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BlaulichtWeimar

20.08., 12:30

Zwei neue Sirenen in Weimar installiert

Die Stadt Weimar rüstet zwei Ortsteile mit neuen Sirenen für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz aus.

In Tiefurt und der Parkvorstadt werden zwei neue Sirenen errichtet. Die Installation in Tiefurt ist für den 24. bis 26. August 2026 vorgesehen, die zweite Sirene folgt vom 2. bis 4. September 2026.

Funktionstests geplant

Am letzten Errichtungstag jeweils werden die Anlagen getestet. Am 26. August und am 4. September werden alle vier Sirenensignale vollständig abgespielt. Wer die Warnsignale kennenlernen möchte, findet Informationen unter https://schutz.weimar.de/de/sirenenwarnung.html

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 20. August 2026.

09.08., 12:30

Baustoffe und Wärmepumpe in Kranichfeld gestohlen

Unbekannte haben von einem umfriedeten Grundstück in Kranichfeld Baustoffe im Wert von etwa 10.000 Euro entwendet, die für eine Wärmepumpeninstallation vorgesehen waren.

Die Polizei wurde am Samstag über einen Einbruchsdiebstahl in Kranichfeld informiert. Die Grundstückseigentümer waren seit dem 23. Juli im Urlaub. Nach ihrer Rückkehr stellten sie fest, dass Täter diverse Baustoffe von ihrem Grundstück entwendet hatten.

Der Wert des gestohlenen Materials wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die Polizeiinspektion Weimar sucht nach Zeugen, die in der Zeit vom 23. Juli bis zur Anzeigenaufgabe am Samstag in der Straße Im Dorfe in Kranichfeld verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können.

Hinweise werden unter dem Aktenzeichen 0199995/2026 bei der Polizeiinspektion Weimar entgegengenommen (Telefon 03643 8820, E-Mail dgl.pi.weimar@polizei.thueringen.de).

Quelle: Landespolizeiinspektion Jena, Mitteilung vom 9. August 2026

07.08., 12:30

Mehrere Schockanrufe von falschen Polizisten in Weimar und Umgebung

Die Polizei registrierte am Donnerstag mehrere versuchte Betrügereien durch Anrufer, die sich als Polizeibeamte oder BKA-Mitarbeiter ausgaben.

Im Bereich Weimar und dem Weimarer Land versuchten unbekannte Anrufer, mehrere Menschen durch Betrugsstraftaten zu schädigen. Die Täter gaben sich als Mitarbeiter der Polizei oder des Bundeskriminalamtes aus und setzten ihre Opfer unter Druck. Sie behaupteten unter anderem, dass Einbrecher festgenommen worden seien, bewaffnete Personen in der Nähe unterwegs wären oder dass bei Festgenommenen Listen mit den Namen der Angerufenen gefunden worden seien.

Anschließend fragten die Anrufer nach den Wohnverhältnissen oder versuchten, Informationen über Wertgegenstände zu erhalten. Die Angerufenen verhielten sich jedoch umsichtig: Einige beendeten die Gespräche eigenständig oder hinterfragten die Angaben kritisch. In keinem Fall kam es zur Herausgabe von Bargeld, Wertgegenständen oder persönlichen Daten.

Warnung vor der Betrugsmasche

Die Polizei warnt vor dieser Masche. Polizeibeamte erkundigen sich telefonisch niemals nach Bargeld, Wertgegenständen oder Vermögensverhältnissen und fordern Bürger nicht auf, Wertsachen zu übergeben. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte das Gespräch sofort beenden und unter der Notrufnummer 110 oder bei der zuständigen Polizeidienststelle überprüfen, ob die Anrufer echt waren. Zudem wird empfohlen, ältere Angehörige über diese Betrugsmasche zu informieren.

Quelle: Landespolizeiinspektion Jena, Mitteilung vom 07.08.2026

31.07., 12:00

Weimar ordnet Aufstallung von Geflügel an

Die Stadt Weimar erlässt eine Allgemeinverfügung zur Geflügelpest und verpflichtet Halter in mehreren Ortsteilen, ihre Vögel in geschlossenen Ställen zu halten.

