20.08., 02:30
Die Partnerschaft für Demokratie Weimar schreibt Fördermittel für Einzelprojekte aus, die demokratisches Engagement und Partizipation in der Stadt voranbringen.
Gemeinnützige Organisationen, Vereine und Träger können ab sofort Anträge für Fördermittel stellen. Projektstart ist der 15. Oktober 2026. Die maximale Förderung pro Projekt beträgt 3.000 Euro.
Förderbare Projekte
Unterstützt werden Einzelmaßnahmen wie Tagesveranstaltungen (Lesungen, Diskussionsformate) oder Veranstaltungsreihen mit bis zu drei Terminen. Die Projekte sollen sich an den Themenschwerpunkten der Initiative orientieren: Bürgerbeteiligung, demokratische Kompetenzvermittlung, öffentliches Eintreten für demokratische Werte und strategische Zusammenarbeit.
Antragsverfahren
Eine vorherige Beratung durch die Koordinierungs- und Fachstelle ist erforderlich. Ansprechpartnerin ist Frau Kukshausen (Telefon: 0151 5495 6218). Anträge müssen bis zum 15. September an pfd-weimar@diakonie-wl.de eingereicht werden. Formulare und weitere Details sind auf der Website der Stadt Weimar verfügbar.
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 18. August 2026.
10.08., 01:30
Bürger können bis 11. September 2026 schriftliche Stellungnahmen zur geplanten Eingemeindung der Gemeinde Vollersroda in die Stadt Weimar einreichen.
Der Anhörungszeitraum zur Eingemeindung Vollersrodas beginnt am 10. August 2026 und läuft bis zum 11. September 2026. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können ihre schriftlichen Stellungnahmen beim Thüringer Landesverwaltungsamt einreichen.
Unterlagen und Informationen
Die erforderlichen Anhörungsunterlagen und Formblätter liegen im Büro des Stadtrates im Rathaus (Markt 1) zur Einsicht aus. Zudem können diese Dokumente heruntergeladen werden. Weitere Details finden sich in einer Sonderausgabe des Rathauskuriers (Nr. 08/26 vom 31. Juli 2026), die in den Verwaltungsgebäuden an der Schwanseestraße, am Herderplatz und im Rathaus erhältlich ist.
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 7. August 2026.
01.08., 12:00
Der Weimarer Dreieck e.V. veranstaltet am 27. August 2025 erstmals ein großes Treffen von Akteuren aus Politik, Kultur und Zivilgesellschaft aus Deutschland, Frankreich und Polen.
Mehrere hundert Gäste werden zur Premiere des Kongresses "Weimarer Dreieck Verein(t)" in der Weimarhalle erwartet. Das Treffen bringt Vertreter aus Europa-, Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, Kultur, Zivilgesellschaft, Stiftungen und Wirtschaft zusammen.
Ehrenmitgliedschaften und Preisverleihung
Der Anlass ist das 15-jährige Bestehen des Weimarer Dreieck e.V. Im Rahmen eines Runden Tisches sollen sich Vertreter der zwölf Kompetenzbereiche des Netzwerks erstmals auf konkrete übergreifende Zusammenarbeit einigen. Am Abend werden Ehrenmitgliedschaften an den französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron und den polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk verliehen – vertreten durch die jeweiligen Botschaften. Zudem wird der Weimarer Dreieck-Preis verliehen.
Um 19:30 Uhr zeigt der polnische Schauspieler Jacek Cygan mit seinem Ensemble die Deutschlandpremiere des Stücks "Goethe Doppeltes Profil" im Auditorium der Weimarhalle. Das Werk stellt poetisch-musikalisch den jungen und den alten Dichterfürsten zeitgleich auf die Bühne – am Vorabend von Goethes Geburtstag.
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 27. Oktober 2025.
31.07., 13:00
Die Stadt Weimar ruft dazu auf, Vorschläge für ihren jährlichen Menschenrechtspreis einzureichen – Einsendeschluss ist der 30. April 2025.
Seit 31 Jahren vergibt die Stadt Weimar einen Menschenrechtspreis an Einzelpersonen und Organisationen, die sich für die Wahrung von Menschenrechten einsetzen. Bisher wurden 36 Preisträgerinnen und Preisträger aus 27 Ländern ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert.
Wer kann nominiert werden?
