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28.08., 12:30

Digitale Ausstellung zu Schocken-Kaufhäusern in Sachsen online

Das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz hat eine Online-Ausstellung zur Geschichte der Schocken-Warenhäuser in Sachsen freigeschaltet, die deren Unternehmensgeschichte und deren Zerstörung in der NS-Zeit dokumentiert.

Seit dem 28. August 2026 ist die digitale Ausstellung »Wegen Arisierung geschlossen – Die Schocken-Kaufhäuser in Sachsen: Eine jüdische Erfolgsgeschichte wird ausradiert« auf der Webseite schocken-in-sachsen.de abrufbar. Sie basiert auf monatelanger Akteneinsicht und stellt die Unternehmensstruktur des deutsch-jüdischen Warenhauskonzerns sowie dessen Schicksal vor, während und nach der NS-Zeit dar.

Aufbau und Inhalte
Die Ausstellung ist in zwei Hauptstränge gegliedert: Sie dokumentiert zunächst die Konzernzentrale in Zwickau und elf sächsische Warenhäuser (Aue, Auerbach, Chemnitz, Crimmitschau, Frankenberg, Freiberg, Lugau, Meißen, Oelsnitz, Zwickau und Zwickau-Planitz). Im zweiten Teil werden die Auswirkungen des Nationalsozialismus und der Zeit nach 1945 anhand von Archivmaterialien nachgezeichnet, einschließlich zweier Enteignungen und der nachfolgenden Übernahmen durch Merkur, Hanse, Konsum und Handelsorganisation.

Das Online-Format nutzt Quellen aus dem Staatsarchiv Chemnitz und Objektsammlungen des Museums. Es bietet Leichte Sprache, Gebärdensprache und Kontrastschalter. Die Ausstellung ist ein Beitrag zum Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026.

Quelle: Medienservice Sachsen / Pressestelle smac, Mitteilung vom 28.08.2026.

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