Sachsen finanziert Neubau des Infektionsschutzzentrums in Leipzig
Der Freistaat Sachsen stellt über 53 Millionen Euro für den Neubau des Mitteldeutschen Infektionsschutzzentrums am Klinikum St. Georg in Leipzig bereit.
Das Kabinett Sachsens hat sich am 25. August 2026 mit der Finanzierung befasst. Der Freistaat trägt 43,53 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt bei. Hinzu kommen 10 Millionen Euro aus dem Landesarm des Sachsenfonds, die das Kabinett freigegeben hat. Zusammen ermöglicht dies die baldige Unterzeichnung eines Vertrags mit dem Klinikum.
Das Klinikum St. Georg ist die einzige Einrichtung in Sachsen mit einer Sonderisolierstation für Patienten mit lebensbedrohlichen Infektionskrankheiten wie Lungenpest oder Ebola. Der Neubau soll eine Sonderisolierstation mit 12 Betten sowie eine Quarantänestation mit 8 Betten umfassen. Damit erfüllt Sachsen seine Verpflichtungen gemäß Infektionsschutzgesetz.
Das Zentrum ist als eines von bundesweit sieben Behandlungszentren des Ständigen Arbeitskreises für Krankheiten durch hochpathogene Erreger beim Robert Koch-Institut ausgewiesen. Sachsen plant, Vereinbarungen mit anderen Bundesländern wie Thüringen über eine Kostenbeteiligung zu schließen.
Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 25. August 2026.