28.08., 01:00
Eine Initiative des Filmfests Dresden bringt ab Ende August prämierte politische Kurzfilme in den ländlichen Raum — mit anschließenden Diskussionen und kostenlosen Eintritt.
Die »voll politisch«-Kurzfilmtour startet am 28. September um 19 Uhr in der Elbland-Kunsthalle Riesa. Bis Ende November werden an insgesamt zehn Orten sechs Kurzfilme gezeigt, die beim Filmfest Dresden aufgeführt und teilweise ausgezeichnet wurden.
Diskussionen im Anschluss
Nach jeder Filmvorführung finden offene Gespräche statt. An ausgewählten Terminen sind auch die Filmschaffenden persönlich anwesend. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Die Tour wird vom Filmfest Dresden organisiert und vom Sozialministerium gefördert. Ziel ist es, insbesondere in ländlichen Gebieten die Aufmerksamkeit für politische Kurzfilme zu erhöhen und über Fragen der demokratischen Entwicklung ins Gespräch zu kommen.
Neben Riesa finden Vorführungen in Großenhain, Leipzig, Zwenkau, Freiberg, Dresden, Oschatz, Hoyerswerda, Mittweida und Glauchau statt. Das Filmprogramm und alle Termine sind online unter filmfest-dresden.de abrufbar.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 27.08.2026.
27.08., 01:30
Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden eröffnet eine Ausstellung über ihre Geschichte, Gebäude und Sammlungen seit der Fusion 1996.
Die Ausstellung »RAUM. Architekturen des Wissens« wird am 27. August 2026 um 19:00 Uhr mit einer Vernissage im Großen Lesesaal eröffnet. Danach ist sie vom 28. August 2026 bis 16. Januar 2027 im Buchmuseum der SLUB Dresden (Zellescher Weg 18, 01069 Dresden, 2. OG) bei freiem Eintritt zu sehen. Das Buchmuseum öffnet Montag bis Samstag von 12:00 bis 18:00 Uhr.
Vier Kapitel der Bibliotheksgeschichte
Die Ausstellung erzählt die Geschichte der SLUB anhand ihrer Standorte – vom Residenzschloss über das Japanische Palais, Nachkriegsinterime bis zum Neubau am Zelleschen Weg. Fotografien, Baupläne, Zeichnungen und Modelle zeigen die verschiedenen Bibliotheksräume. Zu sehen sind auch Schäden aus dem Zweiten Weltkrieg sowie studentische Entwürfe für potenzielle Standorte seit den 1960er Jahren.
Die Schatzkammer präsentiert Sammlungsstücke über vier Jahrtausende, darunter einen sumerischen Tonkegel (4.000 Jahre alt), eine Flugschrift aus der Luther-Zeit und ein Astrolabium aus dem 16. Jahrhundert. Die libanesische Künstlerin Caroline Tabet stellt die Installation »The Indeterminate Space of a Constellation« aus.
Das Begleitprogramm umfasst Führungen, Konzerte und Vorträge. Am 28. August können Interessierte die Künstlerin Caroline Tabet treffen. Die Eröffnungs-Vernissage erfordert Anmeldung.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 26. August 2026
26.08., 12:30
Die Dresdner Zwingerbauhütte hat mit einer traditionellen Steinweihe den Beginn der Arbeiten an zwei Skulpturenkopien für den Alfred-Udo-Holzt-Bau der Hochschule Mittweida gefeiert.
Am 25. August 2026 vollzog die Zwingerbauhütte, die zum Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement gehört, eine Steinweihe — eine unter Bildhauern und Steinmetzen übliche Tradition vor großen und schwierigen Arbeiten. Anlass war der Beginn der Kopierarbeiten an den Skulpturen Hephaistos und Elektra.
Die beiden Originale stammen von 1894 und wurden vom Karlsruher Bildhauer Heinrich Stockmann für das damalige »Electrotechnische Institut« in Mittweida geschaffen. Sie verkörpern Fortschrittsglauben durch antike Mythengestalten mit modernen technischen Attributen. Nach über 100 Jahren konnten die Originale 2021 nicht mehr am Gebäude belassen werden und wurden in die Zwingerbauhütte gebracht. Nach umfangreichen Untersuchungen entschied man zusammen mit der Hochschule Mittweida und Denkmalbehörden, sie durch Kopien zu ersetzen.
Die Bildhauer Bärbel Hempel und Clemens Modrakowski übernehmen die Kopierarbeiten, die rund anderthalb Jahre dauern sollen. Für den ursprünglichen Arm der Elektra half die Fachgruppe Forensik der Hochschule Mittweida mit Untersuchungen historischer Fotos. Der Stein Lavoux, ein französischer Kalkstein, wurde eigens für die Arbeiten beschafft. Nach Fertigstellung sollen die Kopien in den vorhandenen Nischen angebracht werden; für die Originale wird ein Innenraum-Standort gesucht. Bisher wurden rund 31.000 Euro für Material, Transport und Modellerstellung investiert.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 26. August 2026.