Vorgeschlagen werden können Personen, Gruppen oder Organisationen, die sich etwa für Freiheit und Gleichheit aller Menschen, Minderheitenrechte, freie Meinungsäußerung oder gegen Todesstrafe engagieren. Nominierungsvorschläge können von Bürgerinnen und Bürgern sowie Institutionen eingereicht werden.
Die Verleihung findet jährlich im Dezember in einer Festveranstaltung statt. Schirmherrin des Preises ist die Journalistin Gundula Gause. Nach der Auszeichnung unterstützt die Stadt Weimar die Preisträgerinnen und Preisträger dauerhaft in ihrer Arbeit.
Anmeldung: Detaillierte Nominierungen sind bis zum 30. April 2025 an die Ausländerbeauftragte der Stadt Weimar, Ulrike Schwabe, Herderplatz 14, 99423 Weimar zu richten (Aufschrift: Menschenrechtspreis).
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 30. Januar 2025.
31.07., 13:00
Die Stadt Weimar erlitt einen Rückschlag im Rechtsstreit um das denkmalgeschützte Haus der Frau von Stein – die beklagte Seite hat Widerspruch gegen das im Juni ergangene Versäumnisurteil eingereicht.
Im Juni 2024 erzielte die Stadt Weimar einen ersten Gerichtserfolg: Das Landgericht Erfurt sprach ein Versäumnisurteil, das letztlich die Rückübertragung des Hauses an die Stadt hätte bewirken sollen. Doch die Gegenseite nutzte ihre Frist und erhob durch ihren neuen Prozessbevollmächtigten Einspruch gegen das Urteil.
Damit verlängert sich das Verfahren erneut. Die Stadt Weimar hatte die Klage auf Wiedererwerb des denkmalgeschützten Hauses im August 2020 beim Landgericht Erfurt eingereicht. Zunächst versuchte man, sich außergerichtlich zu einigen; das sogenannte Güterichterverfahren erklärte die Stadt im September 2023 jedoch für gescheitert. Danach kehrte man zur streitigen Verhandlung zurück.
Nächster Termin festgesetzt
Das Landgericht Erfurt hat einen neuen Verhandlungstermin angesetzt: 25. Oktober 2024, 11 Uhr. Dann wird über den Einspruch gegen das Versäumnisurteil und die Hauptsache verhandelt.
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 8. Juli 2024.
31.07., 12:00
Der Ortsteil Tröbsdorf lädt zur nächsten Einwohnerversammlung ein. Auf der Agenda stehen mehrere Infrastruktur-Themen.
Am Mittwoch, 21. Januar 2026, findet in Weimar-Tröbsdorf von 18 bis 19.30 Uhr eine Einwohnerversammlung statt. Veranstalter ist Ortsteilbürgermeister Matthias Hopf. Ort der Veranstaltung ist die Festhalle Am Teichdamme 11.
Tagesordnung:
Die Versammlung befasst sich mit der Weiternutzung des ehemaligen Kindergartengebäudes, einer geplanten Straßensanierung in der Max-Greil-Siedlung, der Sport- und Spielwiese sowie einer Sanierung des Verwaltungsgebäudes. Anschließend besteht Raum für Fragen und Anliegen der Einwohner.
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 11. Dezember 2025.
31.07., 12:00
Die Stadt Weimar und die Gemeinde Vollersroda haben einen gemeinsamen Antrag auf Eingliederung beim Thüringer Ministerium für Inneres, Kommunales und Landesentwicklung eingereicht.
Oberbürgermeister Peter Kleine und Bürgermeisterin Gabriele Klaiber unterzeichneten den Antrag nach einem Gespräch mit Staatssekretär Andreas Bausewein im Weimarer Rathaus. Die Antragstellung bis zum 30. November 2025 ist notwendig, um im Rahmen des Thüringer Gesetzes zur freiwilligen Neugliederung kreisangehöriger Gemeinden berücksichtigt zu werden und eine Neugliederungsprämie zu erhalten.
Nächste Schritte
Im ersten Quartal 2026 soll der Weimarer Stadtrat erneut über das Verfahren beraten. Bis dahin werden Gemeinde und Stadt einen Eingemeindungsvertrag abstimmen und Satzungsanpassungen sowie Straßenumbenennungen vorbereiten. Die Eingliederung der Gemeinde Vollersroda in die Stadt Weimar soll durch ein Neugliederungsgesetz des Freistaates Thüringen zum 31. Dezember 2026 wirksam werden.
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 18. November 2025.