Wegen der aktuellen Tierseuchenlage in Thüringen hat die Stadt Weimar eine Allgemeinverfügung zum Schutz gegen die Geflügelpest erlassen. Sie tritt am 7. November 2025 in Kraft.

Die Aufstallung ist für alle Bestände mit Geflügel und anderen gehaltenen Vögeln in den Ortsteilen Oberweimar-Ehringsdorf, Süßenborn, Taubach sowie Tiefurt/Dürrenbacher Hütte angeordnet. Die Tiere müssen in geschlossenen Ställen oder unter einer Vorrichtung mit dichtem Überbau und Seitenschutz gegen Wildvögel untergebracht werden.

Halter, die ihre Geflügelhaltung noch nicht angemeldet haben, müssen dies unverzüglich beim Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt der Stadt Weimar tun. Die Anordnung wird mit sofortiger Vollziehung erlassen. Die Allgemeinverfügung ist auf der Internetseite der Stadt Weimar einsehbar, weitere Informationen erteilt das Amt in der Schwanseestraße 17.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 6. November 2025.

31.07., 12:00

Geflügelpest im Landkreis Greiz bestätigt – Weimarer Geflügelhalter sollen Schutzmaßnahmen beachten

Nach dem Ausbruch der Geflügelpest in einem Betrieb des Landkreises Greiz ruft das Weimarer Veterinäramt alle Geflügelhalter auf, Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten.

Im Landkreis Greiz wurde am 2. Oktober 2025 in einem Geflügelbetrieb mit 138 Enten und 15 Gänsen das hochpathogene Influenza-A-Virus H5N1 (HPAI H5N1) nachgewiesen. Das Nationale Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts bestätigte den Ausbruch der Geflügelpest, auch Vogelgrippe oder Aviäre Influenza genannt. Die Ursache des Eintrages ist noch ungeklärt.

Um den betroffenen Betrieb werden Sperrzonen mit einem Radius von drei Kilometern (Schutzzone) und zehn Kilometern (Überwachungszone) eingerichtet, für die besondere amtliche Auflagen gelten. Für Weimar selbst gibt es aktuell noch keine Restriktionen, diese könnten aber je nach weiterer Ausbreitung in Thüringen folgen.

Anforderungen an Halter
Geflügelhalter in Weimar sollen Biosicherheitsmaßnahmen einhalten – auch bei einzelnen Tieren. Noch nicht angemeldete Tiere müssen unverzüglich bei der Tierseuchenkasse und dem Veterinäramt registriert werden. Erkrankte Tiere sind sofort zu melden (03643 762 851, veterinaeramt@stadtweimar.de). Anzeichen sind Antriebslosigkeit, schwere Krankheitszeichen oder vermehrte Todesfälle. Personen mit intensivem Kontakt zu erkrankten Tieren oder deren Ausscheidungen sollten auf grippeähnliche Symptome achten und ggf. einen Arzt aufsuchen.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 10. Oktober 2025.

31.07., 12:00

Veterinäramt weist auf Leinenpflicht in Brut- und Setzzeit hin

Das Veterinäramt der Stadt Weimar erinnert Hundehalter während der Brut- und Setzzeit an die geltende Leinenpflicht, um Jungtiere und bodenbrütende Vögel zu schützen.

In der Brut- und Setzzeit sind Jungtiere, junges Wild und bodenbrütende Vögel vermehrt in Feldern und Wäldern anzutreffen. Sie sind in dieser Phase auf Hilfe angewiesen und daher besonders schutzbedürftig.

Gefahr durch freilaufende Hunde
Für Hunde, einschließlich kleinerer Rassen, stellen Rehkitze, Junghasen und Jungvögel während dieser Zeit eine leichte Beute dar. Das Veterinäramt der Stadt Weimar macht daher auf die in der Stadt geltende Leinenpflicht für alle Hunde aufmerksam. Verstöße gegen diese Vorschrift können mit Geldbußen geahndet werden, wie das Amt mitteilt.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 16. April 2025.

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