Nova Gorica/Gorizia Europäische Kulturhauptstadt. Damit war Chemnitz nach Essen (2010), Weimar (1999) und Berlin (1988) die vierte deutsche Stadt mit diesem Titel. Das Jahr bot etwa 2.000 Veranstaltungen und einen Kunstpfad mit Werken von über 60 zeitgenössischen Künstlern.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 28. August 2026.

28.08., 12:30

Tierpark Chemnitz: Nachwuchs bei Erdmännchen und Trielen

Im Tierpark Chemnitz sind junge Erdmännchen und Triel-Küken geschlüpft.

Bei den Erdmännchen im Tierpark Chemnitz hat sich Nachwuchs eingefunden. Die jungen Tiere erkunden nach Angaben des Parks inzwischen aktiv ihr Gehege.

Auch bei den Trielen – einer Vogelart aus der Familie der Regenpfeiferartigen – ist kürzlich Nachwuchs geschlüpft. Bei dieser Art handelt es sich um Küken, die vor kurzem das Ei verlassen haben.

Quelle: Tierpark Chemnitz, Mitteilung vom 28. August 2026.

28.08., 12:30

Digitale Ausstellung zu Schocken-Kaufhäusern in Sachsen online

Das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz hat eine Online-Ausstellung zur Geschichte der Schocken-Warenhäuser in Sachsen freigeschaltet, die deren Unternehmensgeschichte und deren Zerstörung in der NS-Zeit dokumentiert.

Seit dem 28. August 2026 ist die digitale Ausstellung »Wegen Arisierung geschlossen – Die Schocken-Kaufhäuser in Sachsen: Eine jüdische Erfolgsgeschichte wird ausradiert« auf der Webseite schocken-in-sachsen.de abrufbar. Sie basiert auf monatelanger Akteneinsicht und stellt die Unternehmensstruktur des deutsch-jüdischen Warenhauskonzerns sowie dessen Schicksal vor, während und nach der NS-Zeit dar.

Aufbau und Inhalte
Die Ausstellung ist in zwei Hauptstränge gegliedert: Sie dokumentiert zunächst die Konzernzentrale in Zwickau und elf sächsische Warenhäuser (Aue, Auerbach, Chemnitz, Crimmitschau, Frankenberg, Freiberg, Lugau, Meißen, Oelsnitz, Zwickau und Zwickau-Planitz). Im zweiten Teil werden die Auswirkungen des Nationalsozialismus und der Zeit nach 1945 anhand von Archivmaterialien nachgezeichnet, einschließlich zweier Enteignungen und der nachfolgenden Übernahmen durch Merkur, Hanse, Konsum und Handelsorganisation.

Das Online-Format nutzt Quellen aus dem Staatsarchiv Chemnitz und Objektsammlungen des Museums. Es bietet Leichte Sprache, Gebärdensprache und Kontrastschalter. Die Ausstellung ist ein Beitrag zum Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026.

Quelle: Medienservice Sachsen / Pressestelle smac, Mitteilung vom 28.08.2026.

26.08., 12:30

Zwingerbauhütte beginnt Kopien von Originalskulpturen für Hochschule Mittweida

Die Dresdner Zwingerbauhütte hat mit einer traditionellen Steinweihe den Beginn der Arbeiten an zwei Skulpturenkopien für den Alfred-Udo-Holzt-Bau der Hochschule Mittweida gefeiert.

Am 25. August 2026 vollzog die Zwingerbauhütte, die zum Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement gehört, eine Steinweihe — eine unter Bildhauern und Steinmetzen übliche Tradition vor großen und schwierigen Arbeiten. Anlass war der Beginn der Kopierarbeiten an den Skulpturen Hephaistos und Elektra.

Die beiden Originale stammen von 1894 und wurden vom Karlsruher Bildhauer Heinrich Stockmann für das damalige »Electrotechnische Institut« in Mittweida geschaffen. Sie verkörpern Fortschrittsglauben durch antike Mythengestalten mit modernen technischen Attributen. Nach über 100 Jahren konnten die Originale 2021 nicht mehr am Gebäude belassen werden und wurden in die Zwingerbauhütte gebracht. Nach umfangreichen Untersuchungen entschied man zusammen mit der Hochschule Mittweida und Denkmalbehörden, sie durch Kopien zu ersetzen.