26.08., 02:30
Die Landeshauptstadt Dresden zeigt in einer Ausstellung, wie vier große Wohngebiete durch das Bund-Länder-Programm »Soziale Stadt« umgestaltet wurden.
Das ehemals als »Soziale Stadt« bekannte, heute »Sozialer Zusammenhalt« genannte Programm prägt seit 25 Jahren die Dresdner Stadtentwicklung. Aus Anlass des Jubiläums präsentiert die Stadt die Ausstellung »25 Jahre Soziale Stadtentwicklung« im Stadtforum.
Die Schau dokumentiert die Veränderungen in vier großen Wohngebieten: Gorbitz, Nördliche Johannstadt, Am Koitschgraben und Prohlis. Sie zeigt, welche Projekte in diesen Stadtteilen durch das Programm realisiert wurden – von Investitionen in Grün- und Freiräume über soziale Einrichtungen und Bildungsangebote bis hin zu Kultur und Begegnungsorten.
Quelle: Online-Redaktion Landeshauptstadt Dresden, Mitteilung vom 23. August 2026.
20.08., 12:30
Die Landeshauptstadt Dresden ruft dazu auf, Künstlerinnen und Künstler für ihren Kunstpreis und Förderpreis 2027 vorzuschlagen.
Bis zum 31. Oktober 2026 können Einzelpersonen, Vereine, Verbände und Institutionen Kandidaten einreichen. Der Kunstpreis und der Förderpreis werden jährlich vergeben, um herausragende künstlerische Leistungen in der Stadt auszuzeichnen.
Vorschläge können von jedermann eingereicht werden. Weitere Informationen zu den Bewerbungsmodalitäten sind bei der Landeshauptstadt Dresden erhältlich.
Quelle: Online-Redaktion Landeshauptstadt Dresden, Mitteilung vom 19. August 2026
19.08., 20:18
Das Dostojewski-Denkmal ist von seinem ursprünglichen Platz am Ostra-Ufer zu einem Interimsstandort neben der Russisch-Orthodoxen Kirche verlegt worden.
Das Denkmal musste weichen, weil am Ostra-Ufer zwischen Sächsischem Landtag und Kongresszentrum Bauarbeiten zur Erweiterung des Landtages stattfinden. Die räumlich enge Baustelle hätte das Denkmal gefährdet, daher wurde es von der SIB-Niederlassung Dresden I entfernt und gesichert.
Als Interimsstandort dient nun der Platz neben der Russisch-Orthodoxen Kirche. Der Standortwechsel wurde vom Deutsch-Russischen Kulturinstitut (DRKI) vorgeschlagen und in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Dresden und der Denkmalschutzbehörde umgesetzt. Das DRKI ist Eigentümer des Denkmals.
Nach Abschluss der Bauarbeiten soll das Denkmal an seinen ursprünglichen Platz zurückkehren. Nach aktuellem Stand wird es dort bis zum 1. Quartal 2031 zwischengelagert sein.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 19. August 2026.
19.08., 20:06
Das Kraftwerk Mitte in Dresden wird am 5. September mit einem Fest gefeiert – es markiert 15 Jahre seit Planungsbeginn der Umwandlung des früheren Industrieareals.
Das Kulturgelände Kraftwerk Mitte wird am Sonnabend, 5. September 2026, mit einem Fest begangen. Der Anlass ist doppelt: Vor 15 Jahren begannen die Planungen zur Neugestaltung des ehemaligen Industrieareals. Zehn Jahre später, im Dezember 2016, wurden die ersten Spielstätten eröffnet.
Die Landeshauptstadt Dresden ließ vier neue Spielstätten und Probebühnen errichten. Diese nutzen die Staatsoperette Dresden und das tjg. theater junge generation. Das Areal entwickelte sich damit zu einem Kultur- und Kreativstandort.
Quelle: Online-Redaktion Landeshauptstadt Dresden, Mitteilung vom 17. August 2026.
19.08., 20:06
Das Römische Bad im Park von Schloss Albrechtsberg erhält eine Spende von 5.000 Euro für seine Sanierung.
Der Betreiber des Riesenrads beim Stadtfest hat am Montag, 17. August 2026, die Spende an die Landeshauptstadt Dresden übergeben. Baubürgermeister Stephan Kühn nahm das Geld entgegen.
Zusätzliche Unterstützung kommt vom Canaletto-Stadtfest Dresden: Dort wurden durch den Verkauf eines speziellen Souvenirs weitere Spendenmittel für das Sanierungsprojekt gesammelt.
Quelle: Online-Redaktion Dresden, Mitteilung vom 16. August 2026.
19.08., 20:06
Das Staatsschauspiel Dresden lässt seine Foyers instandsetzen und brandschutztechnisch ertüchtigen — die Arbeiten sollen bis Herbst 2027 abgeschlossen sein.
