28.08., 13:30
In der Ausländerbehörde Dresden hat ein 34-Jähriger am Freitagvormittag versucht, Dokumente anzuzünden und einen Mitarbeiter mit einem Messer bedroht.
Am Freitag, 28. August, ist es in der Ausländerbehörde an der Lingnerallee in Dresden-Pirnaische Vorstadt zu einem Polizeieinsatz gekommen. Ein 34-jähriger Mann war zu einem Termin erschienen und erhielt vom Sicherheitsdienst ein Dokument. Damit war er nach bisherigen Erkenntnissen nicht einverstanden.
Brandversuch und Messerbedrohung
Der Mann übergoss das Dokument und weitere persönliche Unterlagen mit einer brennbaren Flüssigkeit und versuchte, diese anzuzünden. Sicherheitsdienstmitarbeiter verhinderten dies; dabei wurden sie selbst mit der Flüssigkeit bespritzt. Daraufhin zog der 34-Jährige ein Messer, lief ins Gebäude und betrat das Büro eines 48-jährigen Mitarbeiters. Dort bedrohte er diesen mit der Waffe.
Security-Mitarbeiter konnten dem Mann das Messer abnehmen. Alarmierte Polizisten nahmen den Staatenlosen fest und brachten ihn in Gewahrsam. Nach Polizeiangaben wurde niemand verletzt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.
Quelle: Medienservice Sachsen, Landeshauptstadt Dresden, Mitteilung vom 28. August 2026.
28.08., 12:30
Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln gegen zwei Männer wegen Raubes und gefährlicher Körperverletzung nach einem Überfall in der Dresdner Innenstadt.
Am 26. August zwischen 23:00 und 23:30 Uhr sollen zwei Deutsche (20 und 29 Jahre) zusammen mit einem bislang unbekannten dritten Mann eine 45-jährige Frau am Amalie-Dietrich-Platz angegriffen haben. Nach Angaben der Ermittler schlugen und traten die Tatverdächtigen das Opfer mehrfach ins Gesicht und raubten anschließend ihren Rucksack mitsamt Personalausweis.
Die Geschädigte erlitt erhebliche Verletzungen, darunter Brüche des Nasenbeins und des Jochbeins. Sie wurde stationär im Krankenhaus behandelt und inzwischen entlassen. Nach bisherigem Ermittlungsstand könnte ein transfeindliches Motiv hinter der Tat stehen – das Opfer ist eine Transperson in Transition.
Ermittlungen und Haftbefehle
Die beiden identifizierten Tatverdächtigen wurden noch in der Nacht zum 27. August festgenommen. Das Amtsgericht Dresden erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehle gegen beide. Sie sitzen in Untersuchungshaft und haben sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Beide sind bereits vorbestraft; der 29-Jährige stand zur Tatzeit unter Bewährung.
Die Polizeidirektion Dresden sucht Zeugen. Hinweise werden unter (0351) 483 22 33 entgegengenommen.
Quelle: Pressestelle Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 28. August 2026.
28.08., 12:30
In Dresden haben drei Männer eine 45-jährige Frau überfallen, geschlagen und beraubt. Zwei Tatverdächtige sitzen in Untersuchungshaft, nach dem dritten wird gefahndet.
Am 26. August zwischen 23:00 und 23:30 Uhr ist eine 45-jährige Frau am Amalie-Dietrich-Platz in Dresden angegriffen worden. Drei Männer sollen sie geschubst, geschlagen und mehrfach ins Gesicht getreten haben. Anschließend entwendeten sie ihren Rucksack mit Personalausweis.
Die Frau erlitt erhebliche Verletzungen, darunter Brüche des Nasenbeins und Jochbeins. Sie wurde stationär im Krankenhaus behandelt und konnte inzwischen entlassen werden.
Ermittlungen und Haft
Die Polizeidirektion Dresden identifizierte zwei der drei Tatverdächtigen schnell. Es handelt sich um einen 20-Jährigen und einen 29-Jährigen, beide Deutsche und bereits vorbestraft. Der ältere Mann stand zur Tatzeit unter Bewährung. Der Ermittlungsrichter erließ am 27. August Haftbefehle gegen beide. Sie befinden sich seitdem in Untersuchungshaft und haben sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert.
