Verurteilter Sexualstraftäter aus Sachsen nach Moldau ausgeliefert
Ein 32-jähriger moldauischer Staatsangehöriger, der wegen Menschenhandels mit Kindern verurteilt war, ist von Deutschland in sein Heimatland überstellt worden.
Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hat einen 32-jährigen verurteilten Sexualstraftäter an die Republik Moldau zur Vollstreckung einer 15-jährigen Freiheitsstrafe übergeben. Das Oberlandesgericht Dresden hatte die Auslieferung bereits mit Beschluss vom 17. Juni 2026 für zulässig erklärt.
Festnahme und Verfahren
Der moldauische Staatsangehörige hatte das Land vor der Urteilsverkündung im Mai 2025 verlassen und hielt sich nach eigenen Angaben in Berlin auf. Die Bundespolizei nahm ihn am 24. Februar 2026 auf einem Baumarkt-Parkplatz in Löbau (Landkreis Görlitz) fest. Am 12. August 2026 wurde er am Flughafen Frankfurt am Main an moldauische Behörden übergeben.
Nach moldauischem Urteil vom 27. Juni 2025 soll der Mann zwischen Oktober 2018 und Januar 2019 zwei 14-Jährige mit Täuschungen und Drohungen zur Übersendung von Fotos gezwungen und eine 14-Jährige zu sexuellen Handlungen gebracht haben. Diese Taten wären auch nach deutschem Strafrecht strafbar gewesen.
Quelle: Medienservice Sachsen, Generalstaatsanwaltschaft Dresden, Mitteilung vom 24. August 2026.