Die Bildhauer Bärbel Hempel und Clemens Modrakowski übernehmen die Kopierarbeiten, die rund anderthalb Jahre dauern sollen. Für den ursprünglichen Arm der Elektra half die Fachgruppe Forensik der Hochschule Mittweida mit Untersuchungen historischer Fotos. Der Stein Lavoux, ein französischer Kalkstein, wurde eigens für die Arbeiten beschafft. Nach Fertigstellung sollen die Kopien in den vorhandenen Nischen angebracht werden; für die Originale wird ein Innenraum-Standort gesucht. Bisher wurden rund 31.000 Euro für Material, Transport und Modellerstellung investiert.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 26. August 2026.

23.08., 12:30

Brüder Grimm Festspiele Hanau gehen 2027 auf Tournee

Die Produktion "Schneewittchen" der Brüder Grimm Festspiele Hanau wird 2027 in München, Chemnitz und Bremen aufgeführt.

Die Brüder Grimm Festspiele Hanau erweitern ihr Angebot: Die aktuelle Produktion "Schneewittchen" soll 2027 erstmals außerhalb Hanaus gezeigt werden. Gastspiele sind in München, Chemnitz und Bremen geplant.

Ermöglicht wird die Tournee durch eine Zusammenarbeit mit der APASSIONATA World GmbH, einem auf Tourneeproduktionen spezialisierten Unternehmen.

Quelle: Pressestelle Stadt Hanau, Mitteilung vom 21. August 2026

19.08., 19:08

Stadtbibliothek Chemnitz: Lesungen und Gesprächsrunden im September

Die Stadtbibliothek Chemnitz bietet im September mehrere kostenlose Veranstaltungen an — von einem Leseclub über eine Lesung bis zu einem Sprachcafé.

Die Stadtbibliothek Chemnitz lädt im September zu verschiedenen Veranstaltungen ein.

Leseclub und Buchlesung

Am Mittwoch, 2. September, treffen sich Lesebegeisterte um 15 Uhr in der Stadtteilbibliothek im Vita-Center zum Leseclub. Dort wird gemeinsam über aktuelle Lektüre gesprochen.
Am Donnerstag, 3. September, liest der Spiegel-Kolumnist Daniel Haas um 19 Uhr im TIETZ aus seinem Buch "Einsamkeit. Eine Befreiungsgeschichte". Darin behandelt er seine persönliche Auseinandersetzung mit Isolation und familiärer Geschichte. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Evangelischen Forum Chemnitz statt.

Am Montag, 5. September, lädt die Bibliothek von 15 bis 17 Uhr zum Sprachcafé ein — dort steht Konversation im Mittelpunkt.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos.

Quelle: RSS Feed Chemnitz, Mitteilung vom 14. August 2026.

31.07., 12:00

Chemnitz eröffnet Graffiti-Übungsfläche im Bürgerpark Gablenz

Die Stadt Chemnitz stellt einen 40-Fuß-Container im Bürgerpark Gablenz als legale Graffiti-Übungsfläche zur Verfügung.

Der Überseecontainer am südlichen Rand des Bürgerparks Gablenz kann ab sofort ohne vorherige Anmeldung zum Sprayen genutzt werden. Das Angebot richtet sich sowohl an erfahrene Sprayer als auch an Jugendliche, die das Handwerk erlernen möchten.

Der Container ist Teil der Interventionsfläche Bürgerpark Gablenz, die im Dezember 2023 eröffnet wurde. Die Grünanlage liegt im Stadtteil Gablenz zwischen der Carl-von-Ossietzky-Straße und der Hans-Ziegler-Straße an der Straßenbahnhaltestelle Pappelhain. Nach Angaben der Stadt soll der Container regelmäßig einfarbig angestrichen werden, um eine kontinuierliche Nutzung als Übungsfläche zu ermöglichen.

Quelle: RSS Feed Chemnitz, Mitteilung vom 29. Juli 2026.

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