Nach dem dritten Beteiligten wird noch gefahndet. Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizei ermitteln auch zu einem möglicherweise transfeindlichen Motiv. Zeugen werden gebeten, sich unter (0351) 483 22 33 zu melden.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 28. August 2026.
26.08., 01:30
In der Dresdner Südvorstadt hat eine Gruppe von etwa sechs Jugendlichen aus einer Schreckschusswaffe gefeuert; die Polizei bittet um Hinweise.
Ein lauter Knall an der Ecke Hübnerstraße/Eisenstuckstraße alarmierte am 25. August gegen 14:05 Uhr Zeugen, die sofort die Polizei riefen. Die entsandten Beamten fanden auf der Eisenstuckstraße zwischen Liebigstraße und Hübnerstraße ein Projektil, das nach ersten Ermittlungen aus einer Schreckschusswaffe stammte.
Keine Verletzten
Eine unmittelbare Bedrohung konnte die Polizei nicht feststellen. Eine Gefährdung unbeteiligter Personen trat nicht ein. Die Gruppe der etwa sechs Jugendlichen, die die Schreckschusswaffe mit sich führte, entfernte sich anschließend vom Tatort.
Die Polizeidirektion Dresden bittet Zeugen, die die Schussabgabe beobachtet haben und Angaben zur Gruppe machen können, sich unter (0351) 483 22 33 zu melden.
Quelle: Medienservice Sachsen / Polizeidirektion Dresden, Mitteilung vom 25.08.2026.
24.08., 12:30
Ein 32-jähriger moldauischer Staatsangehöriger, der wegen Menschenhandels mit Kindern verurteilt war, ist von Deutschland in sein Heimatland überstellt worden.
Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hat einen 32-jährigen verurteilten Sexualstraftäter an die Republik Moldau zur Vollstreckung einer 15-jährigen Freiheitsstrafe übergeben. Das Oberlandesgericht Dresden hatte die Auslieferung bereits mit Beschluss vom 17. Juni 2026 für zulässig erklärt.
Festnahme und Verfahren
Der moldauische Staatsangehörige hatte das Land vor der Urteilsverkündung im Mai 2025 verlassen und hielt sich nach eigenen Angaben in Berlin auf. Die Bundespolizei nahm ihn am 24. Februar 2026 auf einem Baumarkt-Parkplatz in Löbau (Landkreis Görlitz) fest. Am 12. August 2026 wurde er am Flughafen Frankfurt am Main an moldauische Behörden übergeben.
Nach moldauischem Urteil vom 27. Juni 2025 soll der Mann zwischen Oktober 2018 und Januar 2019 zwei 14-Jährige mit Täuschungen und Drohungen zur Übersendung von Fotos gezwungen und eine 14-Jährige zu sexuellen Handlungen gebracht haben. Diese Taten wären auch nach deutschem Strafrecht strafbar gewesen.
Quelle: Medienservice Sachsen, Generalstaatsanwaltschaft Dresden, Mitteilung vom 24. August 2026.
19.08., 20:18
Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizei ermitteln weiterhin gegen einen 41-jährigen Mann wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung, Bedrohung und des unerlaubten Waffenbesitzes.
Eine Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Dresden hat den Unterbringungsbefehl gegen den Beschuldigten auf Antrag der Staatsanwaltschaft außer Vollzug gesetzt. Dies geschah unter Berücksichtigung strenger Auflagen. Ein von der Staatsanwaltschaft beauftragter Sachverständiger gelangte zu der Einschätzung, dass derzeit keine Gefahr von dem Mann ausgeht.
Der Beschuldigte befindet sich zur Behandlung im Krankenhaus und ist aufgrund seiner Verletzungen bettlägerig. Im Krankenhaus werden ihm Medikamente verabreicht, unter anderem zur Behandlung einer schweren psychischen Erkrankung. Die stationäre Behandlung wird voraussichtlich längere Zeit andauern.