Seit Juli 2026 führt der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) in den Foyers des Staatsschauspiels Dresden Sanierungsarbeiten durch. Neben Erhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen werden die Räume brandschutztechnisch ertüchtigt und denkmalpflegerisch begleitet.
Umfangreiche Restaurierungsarbeiten
Die Wandelgänge werden nach historischem Vorbild wiederhergestellt. Die Gewölbe erhalten ihre Stuckelemente zurück, Spiegel und Vorhänge sollen das historische Aussehen rekonstruieren. Die Baumaßnahme erstreckt sich über vier Ebenen: Vestibül, Parkett-Ebene, 1. und 2. Rang und wird in mehreren Abschnitten umgesetzt.
In der diesjährigen Spielzeitpause wurden alte Garderoben zurückgebaut; an ihrer Stelle entstehen moderne Gastronomie-Ausgabetresen mit Brandschutzrollos. Zudem wurden Fädelöffnungen für neue Elektro-Verkabelung hergestellt. In der Parkett-Ebene ist der rote Teppich entfernt worden, Parkettschleifarbeiten sind abgeschlossen. Historische Gemälde der sogenannten »Ahnengalerie« wurden abgenommen und zur Restaurierung übergeben.
Trotz der umfangreichen Arbeiten bleibt der Spielbetrieb in vollem Umfang erhalten. Die Gesamtbaukosten liegen bei rund 2 Millionen Euro. Die Räume sollen zur Spielzeiteröffnung im Herbst 2027 übergeben werden.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 17. August 2026.
07.08., 12:30
Das Land Brandenburg hat zum ersten Mal seinen neu strukturierten Kunstpreis vergeben: Fünf Künstlerinnen und Künstler erhalten Auszeichnungen im Gesamtwert von 55.000 Euro.
Das Kulturministerium des Landes Brandenburg hat die Preisträgerinnen und Preisträger des Brandenburgischen Kunstpreises 2026 bekannt gegeben. Insgesamt werden fünf Künstlerinnen und Künstler ausgezeichnet, die mit ihrer Arbeit die zeitgenössische Kunstlandschaft des Landes prägen.
Die Auszeichnungen im Überblick: Drei Einzelpreise in Höhe von jeweils 10.000 Euro gehen an Maren Strack, Peter Rohn und Gabriele Konsor. Der mit 15.000 Euro dotierte Ehrenpreis für ein Lebenswerk wird an Christa Jeitner verliehen. Den Nachwuchsförderpreis in Höhe von 10.000 Euro erhalten Lydia Schellhammer und Christ Mukenge als Künstlerduo.
Kulturministerin Manja Schüle betonte, dass die Preisträger die vielfältige Kunstszene Brandenburgs repräsentieren: "Künstlerinnen und Künstler prägen die kulturelle Identität unseres Landes, erzählen seine Geschichten weiter, bringen neue Perspektiven in unsere Gesellschaft." Die Preisträger wurden nach ihrer Verbindung zum Land Brandenburg ausgewählt – durch Wohnsitz, Atelier oder künstlerisches Schaffen.
Die feierliche Preisverleihung findet am 6. September 2026 im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst in Cottbus statt. Dort werden ausgewählte Werke der Preisträger in einer Ausstellung präsentiert.
Quelle: Pressestelle Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Mitteilung vom 7. August 2026.
31.07., 13:30
Von Anfang August bis Anfang September bietet Dresden im Sportpark Ostra erneut ein vielfältiges Programm mit 80 kostenlosen Sportkursen an.
Vom 10. August bis 3. September 2026 findet das Programm "Fit im Park" im Sportpark Ostra statt. Die Landeshauptstadt Dresden stellt nach eigenen Angaben 80 kostenfreie Sportkurse zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das Angebot richtet sich an Bürger, die den Spätsommer für sportliche Aktivitäten nutzen oder neue Sportarten ausprobieren möchten.
Quelle: Online-Redaktion Landeshauptstadt Dresden, Mitteilung vom 30. Juli 2026.
31.07., 12:00
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt die Sanierung des Museums in Dresden-Hosterwitz mit 70.000 Euro.
Das Carl-Maria-von-Weber-Museum in Dresden-Hosterwitz erhält finanzielle Unterstützung für eine notwendige Dachsanierung. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz stellt 70.000 Euro zur Verfügung. Die Landeshauptstadt Dresden ergänzt die Finanzierung mit rund 72.000 Euro aus eigenen Mitteln.
Mit dieser Finanzierungszusage kann der erste Bauabschnitt zur Instandsetzung des historischen Dachstuhls umgesetzt werden. Die Arbeiten sollen im November 2026 beginnen und im ersten Quartal 2027 abgeschlossen sein.
Quelle: Pressestelle Landeshauptstadt Dresden, Mitteilung vom 29. Juli 2026.