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Aus dem RathausLeipzig

25.08., 12:30

Sachsen finanziert Neubau des Infektionsschutzzentrums in Leipzig

Der Freistaat Sachsen stellt über 53 Millionen Euro für den Neubau des Mitteldeutschen Infektionsschutzzentrums am Klinikum St. Georg in Leipzig bereit.

Das Kabinett Sachsens hat sich am 25. August 2026 mit der Finanzierung befasst. Der Freistaat trägt 43,53 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt bei. Hinzu kommen 10 Millionen Euro aus dem Landesarm des Sachsenfonds, die das Kabinett freigegeben hat. Zusammen ermöglicht dies die baldige Unterzeichnung eines Vertrags mit dem Klinikum.

Das Klinikum St. Georg ist die einzige Einrichtung in Sachsen mit einer Sonderisolierstation für Patienten mit lebensbedrohlichen Infektionskrankheiten wie Lungenpest oder Ebola. Der Neubau soll eine Sonderisolierstation mit 12 Betten sowie eine Quarantänestation mit 8 Betten umfassen. Damit erfüllt Sachsen seine Verpflichtungen gemäß Infektionsschutzgesetz.

Das Zentrum ist als eines von bundesweit sieben Behandlungszentren des Ständigen Arbeitskreises für Krankheiten durch hochpathogene Erreger beim Robert Koch-Institut ausgewiesen. Sachsen plant, Vereinbarungen mit anderen Bundesländern wie Thüringen über eine Kostenbeteiligung zu schließen.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 25. August 2026.

07.08., 01:00

Bautzen erhält Städtebauförderung für Allende-Viertel

Das Allende-Viertel in Bautzen wird in das Bund-Länder-Programm »Sozialer Zusammenhalt« aufgenommen und erhält bis 2040 knapp 10 Millionen Euro für seine Weiterentwicklung.

Staatsministerin Regina Kraushaar hat am 6. August 2026 den Förderbescheid an Oberbürgermeister Karsten Vogt übergeben. Insgesamt stehen 9,978 Millionen Euro bis 2040 zur Verfügung, im laufenden Jahr 2026 werden zunächst 3,12 Millionen Euro bewilligt.

Geplante Maßnahmen im Quartier

Das etwa 26 Hektar große Allende-Viertel an der Bautzener Ostvorstadt soll schrittweise aufgewertet werden. Vorhaben umfassen die energetische Sanierung der Allende-Oberschule mit Außenanlagen, den Umbau des Allende-Treffs zu einem Gesundheitsstandort und Quartierszentrum sowie die Sanierung des Hochhauscafés. Darüber hinaus werden Park- und Garagenflächen neu gestaltet, Spielplätze aufgewertet und Wegeverbindungen verbessert. Ein Schwammstadtkonzept soll Regenwasser speichern, versickern und nutzen.

Bautzen ist eine von elf Kommunen in Sachsen, die 2026 von dem Programm profitieren. Bund und Freistaat stellen insgesamt 15 Millionen Euro für 15 städtebauliche Gesamtmaßnahmen bereit. Neben größeren Stadtquartieren werden auch kleinere Städte und Gemeinden im ländlichen Raum gefördert, die mit Bevölkerungsrückgang und demografischem Wandel konfrontiert sind.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 6. August 2026.