Die bisherigen Ermittlungen haben nach Angaben der Behörden keine Anhaltspunkte für ein islamistisches Tatmotiv erbracht. Der beauftragte Sachverständige stellte auch keine islamistischen Gedankengänge bei dem Beschuldigten fest. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 18. August 2026.
19.08., 20:06
In Dresden-Äußere Neustadt hat ein Unbekannter einem 55-Jährigen die Kopfbedeckung entwendet und ist mit dem Fahrrad geflohen.
Am Mittwoch ist auf der Alaunstraße in der Äußeren Neustadt ein Mann Opfer eines Diebstahls geworden. Ein Unbekannter sprach den 55-Jährigen an und bat, seine Kippa sehen zu dürfen. Nach der Übergabe flüchtete der Täter mit einem Fahrrad.
Täterbeschreibung
Der Gesuchte ist etwa 20 Jahre alt, circa 1,75 Meter groß und von schlanker Statur. Er hat schwarze kurze Haare und einen Drei-Tage-Bart. Zur Tatzeit trug er eine schwarze Hose und ein Oberteil in den Farben gelb, grün und rot. Das Fluchtfahrrad war schwarz mit Federgabel.
Der Staatsschutz der Dresdner Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (0351) 483 22 33 bei der Polizeidirektion Dresden zu melden.
Quelle: Medienservice Sachsen / Landeshauptstadt Dresden, Mitteilung vom 19. August 2026.
19.08., 19:08
Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hat Anfang August zwei irakische Männer verhaftet, denen Mitgliedschaft in der Terrororganisation »Islamischer Staat« vorgeworfen wird.
Das Polizeiliche Terrorismus Abwehrzentrum des Landeskriminalamtes Sachsen nahm die beiden irakischen Staatsbürger (33 und 27 Jahre alt) am 11. und 13. August in Dresden und Königstein fest. Ein Haftbefehl des Oberlandesgerichts Dresden lag vor.
Den Männern wird vorgeworfen, zwischen Februar 2016 und Mai 2017 beziehungsweise zwischen April 2016 und Februar 2017 als Kämpfer in Kampfverbänden des »Islamischen Staates« tätig gewesen zu sein. Sie sollen zudem monatlich für diese Tätigkeit entlohnt worden sein.
Bei Wohnungsdurchsuchungen in beiden Städten stellten Ermittler Mobiltelefone, einen Laptop und Ausweisdokumente sicher. Ein Ermittlungsrichter beim Oberlandesgericht Dresden setzte die Haftbefehle in Vollzug. Die Auswertung der sichergestellten Gegenstände läuft noch.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 14. August 2026.
19.08., 19:08
Die Staatsanwaltschaft Dresden hat zwei Personen angeklagt, die als Teil einer international agierenden Bande durch betrügerische Geschäfte Millionenschäden verursacht haben sollen.
Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage gegen einen 38-jährigen Serben und eine 39-jährige Frau mit schwedischer und bosnisch-herzegowinischer Staatsangehörigkeit zur Großen Strafkammer des Landgerichts Dresden eingereicht. Ihnen wird gewerbsmäßiger Bandenbetrug, bandenmäßige Geldfälschung und Verabredung zum gewerbsmäßigen Bandenbetrug vorgeworfen.
Millionenschäden durch betrügerische Geschäfte
Die Beschuldigten sollen seit Januar 2023 als Teil einer international tätigen Bande durch sogenannte RIP-Deals Unternehmer betrogen haben. Bei dieser Betrugsform wird Kaufabsicht vorgetäuscht, um Geschäftsleute zur Übergabe von Vermögenswerten gegen Falschgeld zu bewegen. Der 38-Jährige soll einen Schaden von etwa 1,85 Millionen Euro, die 39-Jährige von etwa 780.000 Euro verursacht haben. Unter den Geschädigten sind auch zwei Dresdner Unternehmer, denen zusammen etwa 240.000 Euro Schaden entstanden sein soll.
Die beiden Verdächtigen wurden am 3. Dezember 2025 bei einem internationalen Einsatz in Deutschland, Schweden, Belgien und Italien festgenommen. Sie sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Das Landgericht Dresden entscheidet nun über die Zulassung der Anklage und setzt einen Termin zur Hauptverhandlung fest.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 14. August 2026.