31.07., 12:00
Am 21. November 2025 wird in Weimar ein neuer Ausländerbeirat gewählt. Wahlvorschläge können noch bis 8. Oktober um 15 Uhr eingereicht werden.
Der Ausländerbeirat ist die Vertretung der in Weimar lebenden nicht-deutschen Einwohner sowie volljähriger Deutscher mit Migrationshintergrund in erster Generation. Die Mitglieder arbeiten ehrenamtlich für eine Amtszeit von fünf Jahren.
Aufgaben und Kompetenzen
Der Beirat vertritt die Interessen von Migranten gegenüber Stadtrat, Stadtverwaltung und Ortsteilräten. Er gibt Empfehlungen ab, erarbeitet Vorschläge und bringt eigene Initiativen ein. Der Beirat tagt regelmäßig, mindestens dreimal im Jahr, und hat das Recht, zu allen Angelegenheiten Stellung zu nehmen, die ausländische Bürger betreffen. Seine Sitzungen sind in der Regel öffentlich.
Kandidatur und Wahl
Kandidieren können ausländische Mitbürger ab 18 Jahren mit gültigem Aufenthaltstitel (seit mindestens 3 Monaten in Weimar) sowie Deutsche mit Migrationshintergrund in erster Generation. Wahlvorschläge müssen Name, Geburtsdatum, Anschrift und Staatsangehörigkeit beider Beteiligter enthalten und von beiden unterschrieben sein. Sie werden beim Wahlleiter oder im Büro der Ausländerbeauftragten eingereicht.
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 2. Oktober 2025.
31.07., 12:00
Die Stadt Weimar hat einen neuen Beirat gegründet, der sich mit der Förderung des Radverkehrs befassen soll.
Am 13. März 2025 ist der Beirat Radverkehr der Stadt Weimar erstmals zusammengetreten. Wolfgang Andrä vom Radentscheid Weimar wurde zum Vorsitzenden gewählt, David Gaeckle zum Stellvertreter.
Aufgaben und Zusammensetzung
Der Beirat soll die Umsetzung des Radverkehrskonzepts und des Radentscheids begleiten und kontrollieren. Er berät die Verwaltung, den Stadtrat und dessen Ausschüsse in Fragen des Radverkehrs, erörtert Unfallschwerpunkte und gibt Empfehlungen zu städtischen Bauvorhaben ab, die den Radverkehr betreffen. Das Gremium besteht aus 14 stimmberechtigten Mitgliedern: dem Oberbürgermeister, Vertretern aller Stadtratsfraktionen sowie Delegierten von Organisationen wie dem Radentscheid, ADFC und ADAC. Auch Vertreter der Senioren-, Behinderten- und Kinder- und Jugendbeiräte sind vertreten. Fachliche Unterstützung kommt von Polizei, Bauhaus-Universität, Stadtwirtschaft und Weimar GmbH.
Die nächste öffentliche Sitzung findet am 5. Juni 2025 um 17 Uhr im Rathaus (Kleiner Saal) statt. Bürger können schriftlich ihre Anliegen zum Radverkehr einreichen.
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 18. März 2025.
31.07., 12:00
Die Stadt Weimar wirbt für die vorgezogene Bundestagswahl am 23. Februar 2025 um zuverlässige Helfer in Wahl- und Briefwahlvorständen.
Die Stadt Weimar sucht bis zu 800 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer für die Bundestagswahl, die voraussichtlich am 23. Februar 2025 stattfindet. Der genaue Termin wird vom Bundespräsidenten nach Auflösung des Bundestages festgelegt.
Interessierte können entweder in einem Wahllokal als allgemeiner Wahlvorstand oder in einem Briefwahlvorstand mitarbeiten. Aufgaben sind unter anderem die Kontrolle von Wahlbenachrichtigungskarten, die Vermerking der Stimmabgabe im Wählerverzeichnis, die Ausgabe von Stimmzetteln und die Stimmenauszählung.
Anforderungen und Entschädigung
Wahlhelfer müssen volljährig sein, zur Bundestagswahl wahlberechtigt und im Wahlkreis 192 (Erfurt-Weimar-Weimarer Land II) wohnhaft sein. Je nach Funktion (Wahlleitung, Schriftführung, Stellvertretung oder Beisitz) erhalten sie eine Aufwandsentschädigung. Vor ihrem Einsatz absolvieren sie eine Schulung.
