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BlaulichtGörlitz

24.08., 12:30

Verurteilter Sexualstraftäter aus Sachsen nach Moldau ausgeliefert

Ein 32-jähriger moldauischer Staatsangehöriger, der wegen Menschenhandels mit Kindern verurteilt war, ist von Deutschland in sein Heimatland überstellt worden.

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hat einen 32-jährigen verurteilten Sexualstraftäter an die Republik Moldau zur Vollstreckung einer 15-jährigen Freiheitsstrafe übergeben. Das Oberlandesgericht Dresden hatte die Auslieferung bereits mit Beschluss vom 17. Juni 2026 für zulässig erklärt.

Festnahme und Verfahren
Der moldauische Staatsangehörige hatte das Land vor der Urteilsverkündung im Mai 2025 verlassen und hielt sich nach eigenen Angaben in Berlin auf. Die Bundespolizei nahm ihn am 24. Februar 2026 auf einem Baumarkt-Parkplatz in Löbau (Landkreis Görlitz) fest. Am 12. August 2026 wurde er am Flughafen Frankfurt am Main an moldauische Behörden übergeben.

Nach moldauischem Urteil vom 27. Juni 2025 soll der Mann zwischen Oktober 2018 und Januar 2019 zwei 14-Jährige mit Täuschungen und Drohungen zur Übersendung von Fotos gezwungen und eine 14-Jährige zu sexuellen Handlungen gebracht haben. Diese Taten wären auch nach deutschem Strafrecht strafbar gewesen.

Quelle: Medienservice Sachsen, Generalstaatsanwaltschaft Dresden, Mitteilung vom 24. August 2026.

19.08., 19:08

Präventionskino in Görlitz: Warnung vor Betrugsmethoden

Am 2. September zeigt der Filmpalast Görlitz Kurzfilme und Theaterstücke über Telefonbetrug und falsche Polizisten – eine Veranstaltung mehrerer Organisationen zur Prävention.

Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, Filmpalast Görlitz, Seniorenvertretung Görlitz, Verbraucherzentrale und Polizeidirektion Görlitz laden am 2. September zur zweiten Auflage des "Görlitzer Präventionskinos" ein. Die Veranstaltung findet von 10 bis 13 Uhr im Filmpalast in der Jakobstraße 16 statt.

Programm gegen Betrugsmethoden

Statt eines Spielfilms werden Kurzfilme zu Themen wie Telefonbetrug, falsche Polizisten und vermeintliche Bankmitarbeiter gezeigt. Vertreter der beteiligten Organisationen führen zudem ein Theaterstück auf, das zeigt, wie Täter vorgehen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Gesprächen mit Fachleuten. Der Eintritt kostet 4 Euro und beinhaltet Kaffee und Kuchen.

Medienschaffende sind zur Veranstaltung eingeladen. Anmeldungen werden bis 28. August unter medien.pd-gr@polizei.sachsen.de entgegengenommen.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 14. August 2026

03.08., 12:30

Anklage gegen 33-Jährigen wegen Körperverletzung mit Todesfolge

Die Staatsanwaltschaft Görlitz hat gegen einen 33-jährigen Mann Anklage vor dem Landgericht Görlitz erhoben, weil er einen anderen Mann tödlich verletzt haben soll.

Der Angeschuldigte soll einen 39-Jährigen in der Nacht auf den 19. Juli 2025 auf einem Festgelände in Boxberg gestoßen haben. Der Mann stürzte gegen eine Betoneinfassung vor einer Bühne. Der 39-Jährige starb etwa zwei Wochen später an den Folgen schwerer Kopfverletzungen.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, den Mann "derart heftig und unvermittelt" gestoßen zu haben. Der Fall wird vor der Großen Strafkammer des Landgerichts Görlitz verhandelt, die als Schwurgericht tätig wird.

Die Höchststrafe für Körperverletzung mit Todesfolge beträgt 15 Jahre Freiheitsstrafe, in minder schweren Fällen bis zu 10 Jahre.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 3. August 2026.

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