Die Anmeldung erfolgt über ein Online-Formular auf wahlen.weimar.de oder mit Papierformularen aus den Verwaltungsgebäuden Schwanseestraße 17 und dem Rathaus. Rückfragen beantwortet wahlhelfer@stadtweimar.de oder das Telefon 03643/762-0.
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 28. November 2024.
31.07., 12:00
Die Stadt Weimar korrigiert Medienberichte: Für die anstehende Bürgermeisterwahl hat sich der Amtsinhaber Ralf Kirsten als einziger Kandidat beworben.
Entgegen in den Medien verbreiteten Informationen gibt es doch einen Bewerber für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Weimar. Der Amtsinhaber Ralf Kirsten, der zugleich Dezernent für Soziales, Familie, Kultur und Ordnung ist, reichte seine Bewerbung fristgerecht ein. Bis zur Frist am 9. August 2024 gingen der Stadtverwaltung keine weiteren Bewerbungen vor.
Kirsten, Jahrgang 1962, amtiert seit Dezember 2018 als Bürgermeister. Der Stadtrat hatte ihn damals gewählt und beginnt eine neue Amtsperiode ab 1. Dezember 2024. Die Ausschreibung war im Thüringer Staatsanzeiger Nr. 30 vom 22. Juli 2024 veröffentlicht worden.
Der Stadtrat wird sich in einer seiner nächsten Sitzungen entsprechend der Thüringer Kommunalordnung mit der Besetzung des Amtes befassen.
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 16. August 2024.
31.07., 12:00
Die Stadt Weimar kritisiert den zweiten Entwurf des Landesentwicklungsprogramms Thüringen und sieht ihre Entwicklungschancen durch die geplante Ausweisung zusätzlicher Oberzentren gefährdet.
Oberbürgermeister Peter Kleine hat die Pläne der Landesregierung zur Ausweisung zusätzlicher Oberzentren in Meiningen, Schmalkalden und Nordhausen als fehlerhafte Entscheidung kritisiert. Nach Ansicht Weimars mangelt es dem Entwurf an klaren und vergleichbaren Kriterien für die Bestimmung von Oberzentren.
Argument der Stadt: Weimar ist mit 66.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Thüringens und soll bis 2042 um 4,8 Prozent wachsen. Die Stadt fungiert als Hochschul-, Justiz- und Verwaltungsstandort mit landesweiter Bedeutung und ist derzeit Mittelzentrum mit Teilfunktionen eines Oberzentrums. Zwei der drei geplanten neuen Oberzentren hätten mit je etwa 42.000 Einwohnern ein deutlich geringeres Einwohnerpotenzial.
Kleine warnte vor erheblichen Hemmnissen für Weimars Entwicklung bei Infrastruktur, Förderung und Bauleitplanung. Sollte die Landesregierung an ihren Plänen festhalten, sollte sie Weimar konsequenterweise zum Oberzentrum erheben, forderte der Oberbürgermeister. Er appellierte an die Abgeordneten des Thüringer Landtags, den Plänen nicht zuzustimmen. Einwände nach dem ersten Planentwurf seien nicht berücksichtigt worden.
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 27. Februar 2024.
31.07., 12:00
Die Stadt Weimar hat die Unterschriftensammlung für ein Bürgerbegehren zur Realisierung der Ost-Umgehung der Bundesstraße 7 genehmigt.
Auf Antrag von Martin Röckert ist die Sammlungsfrist für ein Bürgerbegehren zur B7-Ost-Umgehung am 22. März 2024 gestartet. Bis 22. Juli 2024 können Unterschriften gesammelt werden.
Ziel des Bürgerbegehrens ist es, die Stadt Weimar zur Unterstützung der im Bundesverkehrswegeplan 2030 aufgeführten Variante 1 (Ost-Umgehung) gegenüber Land und Bund zu verpflichten. Das Projekt soll nach Darstellung der Antragsteller zu mehr Verkehrssicherheit, weniger Durchgangsverkehr und einer Entlastung der Innenstadt führen.
Erforderliche Unterschriftenzahl: Für die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens sind mindestens 7 Prozent der Stimmberechtigten erforderlich, höchstens jedoch 7.000 Unterschriften. Bezogen auf die 51.736 Stimmberechtigten (Basis: Stadtratswahl 2019) müssen mindestens 3.622 gültige Unterschriften eingereicht werden.
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 8. April 2024.
31.07., 12:00
Die Stadt Weimar wirbt um Unterstützung für drei Wahlen im Jahr 2024 und sucht engagierte Bürgerinnen und Bürger als Wahlhelferinnen und Wahlhelfer.
In Thüringen finden 2024 mehrere Wahlen statt: Am 26. Mai wählen die Bürgerinnen und Bürger Weimars den Oberbürgermeister, Ortsteilbürgermeister, den Stadtrat und die Ortsteilräte. Am 9. Juni folgt die Europawahl, am 1. September die Wahl zum Thüringer Landtag.
Aufgaben und Entschädigung
Die Stadt Weimar sucht für diese Wahlen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. In den Urnenwahllokalen überprüfen sie die Wahlberechtigung und dokumentieren die Stimmabgabe. In Briefwahlbüros unterstützen sie die Auszählung der Briefwahlstimmen. Alle Wahlhelferinnen und Wahlhelfer beteiligen sich an der Ergebnisfeststellung. Die Stadt Weimar zahlt für das ehrenamtliche Engagement eine Aufwandsentschädigung, deren Höhe in einer Satzung geregelt ist.
Anmeldung und Kontakt
Interessierte können sich unter wahlen.weimar.de registrieren oder Formulare in der Stadtverwaltung und im Rathaus abholen. Weitere Informationen bietet die Website wahlen.weimar.de. Bei Fragen helfen das Telefon (03643) 762-0 oder die E-Mail wahlhelfer@stadtweimar.de weiter.
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 20. März 2024
31.07., 12:00
Die Stadt Weimar macht auf die Möglichkeit der Briefwahl bei den anstehenden Wahlen aufmerksam und erläutert die verschiedenen Beantragungsverfahren.
Für die Kommunalwahl am 26. Mai 2024 und die Europawahl am 9. Juni 2024 können sich Wählerinnen und Wähler per Briefwahl beteiligen, sofern sie am Wahltag verhindert sind. Dazu ist ein Wahlschein erforderlich.
Beantragung und Öffnungszeiten
Die Wahlscheine können per Internet (QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung), per E-Mail an wahlbuero@stadtweimar.de, persönlich im Briefwahlbüro oder per Post beantragt werden. Das Briefwahlbüro in der Schwanseestraße 17 (Eingang Marie-Juchacz-Saal) öffnet vom 3. Mai bis 24. Mai für die Kommunalwahl sowie bis 7. Juni für die Europawahl. Die regulären Öffnungszeiten sind montags, mittwochs und donnerstags 9:00 bis 15:30 Uhr, dienstags 9:00 bis 17:30 Uhr und freitags 9:00 bis 12:00 Uhr. An den Freitagen der Wahlwochenenden (24. Mai und 7. Juni) ist das Büro von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Freitag, 10. Mai, bleibt es geschlossen.
Bei einer E-Mail-Anfrage müssen Name, Vorname, Geburtsdatum, Wählerverzeichnis-Nummer und Meldeanschrift angegeben werden. Auch eine abweichende Lieferanschrift kann mitgeteilt werden.
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 10. April 2024.
31.07., 12:00
Die belarussische Aktivistin Olga Karatch, die 2022 den Weimarer Menschenrechtspreis erhielt, ist vom Internationalen Friedensbüro für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden.
Das Internationale Friedensbüro gab die Nominierung am 4. August bekannt. Sie würdigt Karatchs Anti-Kriegs-Aktivitäten sowie ihre Unterstützung von belarussischen Kriegsdienstverweigerern und Deserteuren aus Gewissensgründen in Belarus und der Europäischen Union. Derzeit werden die erforderlichen Unterlagen für die Nominierung vorbereitet.
Karatch setzt sich als Menschenrechts- und Friedensaktivistin ein und ist in der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit tätig. Über die von ihr mitgegründete Menschenrechtsorganisation Nash Dom wurden Kampagnen zu Menschenrechten, Gleichberechtigung, Kinderrechten und zum Schutz von Aktivisten durchgeführt. Wegen ihres friedlichen Engagements wurde sie mehrfach verhaftet. Nach verschärfter Verfolgung verließ Karatch Belarus und setzt ihre Arbeit von Litauen aus fort, wo sie weiterhin geheimdienstlichen Behinderungen ausgesetzt ist.
Weimars Bürgermeister Ralf Kirsten erklärte, die Nominierung sei eine weitere internationale Anerkennung ihrer Arbeit. Die Stadt Weimar werde Karatch in ihrer Friedensarbeit unterstützen.
Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 9. August 2023.